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Vorverkauf seit 12.10.2026

xTool X1 — die neue modulare Laserplattform von xTool

xTool X1 Laserplattform in der Schrägansicht: silberne Front, dunkle Sichtscheibe, Lüftungsschlitze an der Seite

Der xTool X1 ist eine modulare Laserplattform mit 55-W-CO₂-Laser. Optional kommt ein 20-W-Dioden-Galvomodul dazu, das zugleich die Voraussetzung für spätere Zusatzlaser per „Laser Swap“ ist: 5 W UV, 60 W MOPA und 30 W Faser. Das Bewegungssystem „Hybrid Motion“ (Gantry plus Flying-Galvo) erreicht laut xTool bis zu 6.000 mm/s bei der Galvo-Bearbeitung, der Galvo-Arbeitsbereich misst 615 × 320 mm. Seit dem 12. Oktober 2026 läuft bei xTool der Vorverkauf: 100 € Anzahlung, Versandbeginn ab 29. Oktober. Als Einführungspreis nennt xTool 3.369 € für den X1 Single CO₂ und 3.959 € für die Variante mit Dioden-Galvomodul.

Wir sind offizieller xTool Pro Hub und zeigen dir den X1 in einer kostenlosen Demo — im Showroom in Nürnberg oder online. Die Anzahlung läuft direkt bei xTool; verbindlich bestätigt xTool Konfigurationen und Preise erst zur Restzahlung. Wir sagen dir ehrlich, ob der X1 zu deinem Vorhaben passt.

Produktüberblick

Mit dem X1 bringt xTool erstmals fünf Lasertechnologien in ein einziges Gehäuse: CO₂, Diode, Fiber, MOPA und UV sollen sich über austauschbare Module in derselben Maschine kombinieren lassen, statt für jede Materialgruppe ein eigenes Gerät zu benötigen. Die Basis ist der 55-W-CO₂-Laser. Das 20-W-Dioden-Galvomodul gehört je nach Konfiguration dazu oder lässt sich später ergänzen; UV, MOPA und Faser sind laut xTool optionale Erweiterungen. Zielgruppe laut xTool: Kreative und Kleinunternehmer, die mit CO₂-Schneiden und -Gravieren starten, größere Projekte umsetzen und bei wachsendem Bedarf Glas und Metall ergänzen möchten, ohne gleich eine komplett neue Maschine zu kaufen.

55 WCO₂-Laser als Basis jeder Konfiguration
20 WDioden-Galvomodul, je nach Konfiguration
6.000 mm/smax. Geschwindigkeit der Galvo-Bearbeitung laut xTool
615 × 320 mmGalvo-Arbeitsbereich laut xTool
Übersicht zum xTool X1: Hybrid Motion, Laserklasse 1, Automatisiertes Creation System, AutoLift-Basis, fünf Laserquellen (55 W CO2, 20 W Diode, 5 W UV, 60 W MOPA, 30 W Faser), drei Kameras, Arbeitsfläche 615 × 320 mm, bis 6.000 mm/s, KI-Parameter und Überlängen-Bearbeitung bis 299 cm
Der X1 auf einen Blick: die Kernpunkte aus xTools Vorverkaufsseite. Quelle: xTool, Stand 12.10.2026.

Die Grafik in Klartext

Fünf Laser, eine Plattform

55 W CO₂, 20 W Diode, 5 W UV, 60 W MOPA und 30 W Faser. Nicht alle sind ab Werk dabei: Die Basis ist der CO₂-Laser, die Diode je nach Konfiguration, UV, MOPA und Faser sind optionale Module (Abschnitte Konfigurationen und Laserarten).

Hybrid Motion, bis 6.000 mm/s

Galvo-Tempo auf einer Fläche, die sonst Gantry-Maschinen vorbehalten ist. Die 6.000 mm/s gelten für die Galvo-Quellen, der CO₂-Laser arbeitet mit bis zu 600 mm/s (Abschnitt Hybrid Motion).

Arbeitsfläche 615 × 320 mm

Das ist der Bereich für die Oberflächengravur. Für Glasinnengravur und Metallprägung nennt xTool kleinere Bereiche (Technische Daten).

Drei Kameras

Materialerkennung, präzise Ausrichtung und Höhenmessung: Der X1 sieht dein Material und das Motiv wird per Kamerabild positioniert (Abschnitt Ausstattung).

AutoLift-Basis

Das Arbeitsbett fährt automatisch auf die richtige Höhe, ohne manuelles Einstellen. Bei Glas und Metall brauchst du laut xTool Abdeckband oder die manuelle Höhenangabe.

Laserklasse 1

Laut xTool FDA-zertifiziert. Klasse 1 beschreibt das geschlossene Gerät im Normalbetrieb, nicht die Laserquellen im Inneren. Was das für Schulen und Betriebe heißt, steht im Sicherheitshinweis.

Überlange Projekte bis 299 cm

Mit Förderbandzuführung (AutoPassthrough) lassen sich laut xTool sehr lange Werkstücke bearbeiten. Die Zuführung arbeitet nur mit dem CO₂-Laser (Förderband im Vergleich).

KI-Parameter

xTool wirbt mit automatisch vorgeschlagenen Einstellungen („Perfekte Parameter. Sofort.“). Wie zuverlässig das bei welchem Material funktioniert, zeigen wir dir in der Demo; dokumentierte Ergebnisse ergänzen wir später.

Alle Werte der Grafik sind Herstellerangaben und nicht von uns nachgemessen.

Vorverkauf: Termine, Anzahlung und Geschenke

Seit dem 12. Oktober 2026 nimmt xTool für den X1 Anzahlungen entgegen. Du zahlst zunächst 100 € an und musst noch keine Konfiguration wählen. Einführungspreise zeigt xTool bereits in einer Grafik (Abschnitt Konfigurationen); verbindlich bestätigt xTool Konfigurationen und Gesamtpreise laut eigener Angabe aber erst, wenn die Restzahlung startet.

PhaseZeitraum laut xToolWas passiert
Anzahlung12.10.2026, 9:00 Uhr (MESZ) bis 29.10.2026, 1:00 Uhr (MEZ)100 € anzahlen und Geschenke sichern
Restzahlung29.10.2026, 2:00 Uhr bis 01.12.2026, 9:00 Uhr (MEZ)xTool gibt Konfigurationen und Preise bekannt, du wählst deine Ausstattung
Versandab 29.10.2026Launch-Bestand begrenzt; Priorität nach Zeitpunkt des Bestellabschlusses (Restzahlung oder Direktkauf)
xTool X1 Anzahlungsvorteile: Materialrabattkarte xTool Selected (Wert 52,99 €), Brandschutz-Set 2 mit automatischer Feuerlöschung (Wert 169 €), Atomm Max 6-Monats-Abo (Wert 89,40 €), 60 Tage Preisgarantie, Teilnahme am X1-Gewinnspiel; Anzahlung 12. bis 29. Oktober, zum Verkaufsstart auf Lager (begrenzte Stückzahl), vollständig erstattbar
Das bekommst du mit der Anzahlung — xTools Grafik zum Vorverkauf, Stand 12.10.2026. Quelle: xTool.

Was jeder Punkt für dich bedeutet

Zusammen: Geschenke im Wert von 311 €

169 € + 52,99 € + 89,40 € ergeben 311,39 €; xTool nennt „311 €“. Das sind xTools Wertangaben für die Geschenke, nicht dein Rabatt auf das Gerät. Was sie dir tatsächlich bringen, hängt davon ab, was du davon nutzt.

Brandschutz-Set 2 gratis (Wert 169 €)

Automatische Feuerlöschung laut xTool, kompatibel mit dem X1 (siehe Zubehör). Brandschutz ist bei jedem Laser ein Thema; wenn du ohnehin eines kaufen würdest, ist das der größte Einzelposten. Es ersetzt keine Aufsicht während der Bearbeitung.

Materialrabattkarte „xTool Selected“ (Wert 52,99 €)

Ein Rabatt auf ausgewählte xTool-Materialien. Der Nutzen hängt davon ab, wie viel Material du bei xTool kaufst. Gültigkeit und Ausschlüsse beschreibt xTool auf der Produktseite nicht näher.

Atomm Max, 6 Monate (Wert 89,40 €)

Atomm ist xTools Design-Plattform mit KI-Generatoren, Projektvorlagen und Tutorials; Max ist ein kostenpflichtiges Abo, hier sechs Monate inklusive. Sinnvoll, wenn du Atomm nutzen willst. Wer nur mit eigenen Dateien in xTool Studio arbeitet, hat davon weniger.

60 Tage Preisgarantie

xTool nennt sie als Teil der Anzahlungsvorteile, beschreibt aber nicht, wie sie genau definiert ist (ab wann, gegen welche Preisänderung). Lies die Bedingungen im Checkout, bevor du dich darauf verlässt.

X1-Gewinnspiel

Du nimmst mit der Anzahlung automatisch teil; der Gewinner wird im Launch-Livestream bekannt gegeben. Die Gewinnchance ist ein Bonus, kein Grund zum Anzahlen. Teilnahmebedingungen kennen wir nicht.

Zeitraum und Stückzahl

Anzahlung vom 12. Oktober (9:00 Uhr MESZ) bis 29. Oktober 2026 (1:00 Uhr MEZ). Zum Verkaufsstart ist laut xTool nur eine begrenzte Stückzahl auf Lager. Die Versandpriorität richtet sich aber nach dem Bestellabschluss, nicht nach dem Tag der Anzahlung.

Vollständig erstattbar

Bis zur Restzahlung bekommst du die 100 € laut xTool komplett zurück, wenn du dich gegen den Kauf entscheidest. Danach wird die Anzahlung auf den Kaufpreis angerechnet.

Warum jetzt anzahlen — und wann eher nicht?

Das spricht dafür (laut xTool):

  • Geschenke im Wert von 311 €: xTool nennt sie ausdrücklich „mit der Anzahlung“. Wenn du den X1 ohnehin kaufen willst, bekommst du sie ohne Mehrpreis.
  • 60 Tage Preisgarantie: ein Schutz, solange die genauen Bedingungen stimmen (siehe oben).
  • Kaum finanzielles Risiko: Die 100 € sind bis zur Restzahlung vollständig erstattbar.
  • Gewinnspiel: ein Bonus ohne zusätzliche Kosten.

Das relativiert es:

  • Die Anzahlung reserviert kein Gerät. Die Versandpriorität hängt laut xTool vom Bestellabschluss ab; wer zum Launch beliefert werden will, sollte die Restzahlung zügig abschließen.
  • Die 311 € sind Listenwerte. Brauchst du Brandschutz-Set, Materialkarte oder Atomm nicht, ist dein Vorteil deutlich kleiner.
  • Dein Geld liegt bei xTool, bis du kaufst oder die Erstattung erhältst. Wie lange eine Erstattung dauert, nennt xTool nicht.
  • Direktkauf ohne Anzahlung ist laut xTool möglich. Ob es die Geschenke dann auch gibt, sagt xTool nicht; der Wortlaut bindet sie an die Anzahlung.
  • Noch keine veröffentlichten Testberichte. Einzelne xTool Hosts haben den X1 bereits im Einsatz, öffentlich zugängliche, unabhängige Tests und Praxiswerte gibt es aber noch nicht. Du zahlst also an, ohne Testberichte zu kennen.

So funktioniert die Erstattung

  1. AnzahlenDu zahlst zwischen 12. und 29. Oktober 2026 direkt bei xTool 100 € an. Eine Konfiguration musst du dafür noch nicht wählen.
  2. EntscheidenMit dem Start der Restzahlung (29.10. bis 01.12.2026) gibt xTool Konfigurationen und Preise bekannt. Du wählst deine Ausstattung oder entscheidest dich gegen den Kauf.
  3. Zurückerhalten oder anrechnenEntscheidest du dich dagegen, bekommst du die Anzahlung laut xTool vollständig zurück, solange du die Restzahlung nicht geleistet hast. Kaufst du, wird sie auf den Kaufpreis angerechnet und ist danach nicht mehr separat erstattbar.
  4. AbwicklungWie du die Erstattung anstößt und wie lange sie dauert, beschreibt xTool auf der Produktseite nicht. Zahlung und Erstattung laufen ausschließlich über xTool, nicht über uns. Frag im Zweifel vorher beim xTool-Kundenservice nach.

Unsere Einordnung

Wenn du den X1 ernsthaft kaufen willst, spricht wegen der Erstattbarkeit wenig gegen die Anzahlung: Du erhältst die Geschenke, solange du die Restzahlung nicht leistest. Bist du noch unsicher, ob der X1 zu deinem Vorhaben passt, zahle nicht aus Zeitdruck an. Die Anzahlungsphase läuft bis zum 29. Oktober, und bis dahin kannst du bei uns eine kostenlose Demo sehen. Eine Einschränkung bleibt: Du zahlst an, ohne veröffentlichte Testberichte zu kennen, und die genaue Definition der 60-Tage-Preisgarantie nennt xTool nicht.

Bestellt und bezahlt wird direkt bei xTool, nicht über unsere Seite. Der Button ist ein Werbelink (Affiliate): Zahlst du darüber an, erhalten wir unter Umständen eine Provision — für dich ändert sich nichts. Quelle: xTool-Produktseite zum X1, Stand 12.10.2026.

Konfigurationen: X1 Single CO₂ oder X1 CO₂ + Dioden-Galvomodul

xTool bietet den X1 in zwei Ausführungen an. Die entscheidende Frage ist, ob du später weitere Laserquellen ergänzen möchtest. Die Einführungspreise laut xTool (Stand 12.10.2026) stehen in der Tabelle und in der Grafik darunter:

MerkmalX1 Single CO₂X1 CO₂ + Dioden-Galvomodul
Laserquellen55 W CO₂55 W CO₂ + 20 W Diode (Galvo)
Erweiterung um UV, MOPA, Fasererst nach Ergänzen des Dioden-Galvomodulsmöglich (Laser Swap)
Dioden-Galvomodul später ergänzenja, laut xTool separat erhältlichbereits enthalten
Einführungspreis laut xTool3.369 € statt 3.669 €3.959 € statt 4.259 €
Unterschied590 €, rechnerisch der Preis des Dioden-Galvomoduls im Paket

Beide Laserquellen teilen sich das Gehäuse aus dem neuen UniCast-Rahmen und die Hybrid-Motion-Bewegungssteuerung. Wenn du dir spätere Erweiterungen offenhalten willst, empfiehlt xTool die Variante mit Dioden-Galvomodul. Bei früheren Meldungen zum X1 war verkürzt von „55 W CO₂ + 20 W Diode“ als Grundausstattung die Rede; nach xTools Produktseite ist die Diode aber je nach Konfiguration dabei oder optional. Das haben wir auf dieser Seite entsprechend korrigiert.

xTool X1 Einführungspreise: X1 CO2 + Dioden-Galvo 3.959 €, X1 Single CO2 3.369 €, 30 W Faser-Galvo 1.979 €, 5 W UV-Galvo 2.969 €, 60 W MOPA-Galvo 3.169 €
Die beiden Konfigurationen und die Zusatzmodule mit Einführungspreisen — xTools Grafik zur Anzahlung, Stand 12.10.2026. Quelle: xTool.

Was die Preise bedeuten

X1 Single CO₂: 3.369 € (statt 3.669 €)

300 € unter dem Vergleichspreis, den xTool nennt. Nur der 55-W-CO₂-Laser. Passt, wenn du vor allem Holz, Acryl, Leder oder Papier schneidest und gravierst. Das Dioden-Galvomodul lässt sich laut xTool später separat ergänzen; seinen Einzelpreis nennt die Grafik nicht.

X1 CO₂ + Dioden-Galvomodul: 3.959 € (statt 4.259 €)

Ebenfalls 300 € unter dem Vergleichspreis, den xTool nennt. 55-W-CO₂-Laser plus 20-W-Dioden-Galvo für schnelle, feine Gravur bis 6.000 mm/s. Pflicht, wenn du später UV, MOPA oder Faser ergänzen willst. Der Unterschied von 590 € ist rechnerisch das, was das Galvomodul im Paket kostet.

30 W Faser-Galvo: 1.979 €

Optionales Modul für Metallgravur, Prägung und Farbgravur. Setzt das Dioden-Galvomodul voraus.

5 W UV-Galvo: 2.969 €

Optionales Modul für Glas, Kristall und hitzeempfindliche Materialien; laut xTool die einzige X1-Quelle für Glasinnengravur.

60 W MOPA-Galvo: 3.169 €

Optionales Modul für anspruchsvollere Metallbearbeitung; laut xTool feinere Details und schnellere Bearbeitung als die Faserquelle.

So rechnest du

Basis X1 CO₂ + Dioden-Galvomodul 3.959 € plus Modul: mit 30 W Faser 5.938 €, mit 5 W UV 6.928 €, mit 60 W MOPA 7.128 €. Voll ausgebaut mit allen drei Modulen 12.076 €. Das ist unsere Summe aus den Einzelpreisen, ohne Zubehör und Versand; Paketpreise nennt xTool nicht. Die wenigsten brauchen alle fünf Laser. Starte mit dem, was dein Material verlangt (Für wen interessant?).

Preise und Vergleichspreise laut xTools Grafik zur Anzahlung, Stand 12.10.2026. Ob die Preise Versand enthalten, nennt die Grafik nicht. Wie überall im Handel ändern sich Preise mit Aktionen; wir passen die Angaben an, sobald xTool etwas ändert. Laut xTools FAQ bestätigt xTool Konfigurationen und Preise zum Start der Restzahlung noch einmal.

Fünf Laserarten in einer Plattform

Jede Laserart eignet sich laut xTool für unterschiedliche Materialien und Anwendungen. Die folgende Übersicht zeigt, welche der fünf Technologien die Basis bildet und welche optional ergänzt werden kann:

xTool X1 neben seinen Laser-Modulen: MOPA, Faser, UV, Diode und fest verbauter CO2-Laser, Grafik „Alle Top-Laser. In einem vereint.“
„Alle Top-Laser. In einem vereint.“ — xTools Grafik zu den Laserquellen des X1. Quelle: xTool.

Was die Grafik zeigt

  • CO₂ (fest verbaut): Laut dieser Grafik bleibt der 55-W-CO₂-Laser im Gerät. Er ist die Basis, aber kein Wechselmodul.
  • Diode: ein kleines Galvo-Modul. Es ist je nach Konfiguration dabei oder lässt sich später ergänzen.
  • UV, Faser, MOPA: größere Module (5 W, 30 W, 60 W), die laut xTool an der Rückseite andocken und optional sind.
  • Zusammen sind es fünf Laserquellen in einer Plattform. Ab Werk bekommst du aber nie alle fünf, sondern ergänzt sie nach Bedarf.
Grafik: Die fünf Laserarten des xTool X1 — UV, Diode, Fiber, MOPA und CO2 — mit Materialbeispielen
Offizielle xTool-Grafik zu den fünf Laserarten des X1.
LaserartWellenlänge laut xToolLaserpunkt laut xToolVerwendung
CO₂ — 55 W10,6 µm0,175 × 0,175 mmBasis jeder Konfiguration. Schneiden von Holz, Acryl, Leder, Papier und weiteren nichtmetallischen Materialien; bis 600 mm/s.
Diode — 20 W450 nm0,16 × 0,14 bis 0,225 × 0,22 mmDioden-Galvomodul, je nach Konfiguration dabei oder separat ergänzbar. Schnelle, detailreiche Gravur auf Holz, Leder, dunklem Acryl und Karton; Markieren lackierter oder beschichteter Metalle; bis 6.000 mm/s.
Fiber — 30 W1064 nm0,05 × 0,05 mmOptionales Modul ("Laser Swap"). Detailreiche Metallgravur, Prägung und Farbgravur. Einführungspreis laut xTool: 1.979 €.
MOPA — 60 W1064 nm0,04 × 0,04 mmOptionales Modul ("Laser Swap"). Anspruchsvollere Metallbearbeitung; laut xTool feinere Details und schnellere Bearbeitung als die Faserquelle sowie bessere Ergebnisse bei Farbgravur und Prägung. Einführungspreis laut xTool: 3.169 €.
UV — 5 W355 nm0,017 × 0,017 mmOptionales Modul ("Laser Swap"). Laut xTool die einzige X1-Quelle für Glasinnengravur; geringe Wärmeentwicklung für Glas, Kristall, Leiterplatten, flexible Kunststoffe und andere hitzeempfindliche Materialien. Einführungspreis laut xTool: 2.969 €.

Laserpunktgrößen laut xTools Produktseite (Stand 12.10.2026), Wellenlängenangaben laut xTools Blogbeitrag zur Laser-Swap-Technik (Stand 09.09.2026), beides nicht unabhängig nachgemessen. Nicht jedes Material lässt sich zudem mit jeder Laserart schneiden oder gravieren — welches Ergebnis tatsächlich erreichbar ist, hängt unter anderem von Material, Beschichtung, Dicke, Laserquelle und Bearbeitungsparametern ab; pauschale Materialfreigaben nennt xTool bislang nicht. Einen allgemeinen Überblick gibt unser Ratgeber Welche Materialien kann man lasern.

Technische Daten des xTool X1

Die folgenden Angaben stammen aus der Spezifikationstabelle auf xTools Produktseite zum X1 (Stand 12.10.2026). Es sind Herstellerangaben, keine eigenen Messwerte.

Bearbeitung

MerkmalAngabe laut xTool
Lasertyp55 W CO₂; optional 20 W Diode, 5 W UV, 60 W MOPA, 30 W Faser
BearbeitungsmodiLaserschneiden, Lasergravur
Arbeitsbereich Oberflächengravur615 × 320 mm
Arbeitsbereich Glasinnengravur (Brechungsindex 1,54)600 × 300 mm in den oberen 50 mm; 60 × 300 mm bei 50–100 mm Tiefe
Arbeitsbereich Metallprägung415 × 225 mm (mit Absaughaube für die Prägung)
Max. ArbeitsgeschwindigkeitCO₂: 600 mm/s; Diode, UV, MOPA, Faser: 6.000 mm/s
Max. SchnitttiefeLindenholz 18 mm; Acryl 20 mm
Max. WerkstückhöheCO₂: 150 mm; Diode, UV, MOPA, Faser: 140 mm
Max. Durchmesser für Rundgravuren110 mm
GravurmaterialienHolz, Acryl, Metall, Glas, Leder, Kunststoff, Gummi, Silikon, Keramik u. a.
SchneidmaterialienHolz, Acryl, Textilien, Leder, Papier u. a.

Kameras, Positionierung und Software

MerkmalAngabe laut xTool
Integrierte KamerasDreifach-Kamerasystem: 8-MP-Weitwinkelkamera, 12-MP-Nahkamera, Höhenmesskamera
Positionierungkameragestützt, Entfernungsmessung per Punktlaser
Fokus und EntfernungsmessungAutofokus; LiDAR-Messsystem (Bearbeitungsgenauigkeit 0,01 mm)
Positioniergenauigkeit Nahkameraim Zentrum < 0,3 mm; im gesamten Arbeitsbereich < 0,5 mm
Positioniergenauigkeit Weitwinkelkameramittlere 50 % < 0,5 mm; mittlere 70 % < 1 mm; gesamter Arbeitsbereich < 2 mm
Messgenauigkeit±0,5 mm
Kameraauflösung1.000 DPI
Bewegungsgenauigkeit0,015 mm
VorschauSchnappschuss-Vorschau per Smartphone
SoftwarexTool Studio (Android, iOS, iPad, Windows, macOS); AImake-kompatibel
VerbindungUSB, WLAN
DateiformateSVG, DXF, JPG, JPEG, PNG, BMP, TIF

Allgemein

MerkmalAngabe laut xTool
LasersicherheitKlasse 1 (FDA-zertifiziert) laut xTool, siehe Sicherheitshinweis
Maschinenabmessungen1.000 × 580 × 420 mm
MaschinengewichtHaupteinheit 60 kg
Max. LeistungsaufnahmeCO₂ 550 W; Diode 65 W; UV und Faser 192 W; MOPA 300 W
Netzteil (Eingangsspannung)100–240 V AC, 50/60 Hz
BetriebstemperaturHaupteinheit 0–35 °C; CO₂ 0–35 °C; Diode 0–35 °C; UV 10–35 °C
LagertemperaturHaupteinheit −10 bis 60 °C; Lasermodul 0–35 °C
Lieferzustandvormontiert

Was uns an den Daten auffällt

  • Tempo ist nicht gleich Tempo. Die 6.000 mm/s gelten für die Galvo-Quellen. Beim CO₂-Laser, der für das Schneiden zuständig ist, nennt xTool 600 mm/s.
  • Schneiden hat Grenzen. Als Schnitttiefe nennt xTool 18 mm Lindenholz und 20 mm Acryl. Metall führt die Spezifikation nicht unter den Schneidmaterialien.
  • Glasinnengravur ist ungleich verteilt. Die volle Fläche von 600 × 300 mm gilt nur für die oberen 50 mm; in 50–100 mm Tiefe sind es 60 × 300 mm.
  • Temperatur beachten. Das Lasermodul darf laut xTool nur bei 0–35 °C gelagert werden, UV arbeitet erst ab 10 °C. In einer unbeheizten Werkstatt ist das im Winter relevant.
  • Gewicht einplanen. 60 kg für die Haupteinheit sind kein Tischgerät, das man mal eben umstellt.

Maximalwerte gelten unter den von xTool gewählten Bedingungen; Schnitttiefen und Geschwindigkeiten hängen im Alltag von Material, Laserquelle und Parametern ab. Einen separaten Schneidbereich des CO₂-Lasers nennt xTool nicht.

Ausstattung: Kameras, AutoLift, Kühlung und Abluft

Neben den Laserquellen gehören laut xTool diese Funktionen zum X1.

Grafik: Drei Kameras für Materialerkennung, präzise Ausrichtung und Höhenmessung im xTool X1, mit Blick auf den Kopf und den Messstrahl
„Drei Kameras. Präzision, der Sie vertrauen.“ Quelle: xTool.

Was die drei Kameras tun

Die Grafik nennt drei Aufgaben: Materialerkennung, präzise Ausrichtung und Höhenmessung. Das passt zu den drei Kameras der Spezifikation: 8-MP-Weitwinkelkamera, 12-MP-Nahkamera und Höhenmesskamera. Welche Kamera welches Symbol meint, ist unsere Lesart.

Laut xTool liegt die Positioniergenauigkeit der Nahkamera im Zentrum unter 0,3 mm und im gesamten Arbeitsbereich unter 0,5 mm, die der Weitwinkelkamera im gesamten Bereich unter 2 mm. Die Höhenmessung ist auf ±0,5 mm genau. Das sind Herstellerangaben, keine eigenen Messwerte.

Automatisiertes Creation System (ACS)

Das Dreifach-Kamerasystem (8-MP-Weitwinkelkamera, 12-MP-Nahkamera, Höhenmesskamera) erkennt dein Material. Beim Schließen des Deckels entsteht automatisch ein Foto der Arbeitsfläche, auf dem du das Motiv positionierst. xTool nennt das „Place & Go“.

AutoLift-Basis (Z-Achse)

Die Basis passt die Höhe des Arbeitsbetts automatisch an, die Entfernung wird per LiDAR und Punktlaser gemessen. Die Messgenauigkeit liegt laut xTool bei ±0,5 mm. Bei spiegelnden oder transparenten Materialien wie Glas oder Metall hilft Abdeckband, alternativ gibst du die Höhe manuell ein.

Kühlung und Temperatur

Laut xTools Service-Unterlagen wird der CO₂-Laser wassergekühlt, mit Pumpe und Tank im Gerät. Auf der Produktseite nennt xTool dazu nichts. Wichtig im Alltag: Das Lasermodul darf laut Spezifikation nur bei 0–35 °C gelagert werden.

Eingebauter Abluftkanal

Der X1 hat einen eigenen Abluftanschluss für den xTool SafetyPro AP2 oder AP2 Max; kompatibel ist laut xTool auch der Inline-Lüfter IF2. Für leichten Gebrauch (nur Gravur, gelegentlich kleine Schnitte) reicht laut xTool der AP2, bei häufigem Schneiden empfiehlt xTool den AP2 Max. Mehr dazu im Luftreiniger-Vergleich.

Flammenerkennung

Flammensensor und Kamera überwachen die Bearbeitung. Das xTool Brandschutz-Set 2 ist laut xTool mit dem X1 kompatibel (siehe Zubehör). Eine Aufsicht während der Bearbeitung ersetzt das nicht.

Automatische Prüfungen

Der X1 erkennt die eingesetzte Feldlinse, prüft bei CO₂-Bearbeitung die Luftdüse und kontrolliert mit der Kamera vor dem Start, ob die Bearbeitung normal läuft. Die Prüfungen lassen sich in den Geräteeinstellungen abschalten.

Hybrid Motion: Gantry-System trifft Flying-Galvo

Klassische Lasercutter bewegen den Laserkopf mechanisch über ein XY-Fahrwerk (Gantry) über das Werkstück — robust und großflächig, aber vergleichsweise langsam. Galvo-Systeme lenken den Strahl stattdessen über beweglich Spiegel ab, ganz ohne Fahrwerk — sehr schnell, aber meist auf ein kleineres Arbeitsfeld begrenzt. "Hybrid Motion" soll laut xTool beide Prinzipien in einer vierachsig koordinierten Bewegung verbinden: Das Gantry-System liefert die Reichweite über die größere Fläche, das "Flying-Galvo"-System liefert innerhalb dieser Fläche die Geschwindigkeit — laut Hersteller bis zu 6.000 mm/s bei der Galvo-Bearbeitung; für den CO₂-Laser nennt xTool maximal 600 mm/s. Wie sich das in der Praxis auf Gravurqualität und Bearbeitungszeit auswirkt, lässt sich ohne dokumentierte Messungen nicht seriös beurteilen; in der Demo kannst du es live ansehen.

6.000 mm/sGalvo-Quellen (Diode, UV, MOPA, Faser)
600 mm/sCO₂-Laser
615 × 320 mmGalvo-Arbeitsbereich

Mit der Fläche wirbt xTool ebenfalls: bis zu viermal mehr Arbeitsfläche als bei einem typischen Galvo-Laser, eine fast doppelt so große Metallgravurfläche und ein bis zu zwölfmal größeres Volumen für Glasinnengravur als bei herkömmlichen UV-Lasern. Womit xTool dabei vergleicht, nennt die Produktseite nicht — wir ordnen die Faktoren deshalb als Marketingaussagen ein und halten uns lieber an die konkreten Maße in der Tabelle oben.

Grafik: Hybrid Motion beim xTool X1, Galvo-Kopf mit blau hervorgehobenem Laserstrahl auf der Gantry-Schiene
Hybrid Motion™: „Galvo-Geschwindigkeit im Portalformat.“ Quelle: xTool.

Was du auf der Grafik siehst

Der Galvo-Kopf hängt an der Gantry-Schiene, die ihn über die ganze Fläche fährt. Der blau hervorgehobene Laserstrahl im Kopf wird zusätzlich über Galvo-Spiegel gelenkt. Die Schiene liefert die Reichweite, die Spiegel die Geschwindigkeit; xTool nennt das „Galvo-Geschwindigkeit im Portalformat“.

Die Grafik ist eine Darstellung, kein Foto. Wie ruhig und präzise das System läuft, siehst du am besten live in der Demo; dokumentierte Messwerte ergänzen wir, sobald wir sie haben.

Laser Swap: ein Galvo-System für jede Laserquelle

Statt für jede Metallanwendung eine eigene Maschine zu kaufen, sollen sich beim X1 laut xTool zusätzliche Laserquellen — 5 W UV, 60 W MOPA, 30 W Fiber — über einen gemeinsamen Strahlengang nachrüsten lassen ("Laser Swap"). Voraussetzung ist das 20-W-Dioden-Galvomodul. Die Module selbst wurden auf der Produktvorstellung bereits als eigenständige, austauschbare Einheiten gezeigt. Wie der Wechsel im Alltag abläuft, steht im folgenden Abschnitt „Laser Swap im Alltag“. Offen ist, wann welche Zusatzmodule lieferbar sind und was sie kosten: Die Produktseite nennt dazu nur „später“.

xTool X1 Laser Swap: drei austauschbare Laserquellen-Module für UV, Fiber und MOPA
Die drei optionalen Laser-Swap-Module: UV (5 W), Fiber (30 W) und MOPA (60 W). Quelle: xTool.

Was ist Laser Swap technisch?

Laut xTools eigenem Blogbeitrag zur Technik trennt Laser Swap Laserquelle und Bearbeitungskopf voneinander: Jede Laserquelle steckt als eigenständiges, industrietaugliches Modul an der Rückseite des X1 und speist ihr Licht über einen "einheitlichen Flying-Optikpfad" in ein gemeinsames Galvo-Bearbeitungssystem ein. Das 20-W-Dioden-Galvomodul sitzt direkt in dieser Galvo-Einheit, die drei Zusatzmodule (30 W Fiber, 60 W MOPA, 5 W UV) docken extern an. Statt für jede Laserquelle ein eigenes Galvo- und Bewegungssystem zu bauen, teilen sich laut xTool alle Laser dieselbe kalibrierte Bearbeitungseinheit und dasselbe Koordinatensystem.

Schema: Laser Swap führt UV-, Fiber- und MOPA-Laserquellen über einen gemeinsamen Flying-Optikpfad in einen Galvo-Kopf des xTool X1
Laut xTool routet Laser Swap mehrere Laserquellen über einen gemeinsamen Flying-Optikpfad in einen geteilten Galvo-Kopf. Quelle: xTool.

Die vier Bausteine des Systems laut xTool

  1. Laserquellen-ModuleDiode, Fiber, MOPA und UV erzeugen Laserlicht mit jeweils eigener Wellenlänge, Strahldivergenz und Strahlqualität — als austauschbare Einheiten an der Geräterückseite.
  2. Einheitlicher Flying-OptikpfadEin für modulare Erweiterbarkeit entwickelter optischer Pfad führt das Licht jeder externen Laserquelle präzise in die gemeinsame Bearbeitungseinheit. Laut xTool stecken darin über 50 Iterationen des Optikpfad-Designs.
  3. Gemeinsames Galvo-SystemStatt separater Bewegungssysteme übernimmt ein einziges Galvo-System das Hochgeschwindigkeits-Scanning und die finale Strahlführung für alle Laserquellen.
  4. Kalibrierung & KompensationEin automatisiertes Kalibrierungssystem — laut xTool Ergebnis von über 1.000 Kalibrierungstests — ordnet jede Laserquelle denselben Bearbeitungskoordinaten zu und gleicht Montagetoleranzen sowie Galvo-Verzerrungen aus.

Warum mehrere Laserquellen in einem Strahlengang schwierig sind

Diode, Fiber, MOPA und UV unterscheiden sich in Wellenlänge, Leistung, Strahldivergenz und Strahlqualität. Laut xTool müssen deshalb fünf Dinge gleichzeitig gelöst werden, damit sich diese Laserquellen einen Strahlengang teilen können, ohne dass sich Abweichungen bei Übertragung, Scanning und Fokussierung addieren: ein optisches System für mehrere Wellenlängen, zum jeweiligen Verfahren passende Strahleigenschaften am Galvo-Kopf, ein gemeinsames Bearbeitungskoordinatensystem trotz unterschiedlicher Modul-Einbaupositionen, automatisch erkannte und passend angewendete Prozessparameter je Laserquelle sowie eine gezielte Kompensation mechanischer und montagebedingter Fehlerquellen.

Grafik: technische Herausforderung von Laser Swap — Wellenlängenspektrum von UV bis Fiber und CO2 im xTool X1
UV (355 nm) bis Fiber (1064 nm) und CO₂ (10,6 µm): die Wellenlängenspanne, die Laser Swap laut xTool in einem Strahlengang vereint. Quelle: xTool.

Vorteile von Laser Swap laut xTool

Flexibler erweiterbar

Start mit den Laserquellen, die aktuell gebraucht werden; weitere Module lassen sich später ergänzen, statt von Anfang an alles kaufen zu müssen.

Vielseitiger

Eine Maschine deckt mehrere Wellenlängen ab, sodass für Holz, Metall, Farbmarkierung und feine UV-Details jeweils die passende Laserquelle zum Einsatz kommt.

Konsistenter

Alle Laserquellen nutzen laut xTool dasselbe Bearbeitungskoordinatensystem — kein Umspannen des Werkstücks zwischen mehreren Maschinen.

Zukunftssicherer

Neue Laserquellen sollen sich laut xTool künftig als weitere Module ergänzen lassen, statt die ganze Maschine ersetzen zu müssen.

Diese vier Punkte sind xTools eigene Einordnung der Technik, keine unabhängige Bewertung — wie zuverlässig Kalibrierung und Modulwechsel im Alltag tatsächlich funktionieren, lässt sich erst mit eigenem Test beurteilen.

Anwendungsbeispiele der fünf xTool-X1-Laserquellen: MOPA-Farbmarkierung, Fiber-Metallgravur, Diode-Gravurkarte, UV-Glasgravur, CO2-Holzschnitt
Beispielarbeiten laut xTool je Laserquelle: MOPA (Farbmarkierung Metall), Fiber (Metallgravur), Diode (Gravurkarte), UV (Glasgravur), CO₂ (Holzschnitt). Quelle: xTool.

Laser Swap im Alltag: Kein Hot-Swap, sondern Kalibrieren

Ein Modul zu wechseln heißt beim X1 nicht, es nur einzustecken. Nach xTools Dokumentation gehören mehrere Kalibrierschritte dazu. Das ist kein Nachteil an sich, aber du solltest es einplanen, besonders wenn du häufig zwischen Holz und Metall wechselst.

  1. Laserquelle am Rücken montierenAlle gewünschten Module sollten vor der ersten Kalibrierung installiert sein. Wird ein Modul später ergänzt, muss laut xTool ein Teil der Kalibrierung wiederholt werden.
  2. Passende Feldlinse einsetzenJede Laserquelle braucht eine dazu passende Feldlinse. Der X1 erkennt die eingesetzte Linse und fragt eine manuelle Bestätigung ab.
  3. Strahlweg und Flying-Galvo kalibrierenNach dem Einbau eines neuen Feldobjektivs ist laut xTool eine Flying-Galvo-Kalibrierung nötig. Der Strahlweg der Rückenmodule wird in zwei Stufen ausgerichtet; dazu gibt es Video-Tutorials von xTool.
  4. Fokus kalibrierenBei Glasbearbeitung mit dem 5-W-UV-Laser kommt eine Glas-Fokuskalibrierung hinzu.

Unsere Einschätzung: xTools Aussage „alle Laserquellen teilen sich dasselbe Koordinatensystem“ stimmt, aber die Anleitung zeigt, dass dieses gemeinsame System kalibriert werden muss. Wie lange das dauert, steht im nächsten Absatz.

Wie lange dauert ein Modulwechsel?

Laut xTool dauert der komplette Wechsel samt Kalibrierung derzeit etwa 35 Minuten. Aus unserer Praxis mit dem X1: Ab- und Anschrauben des Moduls dauert 5 bis 6 Minuten, die Kalibrierung danach 25 bis 30 Minuten. Zusammen sind das rund 30 bis 36 Minuten, und zwar für alle Module gleich.

SchrittDauer laut xTool
Modul aus- und einbauenca. 5 Minuten
Optischen Weg anpassenca. 5 Minuten
Fokus kalibrierenca. 5 Minuten
Flying-Galvo kalibrierenca. 20 Minuten
Gesamtca. 35 Minuten laut xTool; bei uns ca. 30 bis 36 Minuten (Ab- und Anschrauben 5 bis 6, Kalibrierung 25 bis 30)

Warum muss nach jedem Wechsel neu kalibriert werden?

Das Modul ist zwar bereits vorher kalibriert. Beim Aus- und Einbau kann sich der optische Weg aber leicht verschieben. Die Neukalibrierung stellt laut xTool sicher, dass optischer Pfad, Galvo und Portalbewegung genau aufeinander abgestimmt bleiben und die Bearbeitungsgenauigkeit erhalten bleibt.

So planst du den Wechsel im Alltag

xTool beschreibt den modularen Aufbau als Weg, mit wachsendem Geschäft weitere Lichtquellen zu ergänzen, ohne für jeden Prozess eine eigene Maschine zu kaufen. Deshalb sollte der Lasertausch nach Bearbeitungsaufgaben oder Produktionschargen geplant werden, nicht häufig zwischen einzelnen Aufträgen.

Unsere Einordnung: Bei jedem Wechsel gehen rund 30 bis 36 Minuten drauf. Wer vormittags eine Charge mit einem Modul fährt und nachmittags eine mit einem anderen, kommt damit gut klar. Wer mehrmals am Tag das Modul wechseln müsste, sollte das einrechnen; dann kann ein zweites, spezialisiertes Gerät wirtschaftlicher sein. Den Ablauf zeigen wir dir gern in der Demo.

UniCast Frame: der Rahmen aus Aluminium-Druckguss

Der X1 steht laut xTool auf einem sogenannten UniCast-Rahmen: Statt vieler einzeln verschraubter Blechteile bestehen Ober- und Untergehäuse aus großflächigen, einteiligen Aluminium-Druckgussstrukturen. Hergestellt werden sie in einer Druckgussmaschine der 4.000-Tonnen-Klasse — laut xTool ein deutlicher Sprung gegenüber der bis dahin größten bei xTool eingesetzten Anlage (rund 1.000 Tonnen) und in der bestehenden Lieferkette zunächst ungewöhnlich.

Zur Einsparung nennt xTool zwei unterschiedliche Zahlen, die wir beide wiedergeben, da wir nicht nachvollziehen können, wie sie intern gezählt werden: Eine Vergleichsgrafik beziffert den X1-Rahmen auf 3 Bauteile gegenüber 100+ Einzelteilen und 268 zusätzlichen Schrauben bei einer konventionell montierten Maschine. In einem separaten Technik-Blogbeitrag (Stand 17.09.2026) spricht xTool dagegen von einer um rund 70 Positionen reduzierten Stückliste bei ebenfalls 268 Schrauben weniger — vermutlich, weil eine Stücklisten-"Position" mehrere gleiche Einzelteile bündeln kann (z. B. eine ganze Schraubencharge als ein Posten). Der erwartete Vorteil beider Angaben wäre mehr Steifigkeit und Maßhaltigkeit durch weniger Verbindungsstellen — belastbare, unabhängige Messwerte dazu (etwa zur Wiederholgenauigkeit) liegen bislang nicht vor.

Grafik: xTool X1 UniCast-Rahmen aus 3 Bauteilen im Vergleich zu einer konventionell montierten Maschine mit über 100 Einzelteilen und 268 zusätzlichen Schrauben
Laut xTool: 3 Bauteile beim X1 gegenüber 100+ Einzelteilen und 268 zusätzlichen Schrauben bei konventioneller Bauweise. Quelle: xTool.

Warum großformatiger, einteiliger Druckguss anspruchsvoll ist

Ein großes, dünnwandiges Aluminiumgussteil (laut xTool in Teilbereichen nur 1,5 mm Wandstärke) durchläuft vor der Endmontage laut xTool mehrere Prozessschritte:

  1. DruckgussDas großformatige Gussteil wird in der 4.000-Tonnen-Anlage geformt.
  2. AngussentfernungÜberschüssiges Gussmaterial wird entfernt.
  3. AlterungswärmebehandlungDas Bauteil wird wärmebehandelt, um innere Spannungen zu reduzieren.
  4. StrahlenDie Oberfläche wird gereinigt und vorbereitet.
  5. RichtenVerformungen aus dem Gussprozess werden manuell oder vorrichtungsgestützt korrigiert.
  6. CNC-BearbeitungKritische Maße und Passflächen werden spanend bearbeitet.
  7. Schleifen und FinishOberflächen werden nachbearbeitet.
  8. PulverbeschichtungDas Bauteil erhält seine finale Oberfläche.
  9. MontageEinbau in die Gesamtmaschine.

Laut xTool kann jeder dieser Schritte die endgültige Geometrie beeinflussen — durch Temperaturänderungen, Auswerfkräfte, sich lösende innere Spannungen oder die Aufspannung beim Bearbeiten. Das ist die eigentliche Herausforderung bei großformatigem Druckguss: nicht nur die Form zu füllen, sondern die Geometrie nach dem Guss unter Kontrolle zu behalten.

Maßkontrolle: Richten, CNC-Antasten und Drei-Punkt-Positionierung

Für die Kontrolle der Verformung nach dem Guss setzt xTool laut eigener Beschreibung einen mehrstufigen Prozess ein: Gussprüfung → Richten → erneute Maßprüfung → automatisiertes CNC-Antasten → adaptive Bearbeitung → Montage- und Strahlengangprüfung. Ein automatisierter Taster misst dabei während der CNC-Bearbeitung die tatsächliche Geometrie jedes einzelnen Gussteils; auf Basis dieser Messwerte wird die Bearbeitungsreferenz individuell festgelegt, statt eine pauschale Referenz für alle Teile zu verwenden — laut xTool wichtig, weil große Rohgussteile nie vollkommen identisch sind. Ein Drei-Punkt-Positionierungssystem (statt mehrerer Auflagepunkte) soll dabei eine Überbestimmung der Lage vermeiden.

Koordinatenmessung (CMM) eines großformatigen xTool-X1-UniCast-Frame-Rohgussteils zur Kontrolle der Geometrie
Koordinatenmessung (CMM) eines UniCast-Frame-Rohgussteils. Quelle: xTool.
CNC-Bearbeitung eines xTool-X1-UniCast-Frame-Gussteils anhand individuell ermittelter Referenzpunkte
CNC-Bearbeitung anhand der zuvor per Antaster ermittelten Referenzpunkte. Quelle: xTool.

Warum die Maßgenauigkeit für das Flying-Optics-System zählt

Laut xTool durchläuft der Laser im X1 auf einem bis zu 1,8 m langen optischen Pfad sieben optische Wechselwirkungen, darunter die Brechung durch Linsen. Über diese Distanz soll die Abweichung des optischen Pfads vom Anfang bis zum Ende innerhalb von 1 mm bleiben. Je länger der Pfad und je mehr optische Stufen er durchläuft, desto stärker wirkt sich laut xTool eine kleine Winkel- oder Positionsabweichung an nur einer Stelle der Rahmenstruktur aus. Die einteiligen Gussstrukturen sollen dafür laut xTool eine stabilere, durchgängigere Referenz bilden als ein aus vielen Einzelteilen montierter Rahmen.

Von der Serienstreuung zur wiederholbaren Fertigung

Ein einzelner Rahmen, der die Spezifikation erfüllt, beweist laut xTool nur, dass das Design grundsätzlich funktioniert — in der Serienproduktion muss dasselbe Ergebnis wiederholt erreicht werden. In der frühen Phase des Projekts sei die Ausbeute fertiger Teile gering gewesen; durch iterative Anpassungen mit den Zulieferern bei Formdesign, Druckgussparametern, Kühlung, Auswerfen und Richten stieg sie laut xTool auf nahezu das Fünffache des ursprünglichen Niveaus. Das fertige Gehäuse soll trotz der dünnen Wandstärken leicht bleiben — laut xTool durch Struktursimulation und gezielten Materialabtrag statt durch pauschal mehr Material. Der Blog nannte dafür rund 50 kg Gesamtgewicht der Maschine; die aktuelle Produktseite gibt für die Haupteinheit 60 kg an.

xTool-X1-UniCast-Frame-Bauteil auf der Produktionslinie während der Serienfertigung
Serienfertigung: UniCast-Frame-Bauteil auf der Produktionslinie. Quelle: xTool.

Auch Toleranzwert, Ausbeute-Steigerung und Gewichtsangabe stammen aus xTools eigener Prozessbeschreibung, nicht aus unabhängiger Messung — wir geben sie als Herstellerangabe wieder, nicht als geprüften Fakt.

Zubehör für den xTool X1

xTool nennt auf der Produktseite Zubehör, das speziell für den X1 gedacht ist, und weiteres, das mit ihm kompatibel ist. Preise und Liefertermine für das Zubehör sind noch nicht veröffentlicht.

Speziell für den X1

Intelligent Conveyor Feeder

Automatische Förderbandzuführung für lange Materialien und Serienarbeit, mit eigener Förderschiene. Funktioniert nur mit der CO₂-Lichtquelle. Details im Vergleich mit P3 und P2S.

Mobiler Arbeitsständer

Fahrbarer Ständer mit Rollen. Zusammen mit der Förderbandzuführung ist laut xTool eine Bearbeitung bis 1.500 mm ohne zusätzlichen Tisch möglich.

Arbeitsplatte und Wabenplatte

Beide Teile führt xTool als X1-spezifisches Zubehör auf. Technische Daten oder Einsatzempfehlungen hat xTool dazu noch nicht veröffentlicht; wir ergänzen sie, sobald sie vorliegen.

Kompatibel mit dem X1

xTool Brandschutz-Set 2

Gehört zu den Geschenken bei der Anzahlung (Wert 169 €, siehe Vorverkauf). Wie es mit der Flammenerkennung des X1 zusammenarbeitet, beschreibt xTool auf der Produktseite nicht; wir ergänzen Details, sobald sie vorliegen.

SafetyPro AP2 / AP2 Max und IF2 Inline-Lüfter

Anschluss über den eingebauten Abluftkanal. Unsere Einordnung der Luftreiniger steht auf der Zubehör-Seite.

RA3 Rotationsachse

Der X1 unterstützt die RA3. Laut xTool wird die CO₂-Lichtquelle dabei nicht mit der Walzenverarbeitung (Rollen) betrieben, hier ist das Spannfutter vorgesehen. Mehr im RA3-Vergleich.

Förderbandzuführung: X1 im Vergleich mit P3 und P2S

Die Förderbandzuführung des X1 (xTool nennt sie „Intelligent Conveyor Feeder“) soll vor allem das Einlegen vereinfachen. Laut xTool ist sie nach einmaliger Montage dauerhaft einsatzbereit und stellt sich weitgehend selbst ein. Zum Vergleich die Werte der Zuführungen für P3 und P2S laut xTools Produktunterlagen:

MerkmalX1P3P2S
Max. Vorschub160 mm/s200 mm/s160 mm/s
Materialbreite152,4 – 610 mm101,6 – 610 mm65 – 624 mm
Max. Dicke Holz / Acryl25,4 mm / 20 mm20 mm / 20 mm14 mm / 14 mm
Länge mit Standardschienenbis 1.500 mmbis 1.500 mmbis 1.000 mm
Länge mit 1 / 2 Zusatzschienenbis 2.440 / 3.000 mmbis 2.200 / 2.900 mmbis 1.640 / 2.300 mm
Unterstützte Lichtquellenur CO₂nur CO₂nur CO₂
Montageeinmal installieren, kein Abbau nötigeinmal installieren, kein Abbau nötigvor Gebrauch montieren, danach abbauen
Nivellierenhöhenverstellbare Füße, einfach drehenmit Holzbrettern o. Ä. ausgleichenmit Holzbrettern o. Ä. ausgleichen
Material einlegenPush-in; Endsensor erkennt das Material und erinnert bei fehlender Beladungmanuell nach Gefühlmanuell nach Gefühl
Einspannenautomatisch, Spannkraft nach gewählter Materialdickeautomatischmanuell klemmen, Drucksensor erkennt Klemmung
Positionsvorschauautomatisches Foto-Nähen in der Live-Leinwandautomatisches Foto-NähenGrenzpass-Test
Nachladenlöst Platte automatisch, setzt in Ausgangsstellung zurücklöst Platte automatischvon Hand lösen

Die Maßhaltigkeit gibt xTool für den X1 mit einer Dehnungsabweichung unter 1 mm pro Meter an. Bei weichen Materialien ist die Abweichung größer, laut xTool etwa 2 mm; dort sollte das Material auf eine 6-mm-Lindenholzplatte geklebt werden. Zur Einordnung: Die Zuführung nimmt bis 25,4 mm Holz auf, geschnitten werden laut Spezifikation des X1 aber maximal 18 mm Lindenholz und 20 mm Acryl. Alle Zahlen sind Herstellerangaben, eigene Messwerte haben wir noch nicht.

P2S, P3 oder X1: Welches Gerät passt?

Die drei Geräte laut xTool im Vergleich. Bei P2S und P3 nennen wir die Werte, die auch auf unseren Geräteseiten stehen; die Preise der Geräte stehen auf den jeweiligen Geräteseiten, die Einführungspreise des X1 im Abschnitt Konfigurationen.

MerkmalP2SX1P3
Laser55 W CO₂55 W CO₂; optional 20 W Diode (Galvo), darauf aufbauend 30 W Fiber, 5 W UV, 60 W MOPA80 W CO₂, optional 5 W IR
Geschwindigkeit600 mm/s6.000 mm/s (Galvo-Modul), 600 mm/s (CO₂-Modul)1.200 mm/s
Arbeitsbereich600 × 308 mm615 × 320 mm (Oberflächengravur)915 × 458 mm
KameraDual-KameraDreifach-Kamerasystem (8 MP Weitwinkel, 12 MP Nahkamera, Höhenmesskamera)Dreifach-Kamera-Positionierung
Intelligente Funktionenmanuelle Bilderfassung und EntfernungsmessungACS™: erkennt Objektkonturen, passt die Höhe anACS™: erkennt Objektkonturen, passt die Höhe an
SicherheitKlasse 4, 1 Kamera, optionales BrandschutzsetKlasse 1 laut xTool (FDA-zertifiziert), Flammenerkennung per Sensor und KameraKlasse 1, 9 Sensoren + 2 Seitenkameras, eingebauter CO₂-Zylinder

Besondere Bereiche beim X1 laut xTool: Glasinnengravur 600 × 300 mm in den oberen 50 mm und 60 × 300 mm bei 50–100 mm Tiefe; Metallprägung 415 × 225 mm, mit Absaughaube.

Welches Gerät wann?

  • X1, wenn du Schnitt und feine Gravur brauchst, mehrere Materialgruppen bearbeitest und später weitere Laserquellen ergänzen willst.
  • P3, wenn du vor allem dicke Materialien wie Holz und Acryl schneidest und eine große Fläche für lange Produktionsläufe brauchst.
  • P2S, wenn dein Budget knapp ist und du im Alltag nichtmetallische Materialien schneidest und gravierst.

Unsere Einordnung: Der CO₂-Teil des X1 entspricht laut xTools Tabelle dem P2S (55 W, 600 mm/s). Wer nur Holz und Acryl schneidet, bekommt vom X1 also vor allem Galvo-Tempo und Erweiterbarkeit, nicht mehr Schnittleistung. Für reine CO₂-Schnittleistung und Fläche ist der P3 die stärkere Wahl. Der X1 lohnt sich, wenn du die zusätzlichen Laserquellen auch wirklich nutzen wirst.

Verfahren und Materialien: Was xTool bisher nennt

Verfahren laut xTool

  • Schneiden und Flächengravur, im Verbund mit dem Galvo-Kopf auch Stapel- und Schablonenbearbeitung (Jig-Modus) für Serien.
  • Reliefgravur mit Diode, UV, MOPA und Fiber, zum Beispiel auf Zink, Holz oder Glas. Große Reliefdateien brauchen lange Rechenzeit, der Computer muss dabei verbunden bleiben.
  • Farbgravur auf Edelstahl (MOPA); der Abstand wird in Blöcken von etwa 50 × 50 mm gemessen, damit die Fokussierung konstant bleibt.
  • Innengravur in Glas mit dem 5-W-UV-Laser, zum Beispiel in K9-Glas oder K5-Kristall. Für die Stapelbearbeitung empfiehlt xTool Werkstücke bis etwa 70 × 70 × 50 mm.

Metall schneiden? Das nennt xTool nicht als bestätigt

Im Marketingtext zur Produktseite ist von Metallschneiden die Rede. In der Spezifikation führt xTool unter den Schneidmaterialien aber nur Holz, Acryl, Textilien, Leder und Papier. Wir nennen Metallschneiden deshalb nicht als bestätigte Fähigkeit des X1, bis xTool Materialien und Dicken konkret angibt. Entsprechend bewerten wir auch die Fähigkeitsmatrix in xTools Marketing („gut/beste“ je Laserquelle) nicht, sondern halten uns an Spezifikation und Anleitung.

Materialien aus xTools Startliste

In der Spezifikation nennt xTool als Gravurmaterialien Holz, Acryl, Metall, Glas, Leder, Kunststoff, Gummi, Silikon und Keramik, als Schneidmaterialien Holz, Acryl, Textilien, Leder und Papier. Zum Start gibt es außerdem eine begrenzte Liste empfohlener Materialien; weitere sollen nach dem Marktstart folgen. Die Tabelle zeigt Beispiele, keine Freigabe für ganze Materialgruppen.

MaterialCO₂20 W Diode5 W UV60 W MOPA30 W Fiber
Linden-Sperrholz 3 mm, Walnuss-Sperrholz, Bambus 3 mm, MDF✓✓✓––
Schwarzes Acryl✓✓✓––
Transluzentes Acryl (hellrosa)✓––––
PU-Leder (laserfähig)–✓✓––
Schwarz eloxiertes Aluminium 1 mm✓✓✓✓✓
Aluminiumblech, Edelstahl, Messing–––✓✓
Klares Soda-Kalk-Glas✓–✓––
K9-Glas (Innengravur)––✓––

Ein „–“ heißt hier: von xTool in dieser Liste nicht für das Modul vorgesehen, nicht, dass es physikalisch ausgeschlossen wäre. Die empfohlenen Parameter gibt xTool zusätzlich als PDF und Tabelle heraus, sie sind laut xTool nicht für jede Maschine unverändert gültig.

Software: xTool Studio

Der X1 wird laut xTool über xTool Studio gesteuert (Android, iOS, iPad, Windows, macOS; Verbindung per USB oder WLAN; Dateiformate SVG, DXF, JPG, JPEG, PNG, BMP, TIF). Ob LightBurn unterstützt wird, hat xTool nicht bestätigt. Nach den bisherigen Angaben gehören zum Funktionsumfang:

  • Mehrere Scan-Modi für Füllungen (zufällig und bidirektional), um sichtbare Nähte bei großen Flächen und Bitmap-Gravuren zu reduzieren.
  • Kachelmodus (Tiling) für Vektorlinien. xTool empfiehlt ihn, wo immer möglich, für mehr Tempo und gleichmäßigere Ergebnisse.
  • Foto-Nähen und Live-Vorschau, automatische Abstandsmessung, Erkennung von Feldlinse und CO₂-Luftdüse.
  • Jig-Modus für die Stapelbearbeitung mit selbst definierten Schablonen.
  • Geführte Kalibrierungen und ein Einsteiger-Tutorial im Programm.
  • Atomm AI für Entwürfe: laut xTool über 130 Generatoren, mehr als 60.000 Projekte, über 10.000 exklusive Kreationen, Schritt-für-Schritt-Tutorials und Materialempfehlungen. Bei der Anzahlung ist ein 6-Monats-Abo von Atomm Max enthalten.

Allgemeines zu den xTool-Programmen steht im Ratgeber xTool Software.

Für wen ist der xTool X1 interessant — und wann solltest du nicht warten?

Eine ehrliche Einordnung auf Basis der bisher bestätigten Angaben. Ohne verbindlich bestätigten Preis und veröffentlichte Testberichte lässt sich der X1 noch nicht abschließend bewerten — aber schon sagen, für welche Vorhaben sich das Abwarten lohnen kann und für welche nicht.

Den X1 im Blick behalten, wenn du …

  • regelmäßig mehrere Materialgruppen bearbeitest, etwa Holz, Acryl und Leder plus Metall, und dafür bisher mehrere Geräte bräuchtest.
  • wenig Platz hast und lieber eine Maschine mit Erweiterungsmodulen aufstellen möchtest als mehrere Einzelgeräte. Der X1 misst laut xTool 1.000 × 580 × 420 mm und wiegt 60 kg (Haupteinheit): Plane Tischfläche und Tragkraft mit ein.
  • nicht dringend Kapazität brauchst und den verbindlichen Preis und erste Tests abwarten kannst. Die 100-€-Anzahlung ist bis zur Restzahlung erstattbar.

Nicht auf den X1 warten, wenn du …

  • jetzt Aufträge hast und Kapazität brauchst. Ein Gerät ohne verbindlich bestätigten Preis, mit Versandstart ab 29.10. und begrenztem Launch-Bestand sollte laufende Arbeit nicht aufhalten.
  • im Wesentlichen eine Materialgruppe bearbeitest. Ein spezialisiertes, heute verfügbares Gerät ist dann oft die einfachere Lösung, bei Metall zum Beispiel der F2 Ultra.
  • ein festes Budget hast und mit den Einführungspreisen (3.369 € bzw. 3.959 €, Module ab 1.979 €) nicht sicher rechnen kannst: Sie sind noch nicht verbindlich bestätigt, und die Liefertermine der Erweiterungsmodule sind offen.

Ersetzt der X1 bestehende xTool-Geräte?

xTool hat bislang nicht erklärt, dass der X1 bestehende Modelle ablöst. Er bündelt Anwendungen, die bisher auf verschiedene Geräte verteilt waren — etwa CO₂-Bearbeitung, wie beim P3, und schnelle Galvo-Markierung, wie beim F2 Ultra. Ob der X1 für dich besser passt als ein spezialisiertes Gerät, hängt von Praxisleistung und verbindlichem Preis ab, die wir heute noch nicht kennen. Wenn du unsicher bist, klären wir das in einer kostenlosen Beratung für deinen konkreten Fall.

Verfügbarkeit und offene Angaben

Der X1 wurde am 27. August 2026 auf der "The Next Level Maker Conference" vorgestellt und war auf der IFA 2026 in Berlin zu sehen. Seit dem 12. Oktober 2026 läuft der Vorverkauf (Details im Abschnitt Vorverkauf); der Versand beginnt laut xTool am 29. Oktober 2026, der Bestand zum Launch ist begrenzt. Diese Termine sind Herstellerangaben, keine Zusage unsererseits.

Von xTool bestätigt

  • 55 W CO₂-Laser als Basis; 20 W Dioden-Galvomodul je nach Konfiguration dabei oder separat ergänzbar
  • Optionale Module: 30 W Fiber, 60 W MOPA, 5 W UV ("Laser Swap"), nur mit Dioden-Galvomodul
  • Hybrid Motion: Gantry + Flying-Galvo, bis 6.000 mm/s bei der Galvo-Bearbeitung, bis 600 mm/s beim CO₂-Laser
  • Galvo-Arbeitsbereich 615 × 320 mm; Maße 1.000 × 580 × 420 mm, 60 kg
  • Dreifach-Kamerasystem und AutoLift-Basis; Lasersicherheit Klasse 1 (FDA-zertifiziert)
  • Software: xTool Studio
  • UniCast-Rahmen aus Aluminium-Druckguss
  • Vorverkauf: Anzahlung 100 € ab 12.10.2026, Restzahlung 29.10.–01.12.2026, Versand ab 29.10.2026
  • Einführungspreise laut xTool-Grafik: X1 Single CO₂ 3.369 €, X1 CO₂ + Dioden-Galvomodul 3.959 €, Module Faser 1.979 €, UV 2.969 €, MOPA 3.169 €
  • CO₂-Laser fest verbaut; Diode, UV, MOPA und Faser als Module (laut Übersichtsgrafik)
  • Modulwechsel samt Neukalibrierung: laut xTool ca. 35 Minuten, bei uns ca. 30 bis 36 Minuten (Ab- und Anschrauben 5 bis 6, Kalibrierung 25 bis 30)

Noch offen

  • Verbindliche Preise. Die Einführungspreise stehen in xTools Grafik; laut xTools FAQ gibt xTool Konfigurationen und Preise aber erst zur Restzahlung ab 29.10.2026 verbindlich bekannt. Die genaue Definition der 60-Tage-Preisgarantie nennt xTool nicht.
  • Zusatzmodule. Liefertermine für UV, MOPA und Faser sowie der Einzelpreis des separaten Dioden-Galvomoduls sind offen; die Produktseite sagt nur „später“.
  • Praxiswerte. Dauer der Erstkalibrierung, echte Gravur- und Schneidzeiten und Ergebnisqualität (zur Dauer des Modulwechsels siehe Laser Swap im Alltag): dazu gibt es noch keine veröffentlichten Testberichte. Wir haben den X1 bereits und ergänzen dokumentierte Messwerte hier, sobald wir sie haben.
  • Schneidbereich und Materialfreigaben. xTool nennt keinen separaten Schneidbereich des CO₂-Lasers und keine pauschalen Materialfreigaben.
  • EU-Sicherheitsunterlagen. Konformitätserklärung und Sicherheitsdokumentation haben wir noch nicht gesehen.
  • LightBurn-Unterstützung hat xTool nicht bestätigt.
  • Finale regionale Verfügbarkeit außerhalb der hier genannten Termine.

Wir sind offizieller xTool Pro Hub und aktualisieren diese Seite, sobald xTool Preise und Konfigurationen verbindlich bestätigt. Trag dich für eine Benachrichtigung ein — unverbindlich, kein Vorbestell-Zwang.

Den X1 live erleben: kostenlose Demo in Nürnberg oder online

Wir sind offizieller xTool Pro Hub mit Showroom in Nürnberg und haben den X1 auf der IFA 2026 persönlich erklärt. Den X1 haben wir inzwischen selbst und dürfen ihn vorführen: Seit dem 12. Oktober 2026 kannst du bei uns eine kostenlose X1-Demo vereinbaren — vor Ort oder per Video. Der X1 ist im Vorverkauf und noch nicht an Kunden ausgeliefert; Software und Funktionen können sich bis zum Marktstart noch ändern. Wir zeigen dir, was xTool zum X1 bestätigt hat, nennen offene Punkte ausdrücklich als offen und sagen dir ehrlich, ob der X1 zu deinem Vorhaben passt oder ob ein heute verfügbares Gerät die bessere Wahl ist. Eigene Messwerte nennen wir auf dieser Seite erst, wenn wir sie sauber dokumentiert haben. Bestellt wird offiziell bei xTool.

Fotos von der Produktvorstellung und der IFA

Diese Fotos haben wir selbst gemacht, mit dem Smartphone und ohne Studiolicht. Sie ersetzen keine xTool-Grafik, zeigen aber, wie der X1 in echt aussieht: Größenverhältnisse, Gehäuse und Module, ganz ohne Rendering. Die Technik dahinter erklären die Abschnitte weiter oben.

Dado Brkasic von xTool Laser Nürnberg erklärt einem Besucher den neuen xTool X1 am offiziellen xTool-Stand auf der IFA 2026 in Berlin
Live erklärt: Dado am offiziellen xTool-Stand auf der IFA 2026 in Berlin, direkt am X1. Foto: xTool. Einen solchen Rundgang kannst du auch bei uns in der Demo bekommen.
xTool X1 Nahaufnahme des Diodenlaser-Moduls am Gehäuse, fotografiert auf der Produktvorstellung
Der 20-W-Diodenlaser sitzt als eigenes Modul am Gehäuse — fotografiert bei der Produktvorstellung am 27.08.2026. Das passt zur Variante „CO₂ + Dioden-Galvomodul“: Die Diode ist ein Modul, kein fester Teil des Grundgeräts (Konfigurationen).
Blick ins geöffnete Gehäuse des xTool X1 mit Galvo-Kopf und Arbeitsbett, fotografiert auf der Produktvorstellung
Blick ins geöffnete Gehäuse: Galvo-Kopf und Arbeitsbett des X1, fotografiert bei der Produktvorstellung am 27.08.2026. Das Prinzip dahinter erklärt der Abschnitt Hybrid Motion.
Nahaufnahme des montierten Laser-Swap-Kopfes im xTool X1 mit zwei Laser-Modulen
Der montierte Laser-Swap-Kopf mit zwei Modulen, fotografiert bei der Produktvorstellung am 27.08.2026. Wie die Module zusammenspielen, steht im Abschnitt Laser Swap.
Zwei separate xTool-X1-Laser-Module (30 W und 60 W) als austauschbare Einheiten, fotografiert auf der Produktvorstellung
Die 30-W- und 60-W-Module als eigenständige, austauschbare Einheiten. Der Wechsel ist laut xTool kein reines Einstecken, siehe Laser Swap im Alltag.
Detailaufnahme der Gehäusekante und Verarbeitung des xTool X1, fotografiert auf der Produktvorstellung
Verarbeitungsdetail der UniCast-Gehäusekante, fotografiert bei der Produktvorstellung am 27.08.2026. Zur Fertigung des Rahmens siehe UniCast Frame.

Sicherheitshinweis

Laut xTools Produktseite hat der X1 „Lasersicherheit der Klasse 1 (FDA-zertifiziert)“. Klasse 1 beschreibt das geschlossene Gesamtsystem im Normalbetrieb: Die Laserquellen im Inneren — CO₂, Fiber und MOPA sind in vergleichbaren Geräten deutlich stärker — sind durch das Gehäuse abgeschirmt. Dasselbe Prinzip gilt bei unseren Klasse-1-Geräten wie P3, S1 und M2. Die FDA-Zertifizierung betrifft den US-Markt; die EU-Konformitätserklärung und die Sicherheitsdokumentation des X1 haben wir noch nicht gesehen und prüfen sie direkt gegen die Herstellerquelle, sobald xTool sie veröffentlicht.

Was auch bei Klasse 1 gilt: Beim Modulwechsel, bei Wartung oder wenn Schutzeinrichtungen umgangen werden, kann Strahlung der inneren Laserquelle austreten; halte dich dann strikt an xTools Anleitung. Allgemein gilt für jede Lasergravur: geeignete Schutzausrüstung, geschultes Personal und ausreichende Belüftung beim Bearbeiten von Kunststoffen oder beschichteten Materialien. Welche Pflichten im gewerblichen Einsatz konkret gelten, hängt vom Einsatz ab — einen allgemeinen Überblick gibt unser Ratgeber Lasersicherheit, Laserklassen und gewerbliche Pflichten.

Häufige Fragen zum xTool X1

Was kostet der xTool X1?
Laut xTools Einführungspreisen (Stand 12. Oktober 2026): 3.369 € für den X1 Single CO₂ (statt 3.669 €) und 3.959 € für den X1 CO₂ + Dioden-Galvomodul (statt 4.259 €). Die Zusatzmodule kosten laut xTool 1.979 € (30 W Faser), 2.969 € (5 W UV) und 3.169 € (60 W MOPA). Bis zum Start der Restzahlung am 29. Oktober 2026 zahlst du zunächst nur 100 € an; Konfigurationen und Preise gibt xTool laut eigener FAQ erst dann verbindlich bekannt. Preise können sich deshalb noch ändern, wir aktualisieren diese Seite. Details im Abschnitt Konfigurationen.
Wann kommt der xTool X1 und wann wird er geliefert?
Laut xTool läuft die Anzahlungsphase vom 12. Oktober 2026 (9:00 Uhr MESZ) bis 29. Oktober 2026 (1:00 Uhr MEZ), die Restzahlung vom 29. Oktober (2:00 Uhr) bis 1. Dezember 2026 (9:00 Uhr MEZ). Der Versand beginnt am 29. Oktober 2026. Der Bestand zum Launch ist begrenzt; die Versandpriorität richtet sich nach dem Zeitpunkt des Bestellabschlusses (Restzahlung oder Direktkauf). Das sind Herstellerangaben, keine Zusage von uns.
Ist der xTool X1 schon bestellbar?
Ja, als Vorverkauf: Seit dem 12. Oktober 2026 kannst du bei xTool 100 € anzahlen. Die Anzahlung ist laut xTool vollständig erstattbar, solange du die Restzahlung noch nicht geleistet hast; danach wird sie auf den Kaufpreis angerechnet. Die Anzahlung läuft direkt bei xTool, nicht über uns. Bevor du zahlst, beraten wir dich gern in einer kostenlosen Beratung.
Wie funktioniert die Anzahlung beim xTool X1?
Du zahlst bei xTool zwischen dem 12. Oktober 2026 (9:00 Uhr MESZ) und dem 29. Oktober 2026 (1:00 Uhr MEZ) 100 € an und sicherst dir damit die Anzahlungsvorteile. Eine Konfiguration musst du dafür noch nicht wählen. Mit dem Start der Restzahlung (29. Oktober, 2:00 Uhr, bis 1. Dezember 2026, 9:00 Uhr MEZ) gibt xTool Konfigurationen und Preise bekannt; dann wählst du deine Ausstattung und zahlst den Rest. Die Anzahlung wird auf den Kaufpreis angerechnet. Bezahlt wird direkt bei xTool, nicht über uns.
Was bekomme ich bei der Anzahlung für den X1?
Laut xTool Geschenke im Wert von 311 €: das Brandschutz-Set 2 mit automatischer Feuerlöschung gratis (Wert 169 €), eine Materialrabattkarte „xTool Selected“ für ausgewählte xTool-Materialien (Wert 52,99 €), ein 6-Monats-Abo von Atomm Max (Wert 89,40 €) und eine 60-tägige Preisgarantie. Dazu nimmst du automatisch am X1-Gewinnspiel teil; der Gewinner wird im Launch-Livestream bekannt gegeben. Die Wertangaben sind Angaben von xTool. Im Abschnitt Vorverkauf erklären wir jeden Punkt einzeln.
Ist die Anzahlung für den xTool X1 erstattbar?
Ja, laut xTool vollständig, solange du die Restzahlung noch nicht geleistet hast. Entscheidest du dich gegen den Kauf, bekommst du die 100 € zurück. Sobald du die Restzahlung abgeschlossen hast, wird die Anzahlung auf den Kaufpreis angerechnet und kann nicht mehr separat erstattet werden. Wie du die Erstattung beantragst und wie lange sie dauert, beschreibt xTool auf der Produktseite nicht; Zahlung und Erstattung laufen ausschließlich über xTool, nicht über uns.
Warum sollte ich den xTool X1 jetzt anzahlen und nicht erst später kaufen?
Laut xTool bekommst du mit der Anzahlung Geschenke im Wert von 311 € (Brandschutz-Set 2, Materialrabattkarte, Atomm-Max-Abo), 60 Tage Preisgarantie und die Chance auf ein Gewinnspiel-X1. Dazu ist die Anzahlung bis zur Restzahlung vollständig erstattbar, das Risiko ist also gering. Zwei Einschränkungen: Die Anzahlung reserviert kein Gerät, denn die Versandpriorität richtet sich nach dem Bestellabschluss. Und die Wertangaben sind xTools Listenwerte; brauchst du Brandschutz-Set, Materialkarte und Atomm nicht, ist dein Vorteil kleiner. Ob es die Geschenke auch bei einem Direktkauf ohne Anzahlung gibt, nennt xTool nicht ausdrücklich. Mehr dazu im Abschnitt Vorverkauf.
Welche Konfigurationen des xTool X1 gibt es?
xTool nennt zwei: „X1 Single CO₂“ mit nur dem 55-W-CO₂-Laser und „X1 CO₂ + Dioden-Galvomodul“ mit 55-W-CO₂-Laser und 20-W-Dioden-Galvomodul. Das Dioden-Galvomodul ist die Voraussetzung, wenn du später UV-, MOPA- oder Faserlaser ergänzen willst; wer mit dem Single CO₂ startet, kann es laut xTool später separat nachkaufen. Einführungspreise laut xTool: 3.369 € (Single CO₂) und 3.959 € (CO₂ + Dioden-Galvomodul); der Unterschied von 590 € entspricht rechnerisch dem Dioden-Galvomodul.
Was kosten die Zusatzlaser und der xTool X1 mit allen fünf Lasern?
Laut xTools Preisgrafik (Stand 12. Oktober 2026): 30 W Faser-Galvo 1.979 €, 5 W UV-Galvo 2.969 €, 60 W MOPA-Galvo 3.169 €. Zusammen mit dem X1 CO₂ + Dioden-Galvomodul (3.959 €) ergibt das rechnerisch 12.076 € für alle fünf Laserquellen (nur mit 30 W Faser: 5.938 €), ohne Zubehör und Versand. Das ist unsere Summe aus den Einzelpreisen; ob xTool Paketpreise anbietet, nennt die Seite nicht. UV, MOPA und Faser setzen das Dioden-Galvomodul voraus; Liefertermine der Module nennt xTool noch nicht.
Welche Laser kann ich beim xTool X1 wechseln?
Laut xTools Übersichtsgrafik ist der 55-W-CO₂-Laser fest verbaut. Die übrigen vier Laserquellen (Diode, UV, MOPA, Faser) sind Module; UV, MOPA und Faser setzen das Dioden-Galvomodul voraus. Der Wechsel ist kein reines Einstecken, sondern verlangt die passende Feldlinse und eine Kalibrierung, siehe Laser Swap im Alltag.
Kann ich den xTool X1 vor dem Kauf live sehen?
Ja. Seit dem 12. Oktober 2026 bieten wir kostenlose X1-Demos an — im Showroom in Nürnberg oder online per Video. Wir haben den X1 bereits und dürfen ihn vorführen. Kunden ausgeliefert ist er noch nicht, deshalb können sich Software und Funktionen bis zum Marktstart noch ändern. Angaben, die xTool noch nicht bestätigt hat, nennen wir dir ausdrücklich als offen. Die Anfrage läuft über unsere Beratungs- und Demo-Seite.
Sollte ich mit dem Laserkauf auf den xTool X1 warten?
Das hängt von deinem Vorhaben ab. Wenn du regelmäßig mehrere Materialgruppen bearbeitest (zum Beispiel Holz und Acryl plus Metall) und nicht dringend Kapazität brauchst, lohnt es sich, den verbindlichen Preis und erste unabhängige Tests abzuwarten. Wenn du jetzt Aufträge hast oder im Wesentlichen eine Materialgruppe bearbeitest, ist ein heute verfügbares Gerät meist die sicherere Wahl — ein Gerät ohne verbindlich bestätigten Preis und ohne unabhängige Tests sollte laufende Arbeit nicht aufhalten. Mehr dazu im Abschnitt „Für wen ist der X1 interessant“ weiter oben; in einer kostenlosen Beratung klären wir es für deinen Fall.
Was unterscheidet den xTool X1 von anderen xTool-Lasern?
Der X1 ist die erste xTool-Plattform, die einen CO₂-Laser mit einem Dioden-Galvomodul kombiniert und zusätzlich per „Laser Swap“ um Fiber-, MOPA- und UV-Module erweiterbar sein soll — bisher deckte man unterschiedliche Materialien meist mit unterschiedlichen Geräten ab, etwa dem F2 Ultra für Metall. Dazu kommt „Hybrid Motion“, eine Kombination aus Gantry- und Galvo-Bewegung mit laut xTool bis zu 6.000 mm/s bei der Galvo-Bearbeitung.
Ersetzt der xTool X1 andere xTool-Geräte wie den P3 oder den F2 Ultra?
xTool hat bislang nicht erklärt, dass der X1 bestehende Modelle ablöst. Er bündelt Anwendungen, die bisher auf verschiedene Geräte verteilt waren — etwa CO₂-Bearbeitung und schnelle Galvo-Markierung. Ob er für dich besser passt als ein spezialisiertes Gerät wie den P3 oder den F2 Ultra, lässt sich ohne Praxiswerte noch nicht seriös sagen.
Wie groß ist der Arbeitsbereich des xTool X1?
Laut xTool 615 × 320 mm für die Oberflächengravur. Für Glasinnengravur gibt xTool 600 × 300 mm in den oberen 50 mm an (60 × 300 mm bei 50–100 mm Tiefe), für Metallprägung 415 × 225 mm. Die maximale Werkstückhöhe beträgt bei CO₂ 150 mm, bei den übrigen Laserquellen 140 mm. Einen separaten Schneidbereich nennt xTool nicht.
Wie schnell ist der xTool X1?
Laut xTool bis zu 6.000 mm/s bei Diode, UV, MOPA und Faser (Galvo-Bearbeitung) und bis zu 600 mm/s beim CO₂-Laser. Das sind Maximalwerte der Spezifikation; wie sich das in der Praxis auf Gravurzeiten auswirkt, belastbare Gravurzeiten ergänzen wir, sobald wir sie sauber gemessen haben. Live siehst du ihn in der Demo.
Hat der xTool X1 eine Kamera und eine motorisierte Z-Achse?
Ja, laut xTool. Das „Automatisierte Creation System“ (ACS) besteht aus einem Dreifach-Kamerasystem (8-MP-Weitwinkelkamera, 12-MP-Nahkamera, Höhenmesskamera) und einer AutoLift-Basis, die die Höhe des Arbeitsbetts automatisch anpasst („Place & Go“). Die Messgenauigkeit der Entfernungsmessung liegt laut xTool bei ±0,5 mm.
Welche Laserklasse hat der xTool X1?
Laut xTools Produktseite „Lasersicherheit der Klasse 1 (FDA-zertifiziert)“. Klasse 1 beschreibt das geschlossene Gesamtsystem im Normalbetrieb; die Laserquellen im Inneren sind bei vergleichbaren Geräten deutlich stärker. Die EU-Konformitätsunterlagen haben wir noch nicht gesehen. Mehr dazu im Abschnitt „Sicherheitshinweis“ weiter unten.
Wie groß und wie schwer ist der xTool X1?
Laut xTool 1.000 × 580 × 420 mm und 60 kg für die Haupteinheit. xTools Blogbeitrag zum UniCast-Rahmen nannte zuvor rund 50 kg Gesamtgewicht; wir halten uns an die neuere Angabe der Produktseite. Plane Tischfläche, Tragkraft und Platz für die Abluft entsprechend ein.
Unterstützt der xTool X1 LightBurn? Welche Software nutzt er?
Der X1 wird laut xTool über xTool Studio gesteuert (Android, iOS, iPad, Windows, macOS; Verbindung per USB oder WLAN). Ob LightBurn unterstützt wird, hat xTool nicht bestätigt; wir ergänzen es, sobald es offiziell ist. Allgemeines zu den xTool-Programmen findest du in unserem Ratgeber xTool Software.
Wie funktioniert Laser Swap beim xTool X1 technisch?
Laut xTool trennt Laser Swap Laserquelle und Bearbeitungskopf: Jede Laserquelle sitzt als austauschbares Modul an der Rückseite des X1 und speist ihr Licht über einen gemeinsamen "Flying-Optikpfad" in einen einzigen Galvo-Bearbeitungskopf ein. Ein automatisiertes Kalibrierungssystem gleicht Unterschiede in Wellenlänge, Strahlqualität und Montageposition der Module aus, sodass alle Laserquellen auf dasselbe Bearbeitungskoordinatensystem treffen. Mehr dazu im Abschnitt "Laser Swap" weiter oben.
Wie läuft der Wechsel der Laserquellen beim xTool X1 im Alltag ab?
Nach xTools Anleitung ist der Wechsel kein reines Einstecken: Zu einem neuen Modul gehören die passende Feldlinse und mehrere Kalibrierschritte (Strahlweg, Flying-Galvo, bei Glas auch Fokus). Der komplette Wechsel dauert bei uns rund 30 bis 36 Minuten (Aus- und Einbau 5 bis 6, Kalibrierung 25 bis 30); laut xTool sind es etwa 35 Minuten. Plane ihn deshalb nach Aufträgen oder Chargen, nicht zwischen einzelnen Aufträgen.
Wie lange dauert ein Modulwechsel beim xTool X1?
Laut xTool dauert der komplette Austausch samt Kalibrierung derzeit etwa 35 Minuten: Aus- und Einbau ca. 5, optischer Weg ca. 5, Fokus ca. 5 und Flying-Galvo-Kalibrierung ca. 20 Minuten. Aus Erfahrung mit dem X1 bei uns: Ab- und Anschrauben des Moduls dauert 5 bis 6 Minuten, die anschließende Kalibrierung 25 bis 30 Minuten, zusammen rund 30 bis 36 Minuten. Das gilt für alle Module gleich. Der Wechsel lohnt sich daher eher pro Charge als zwischen einzelnen Aufträgen. Mehr dazu im Abschnitt Laser Swap im Alltag.
Warum muss das Lasermodul beim xTool X1 nach jedem Wechsel neu kalibriert werden?
Das Modul wurde zwar bereits vorher kalibriert. Beim Aus- und Einbau kann sich der optische Weg aber leicht verschieben. Laut xTool stellt die Neukalibrierung sicher, dass optischer Pfad, Galvo und Portalbewegung genau aufeinander abgestimmt bleiben und so die Bearbeitungsgenauigkeit erhalten bleibt. Das kostet Zeit, deshalb planst du den Lasertausch besser nach Bearbeitungsaufgaben oder Produktionschargen.
Welche Wellenlängen haben die Laserquellen des xTool X1?
Laut xTool: UV 355 nm, Diode 450 nm, Fiber und MOPA jeweils 1064 nm, CO₂ 10,6 µm (10.600 nm). Diese Werte stammen aus xTools eigenem Blogbeitrag zu Laser Swap, nicht aus einem unabhängigen Test.
Wie wird der Rahmen des xTool X1 gefertigt?
Laut xTool im sogenannten UniCast-Verfahren: Ober- und Untergehäuse entstehen als großflächige, einteilige Aluminium-Druckgussteile aus einer Druckgussmaschine der 4.000-Tonnen-Klasse, statt aus vielen einzeln verschraubten Blechteilen montiert zu werden. Nach dem Guss durchlaufen die Teile laut xTool u. a. Richten, automatisiertes CNC-Antasten und CNC-Bearbeitung, bevor sie montiert werden. Mehr dazu im Abschnitt "UniCast Frame" weiter oben.
Welches Zubehör gibt es für den xTool X1?
Laut xTool unter anderem den Intelligent Conveyor Feeder (Förderbandzuführung) mit Förderschiene, einen mobilen Arbeitsständer, eine Arbeitsplatte und eine Wabenplatte speziell für den X1. Kompatibel sind außerdem das Brandschutz-Set 2, die Rotationsachse RA3, die Luftreiniger SafetyPro AP2 und AP2 Max sowie der Inline-Lüfter SafetyPro IF2. Preise sind noch nicht veröffentlicht. Einen Überblick findest du im Abschnitt Zubehör weiter oben.
Wie dick und lang darf Material in der Förderbandzuführung des X1 sein?
Laut xTool bis 25,4 mm Holz und 20 mm Acryl, in der Breite von 152,4 bis 610 mm. Mit den Standardschienen sind Längen bis 1.500 mm möglich, mit zwei Zusatzschienen bis 3.000 mm. Die Zuführung arbeitet nur mit der CO₂-Lichtquelle. Geschnitten werden laut Spezifikation maximal 18 mm Lindenholz und 20 mm Acryl.

Support nach dem Kauf

Wir sind autorisiertes xTool Service Center. Wenn du beim xTool X1 Fragen zu Technik, Software oder einem Garantiefall hast, helfen wir dir weiter — per Telefon, WhatsApp oder Video. Mehr zum xTool Kundenservice

Weiterführende Ratgeber

Stand: 12. Oktober 2026. Angaben basieren auf xTools offizieller X1-Produktseite (de.xtool.com/pages/xtool-x1, Vorverkaufsstart 12.10.2026) mit Spezifikationstabelle, FAQ und Grafiken (Anzahlungsvorteile, Einführungspreise, Überblick), auf der Produktvorstellung von xTool am 27.08.2026, auf xTools Blogbeitrag "xTool X1 LaserSwap™: Ein Galvo-System für jede Laserquelle" (de.xtool.com/blogs/xtool-academy/xtool-x1-laserswap, dort aktualisiert am 09.09.2026) zur Funktionsweise von Laser Swap sowie auf xTools Blogbeitrag "Im xTool X1: Wie der UniCast Frame Präzision durch einteiligen Druckguss ermöglicht" (de.xtool.com/blogs/xtool-academy/xtool-x1-unicast-frame-druckguss, dort aktualisiert am 17.09.2026) zur Fertigung des UniCast-Rahmens. Die Angaben zu Förderband-Zuführung, Zubehör, Verfahren, Materialien und Software stammen aus xTools Produktunterlagen. Preise, Konfigurationen und finale Spezifikationen können sich bis zum Marktstart noch ändern.