Produkte CO₂-Laser Diodenlaser Faserlaser UV-Laser Drucksysteme Zubehör xTool X1 (Ankündigung) Alle im Vergleich Software xTool Software Ratgeber Was ist ein Laser Materialien lasern DTF, DTG & UV-Druck UV-Drucker Vergleich Lasersicherheit Mobiler Lasereinsatz Luftreiniger-Vergleich Rotationsachse RA3 Geld verdienen ROI-Rechner Laser-Berater Service Alle Leistungen im Überblick Beratung & Demo Materialtest Schulung Inbetriebnahme Support Messen Für Firmen Übersicht für Unternehmen Werbetechnik & Schilder Metallkennzeichnung Merch & Personalisierung Schulen & Ausbildung ROI-Rechner Über uns Termin buchen ↗
Werktisch in einer Schulwerkstatt mit gelaserten Schülerprojekten: Vogelhaus aus Sperrholz, Zahnradmodell, gravierte Holzbox, bunte Acryl-Schlüsselanhänger und Skizzenbuch (KI-generiertes Symbolbild)KI-generiertes Symbolbild
Startseite / Für Firmen / Schulen & Ausbildung
Für Firmen · Schulen & Ausbildung

Lasercutter für Schulen und Ausbildung

Sicher lasern im Unterricht und in der Lehrwerkstatt — mit xTool.

Augensichere Klasse-1-Geräte, Beratung vom zertifizierten Laserschutzbeauftragten und Erfahrung aus mehreren ausgestatteten Schulen.

Für Schulen empfehlen wir geschlossene Laser der Klasse 1 wie den xTool S1, M2 oder P3: augensicher im Normalbetrieb, ohne Pflicht zum Laserschutzbeauftragten. Nötig sind trotzdem eine Gefährdungsbeurteilung, eine passende Absaugung und eine Unterweisung. Geräte der Klasse 4 kommen nur nach Absprache infrage — etwa in Ausbildungswerkstätten, die einen Laserschutzbeauftragten haben.

01 · Für wen

Schulen, Berufsschulen und Ausbildungsbetriebe.

Schulen und Ausbildungsbetriebe gehören fest zu unseren Kunden — und die Anfragen kommen aus zwei Richtungen. Zum einen von Schulen, die einen Lasercutter für Technik, Werken, Kunst oder einen Makerspace anschaffen wollen. Zum anderen von Unternehmen, die für ihre Auszubildenden eine Maschine suchen: für die Lehrwerkstatt, für Azubi-Projekte oder um Nachwuchs früh an moderne Fertigung heranzuführen.

Beide haben dieselbe Kernfrage: Welches Gerät dürfen wir überhaupt einsetzen — und was müssen wir dafür organisieren? Genau da setzen wir an. Wir sind offizieller xTool Pro Hub in Nürnberg, und unser Team umfasst einen zertifizierten Laserschutzbeauftragten. Wir beraten nicht nur zur Maschine, sondern auch zu den Rahmenbedingungen, die in Schule und Ausbildung dazugehören.

SchulenMehrere Schulen in Deutschland haben wir ausgestattet — unter anderem in Bayern und Berlin, dazu eine Berufsschule in Hessen
DACHAuch je eine Schule in Österreich und in der Schweiz arbeitet mit xTool Geräten, die wir begleitet haben
AzubisMehrere Ausbildungsbetriebe in ganz Deutschland setzen xTool Laser bereits mit ihren Auszubildenden ein

Namen nennen wir bewusst nicht — nicht jede Schule und nicht jeder Betrieb möchte öffentlich genannt werden.

02 · Rechtlicher Rahmen

Welche Laserklasse ist in der Schule erlaubt?

Für den Unterricht gelten die Richtlinien zur Sicherheit im Unterricht (RiSU) und die Vorgaben der jeweiligen Unfallkasse — die Details regelt jedes Bundesland selbst. Ein gutes Beispiel ist die Broschüre „Sicherer Umgang mit Laserbearbeitungsmaschinen in der Schule“ der Unfallkasse Baden-Württemberg (September 2024). Dort heißt es klar: In Schulen dürfen nur Laserbearbeitungsmaschinen der Laserklasse 1 und 2 eingesetzt werden. Für diese Geräte ist die Bestellung eines Laserschutzbeauftragten nicht notwendig.

Offene Diodenlaser der Klasse 4 — wie man sie für wenig Geld im Onlinehandel findet — sind damit für den Schulbetrieb ausgeschlossen. Das ist der häufigste Fehler, den wir in Anfragen sehen: Ein günstiges offenes Gerät ist zwar schnell gekauft, darf im Unterricht aber gar nicht betrieben werden.

Anders ist es in Ausbildungsbetrieben und manchen Berufsschulen. Dort gilt das Arbeitsschutzrecht: Nach § 5 Abs. 2 der Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung (OStrV) muss der Arbeitgeber vor dem Betrieb von Lasern der Klassen 3R, 3B und 4 einen Laserschutzbeauftragten schriftlich bestellen, sofern er nicht selbst über die Fachkenntnisse verfügt. Mit Laserschutzbeauftragtem, Gefährdungsbeurteilung und Unterweisung können dort auch leistungsstärkere Geräte sinnvoll sein — etwa ein Faserlaser für Metall in der Metall-Ausbildung. Das klären wir immer im Einzelfall und abhängig davon, was ihr damit machen wollt.

Wichtig: Die Vorgaben unterscheiden sich je nach Bundesland, Schulform und Unfallkasse — in Österreich und der Schweiz gelten eigene Regelwerke. Stimmt die Anschaffung deshalb immer mit eurem Schulträger bzw. eurer Unfallkasse ab. Wir helfen bei der fachlichen Einordnung, ersetzen aber keine Rechtsberatung.

03 · Geräte

Welcher xTool Laser passt zu Schule und Ausbildung?

GerätLaserklasseEinsatzUnsere Einordnung
xTool S1Klasse 1Diodenlaser, geschlossen · Holz, Acryl, Leder, PapierDer typische Einstieg für Schulen: große Arbeitsfläche, geschlossenes Gehäuse, einfache Bedienung.
xTool M2Klasse 1Farbdruck + Diodenlaser in einem GerätSpannend für Kunst, Design und Projektunterricht: erst farbig drucken, dann am selben Werkstück lasern.
xTool P3Klasse 180-W-CO₂-Laser · Holz bis 20 mm, Acryl bis 25 mmFür Schulwerkstätten und Lehrwerkstätten mit höherem Durchsatz und dickeren Materialien.
xTool F1 Ultra / F2 UltraKlasse 4Faser- bzw. MOPA-Laser · MetallmarkierungNicht für den Schulunterricht. Für Ausbildungsbetriebe mit Laserschutzbeauftragtem nach Absprache.

Laserklassen laut Hersteller. Alle Geräte kannst du bei uns im Showroom in Nürnberg live erleben — oder dir per Video zeigen lassen.

Unsere Empfehlung für Schulen: drei Geräte der Klasse 1

xTool S1 Mit optionalem 2-W-IR-Modul zusätzlich für Metall erhältlich.

xTool S1

Klasse 1: augensicher im Normalbetrieb, kein Laserschutzbeauftragter nötig. Mehr zur Lasersicherheit →

Der typische Einstieg: geschlossen und augensicher, mit großer Arbeitsfläche. Graviert und schneidet Holz, Leder und Papier, graviert Acryl — genug für die meisten Projekte im Technik- und Werkunterricht.

ab 1.423 € Mehr erfahren →
Bei xTool ansehen ↗*
xTool M2 Mit optionalem IR-Modul zusätzlich für Metall erhältlich.

xTool M2

Klasse 1: augensicher im Normalbetrieb, kein Laserschutzbeauftragter nötig. Mehr zur Lasersicherheit →

Druckt vollfarbig und lasert dasselbe Werkstück direkt danach, ohne es zu bewegen. Ideal für Kunst, Design und Projektunterricht, in dem vom Entwurf bis zum fertigen Stück gearbeitet wird.

ab 549 € Mehr erfahren →
Bei xTool ansehen ↗*
xTool P3 Mit optionalem 5-W-IR-Modul zusätzlich für Metall-Oberflächenmarkierung erhältlich.

xTool P3

Klasse 1: augensicher im Normalbetrieb, kein Laserschutzbeauftragter nötig. Mehr zur Lasersicherheit →

Schneidet Holz bis 20 mm und Acryl bis 25 mm in einem Durchgang. Für Schul- und Lehrwerkstätten, in denen viele Gruppen am Gerät arbeiten und dickere Materialien verarbeitet werden.

ab 6.236 € Mehr erfahren →
Bei xTool ansehen ↗*

Preise tagesaktuell aus dem offiziellen xTool-Shop (Stand 25.09.2026). Als Firma bekommst du auf Wunsch ein individuelles Angebot über uns. * Werbelink (Affiliate): Bestellst du darüber, erhalten wir eine Provision — für dich ändert sich der Preis nicht.

Sicherheit im Alltag

So sichert xTool seine Laser gegen versehentliches Starten ab.

1 · Sicherheitsschlüssel

Fast alle xTool Geräte haben einen Sicherheitsschlüssel (Dongle) — Ausnahme ist der M2. Ohne den Schlüssel arbeitet der Laser nicht, auch bei den Klasse-4-Geräten. Wer ihn verwahrt, entscheidet, wer lasern darf.

2 · Start nur am Gerät

Ein Klick auf „Start" in der Software löst den Laser nicht sofort aus. Der Auftrag muss zusätzlich direkt am Gerät mit der Starttaste bestätigt werden — niemand startet einen Job versehentlich vom Rechner aus.

Gerade in der Schule ist das ein echter Vorteil: Die Lehrkraft verwahrt den Schlüssel, und jeder Auftrag wird bewusst an der Maschine freigegeben. Beim M2 gibt es keinen Schlüssel — dort muss der Zugang zum Gerät über Raum und Aufsicht geregelt werden. Das ersetzt keine Gefährdungsbeurteilung und keine Aufsicht — macht den Alltag aber deutlich sicherer.

04 · Checkliste

Was eine Schule für den Laserbetrieb braucht.

Auch ein Laser der Klasse 1 ist nicht „einstecken und loslegen“. Diese Punkte nennt die UKBW-Broschüre — sie sind eine gute Orientierung, auch außerhalb Baden-Württembergs.

Gefährdungsbeurteilung

Vor der Anschaffung erstellen und dokumentieren — mit Blick auf optische Strahlung, Rauch und Emissionen, Überhitzung und Brandgefahr sowie die Materialien, die ihr bearbeiten wollt.

Absaugung & Filter

Empfohlen ist ein Filtersystem aus Vorfilter, HEPA-Filter und Aktivkohle — oder eine Abluftführung nach außen. Welche Luftreiniger wir selbst nutzen, steht im Luftreiniger-Vergleich.

Geeigneter Raum

Am besten ein eigener Raum, gut belüftet, mit feuerfester, stabiler Stellfläche, ohne brennbares Material in der Nähe, mit Brandmelder und Löschmittel — und geschützt vor unbefugtem Zugriff.

Unterweisung & Aufsicht

Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler werden unterwiesen, es gibt eine Betriebsanweisung, und der Laser läuft nie unbeaufsichtigt.

Tabu-Materialien

Kein PVC, kein Polyurethan und keine halogenhaltigen Kunststoffe — dabei entstehen giftige oder ätzende Dämpfe. Auch Materialien unbekannter Zusammensetzung gehören nicht unter den Laser.

Wartung

Reinigung und Filterwechsel nach Herstellervorgabe. Reparaturen nur durch Fachleute — das Gehäuse wird nie selbst geöffnet oder umgebaut.

Welche Materialien sich generell lasern lassen, erklärt unser Ratgeber Materialien lasern. Mehr zu Laserklassen und Pflichten findest du auf Lasersicherheit.

05 · So unterstützen wir

Von der ersten Frage bis zum ersten Projekt.

Kostenlose Beratung — vor Ort oder per Video. Wir klären, was ihr im Unterricht oder in der Ausbildung umsetzen wollt, und empfehlen ein Gerät, das dazu und zu euren Vorgaben passt. Schulen außerhalb Nürnbergs beraten wir genauso per Video, deutschlandweit. Mehr zu Beratung & Demo.

Live erleben statt Prospekt. In unserem Showroom stehen fast alle xTool Maschinen. Wer vorab sehen will, wie sich das eigene Material verhält, kann einen Materialtest buchen.

Laserschutz-Know-how aus erster Hand. Unser zertifizierter Laserschutzbeauftragter ordnet mit euch ein, welche Anforderungen für euer Gerät und euren Einsatz gelten — bei Klasse 1 genauso wie bei Klasse 4 in der Ausbildung.

Einführung und Begleitung. Auf Wunsch zeigen wir euren Lehrkräften oder Ausbildern den Umgang mit Maschine und Software in einer Schulung — und bleiben auch nach dem Kauf euer fester Ansprechpartner.

06 · FAQ

Häufige Fragen zu Lasern in Schule und Ausbildung

Braucht eine Schule für einen Lasercutter einen Laserschutzbeauftragten?
Bei Laserbearbeitungsmaschinen der Klasse 1 oder 2 nicht — so steht es zum Beispiel in der Schul-Broschüre der Unfallkasse Baden-Württemberg. Eine Gefährdungsbeurteilung, eine Unterweisung und eine passende Absaugung sind trotzdem nötig. Für Laser der Klassen 3R, 3B und 4 schreibt die OStrV im betrieblichen Umfeld einen schriftlich bestellten Laserschutzbeauftragten vor.
Dürfen Schulen offene Diodenlaser einsetzen?
Nach der UKBW-Broschüre nicht: Dort sind in Schulen nur Laserbearbeitungsmaschinen der Klassen 1 und 2 zugelassen. Offene Diodenlaser sind in der Regel Klasse 4 und scheiden damit für den Unterricht aus. Die genauen Vorgaben hängen von Bundesland und Unfallkasse ab.
Kann ein Schüler den Laser versehentlich starten?
Bei xTool kaum: Fast alle Geräte arbeiten nur mit eingestecktem Sicherheitsschlüssel (Dongle), den die Lehrkraft verwahren kann — Ausnahme ist der M2. Und ein Klick auf Start in der Software löst den Laser nicht direkt aus — der Auftrag muss zusätzlich am Gerät mit der Starttaste bestätigt werden. Aufsicht und Unterweisung bleiben trotzdem Pflicht.
Welcher xTool Laser eignet sich für Schulen?
Die geschlossenen Klasse-1-Geräte: der xTool S1 als vielseitiger Einstieg, der M2 mit zusätzlichem Farbdruck für Kunst und Design und der P3 für Werkstätten mit mehr Durchsatz und dickeren Materialien. Welches passt, hängt davon ab, was ihr damit machen wollt — das klären wir in der kostenlosen Beratung.
Können Azubis im Betrieb auch mit Klasse-4-Lasern arbeiten?
Im betrieblichen Umfeld ja, wenn die Voraussetzungen stimmen: Der Arbeitgeber bestellt vor Inbetriebnahme einen Laserschutzbeauftragten (§ 5 OStrV), erstellt eine Gefährdungsbeurteilung und unterweist die Auszubildenden. Für Jugendliche gelten zusätzlich die Regeln des Jugendarbeitsschutzes. Welche Maschine sinnvoll ist, stimmen wir mit euch nach dem geplanten Einsatz ab.
Welche Absaugung braucht ein Lasercutter in der Schule?
Empfohlen ist ein Filtersystem aus Vorfilter, HEPA-Filter und Aktivkohlefilter oder eine Abluftführung nach außen. Welche xTool Luftreiniger zu welcher Maschine passen und wie sie sich im Dauerbetrieb schlagen, zeigen wir im Luftreiniger-Vergleich.
Welche Materialien dürfen im Unterricht nicht gelasert werden?
Tabu sind PVC, Polyurethan und halogenhaltige Kunststoffe, weil dabei giftige oder ätzende Dämpfe entstehen, sowie Materialien unbekannter Zusammensetzung. Die UKBW-Broschüre schließt für den Schulbetrieb außerdem Metalle aus.
Beratet ihr auch Schulen außerhalb von Nürnberg — und in Österreich oder der Schweiz?
Ja. Wir haben Schulen in Bayern, Berlin und Hessen ausgestattet, dazu je eine Schule in Österreich und in der Schweiz. Die Beratung ist kostenlos und per Video möglich. Wer die Maschinen live sehen will, ist in unserem Showroom in Nürnberg willkommen.

Quellen: Unfallkasse Baden-Württemberg, ZSL und Kultusministerium BW: „Sicherer Umgang mit Laserbearbeitungsmaschinen in der Schule“ (September 2024) · § 5 OStrV · Richtlinien zur Sicherheit im Unterricht (RiSU). Stand: September 2026.

Laser für eure Schule oder Lehrwerkstatt?

Erzähl uns kurz, was ihr vorhabt — wir empfehlen ein passendes Gerät und klären die Rahmenbedingungen mit euch. Kostenlos, vor Ort in Nürnberg oder per Video.