xTool X1 — die neue modulare Laserplattform von xTool
Der xTool X1 ist eine modulare Laserplattform mit 55-W-CO₂-Laser. Optional kommt ein 20-W-Dioden-Galvomodul dazu, das zugleich die Voraussetzung für spätere Zusatzlaser per „Laser Swap“ ist: 5 W UV, 60 W MOPA und 30 W Faser. Das Bewegungssystem „Hybrid Motion“ (Gantry plus Flying-Galvo) erreicht laut xTool bis zu 6.000 mm/s bei der Galvo-Bearbeitung, der Galvo-Arbeitsbereich misst 615 × 320 mm. Seit dem 12. Oktober 2026 läuft bei xTool der Vorverkauf: 100 € Anzahlung, Versandbeginn ab 29. Oktober. Als Einführungspreis nennt xTool 3.369 € für den X1 Single CO₂ und 3.959 € für die Variante mit Dioden-Galvomodul.
Wir sind offizieller xTool Pro Hub und zeigen dir den X1 in einer kostenlosen Demo — im Showroom in Nürnberg oder online. Die Anzahlung läuft direkt bei xTool; verbindlich bestätigt xTool Konfigurationen und Preise erst zur Restzahlung. Wir sagen dir ehrlich, ob der X1 zu deinem Vorhaben passt.
Produktüberblick
Mit dem X1 bringt xTool erstmals fünf Lasertechnologien in ein einziges Gehäuse: CO₂, Diode, Fiber, MOPA und UV sollen sich über austauschbare Module in derselben Maschine kombinieren lassen, statt für jede Materialgruppe ein eigenes Gerät zu benötigen. Die Basis ist der 55-W-CO₂-Laser. Das 20-W-Dioden-Galvomodul gehört je nach Konfiguration dazu oder lässt sich später ergänzen; UV, MOPA und Faser sind laut xTool optionale Erweiterungen. Zielgruppe laut xTool: Kreative und Kleinunternehmer, die mit CO₂-Schneiden und -Gravieren starten, größere Projekte umsetzen und bei wachsendem Bedarf Glas und Metall ergänzen möchten, ohne gleich eine komplett neue Maschine zu kaufen.
Die Grafik in Klartext
Fünf Laser, eine Plattform
55 W CO₂, 20 W Diode, 5 W UV, 60 W MOPA und 30 W Faser. Nicht alle sind ab Werk dabei: Die Basis ist der CO₂-Laser, die Diode je nach Konfiguration, UV, MOPA und Faser sind optionale Module (Abschnitte Konfigurationen und Laserarten).
Hybrid Motion, bis 6.000 mm/s
Galvo-Tempo auf einer Fläche, die sonst Gantry-Maschinen vorbehalten ist. Die 6.000 mm/s gelten für die Galvo-Quellen, der CO₂-Laser arbeitet mit bis zu 600 mm/s (Abschnitt Hybrid Motion).
Arbeitsfläche 615 × 320 mm
Das ist der Bereich für die Oberflächengravur. Für Glasinnengravur und Metallprägung nennt xTool kleinere Bereiche (Technische Daten).
Drei Kameras
Materialerkennung, präzise Ausrichtung und Höhenmessung: Der X1 sieht dein Material und das Motiv wird per Kamerabild positioniert (Abschnitt Ausstattung).
AutoLift-Basis
Das Arbeitsbett fährt automatisch auf die richtige Höhe, ohne manuelles Einstellen. Bei Glas und Metall brauchst du laut xTool Abdeckband oder die manuelle Höhenangabe.
Laserklasse 1
Laut xTool FDA-zertifiziert. Klasse 1 beschreibt das geschlossene Gerät im Normalbetrieb, nicht die Laserquellen im Inneren. Was das für Schulen und Betriebe heißt, steht im Sicherheitshinweis.
Überlange Projekte bis 299 cm
Mit Förderbandzuführung (AutoPassthrough) lassen sich laut xTool sehr lange Werkstücke bearbeiten. Die Zuführung arbeitet nur mit dem CO₂-Laser (Förderband im Vergleich).
KI-Parameter
xTool wirbt mit automatisch vorgeschlagenen Einstellungen („Perfekte Parameter. Sofort.“). Wie zuverlässig das bei welchem Material funktioniert, zeigen wir dir in der Demo; dokumentierte Ergebnisse ergänzen wir später.
Alle Werte der Grafik sind Herstellerangaben und nicht von uns nachgemessen.
Vorverkauf: Termine, Anzahlung und Geschenke
Seit dem 12. Oktober 2026 nimmt xTool für den X1 Anzahlungen entgegen. Du zahlst zunächst 100 € an und musst noch keine Konfiguration wählen. Einführungspreise zeigt xTool bereits in einer Grafik (Abschnitt Konfigurationen); verbindlich bestätigt xTool Konfigurationen und Gesamtpreise laut eigener Angabe aber erst, wenn die Restzahlung startet.
| Phase | Zeitraum laut xTool | Was passiert |
|---|---|---|
| Anzahlung | 12.10.2026, 9:00 Uhr (MESZ) bis 29.10.2026, 1:00 Uhr (MEZ) | 100 € anzahlen und Geschenke sichern |
| Restzahlung | 29.10.2026, 2:00 Uhr bis 01.12.2026, 9:00 Uhr (MEZ) | xTool gibt Konfigurationen und Preise bekannt, du wählst deine Ausstattung |
| Versand | ab 29.10.2026 | Launch-Bestand begrenzt; Priorität nach Zeitpunkt des Bestellabschlusses (Restzahlung oder Direktkauf) |
Was jeder Punkt für dich bedeutet
Zusammen: Geschenke im Wert von 311 €
169 € + 52,99 € + 89,40 € ergeben 311,39 €; xTool nennt „311 €“. Das sind xTools Wertangaben für die Geschenke, nicht dein Rabatt auf das Gerät. Was sie dir tatsächlich bringen, hängt davon ab, was du davon nutzt.
Brandschutz-Set 2 gratis (Wert 169 €)
Automatische Feuerlöschung laut xTool, kompatibel mit dem X1 (siehe Zubehör). Brandschutz ist bei jedem Laser ein Thema; wenn du ohnehin eines kaufen würdest, ist das der größte Einzelposten. Es ersetzt keine Aufsicht während der Bearbeitung.
Materialrabattkarte „xTool Selected“ (Wert 52,99 €)
Ein Rabatt auf ausgewählte xTool-Materialien. Der Nutzen hängt davon ab, wie viel Material du bei xTool kaufst. Gültigkeit und Ausschlüsse beschreibt xTool auf der Produktseite nicht näher.
Atomm Max, 6 Monate (Wert 89,40 €)
Atomm ist xTools Design-Plattform mit KI-Generatoren, Projektvorlagen und Tutorials; Max ist ein kostenpflichtiges Abo, hier sechs Monate inklusive. Sinnvoll, wenn du Atomm nutzen willst. Wer nur mit eigenen Dateien in xTool Studio arbeitet, hat davon weniger.
60 Tage Preisgarantie
xTool nennt sie als Teil der Anzahlungsvorteile, beschreibt aber nicht, wie sie genau definiert ist (ab wann, gegen welche Preisänderung). Lies die Bedingungen im Checkout, bevor du dich darauf verlässt.
X1-Gewinnspiel
Du nimmst mit der Anzahlung automatisch teil; der Gewinner wird im Launch-Livestream bekannt gegeben. Die Gewinnchance ist ein Bonus, kein Grund zum Anzahlen. Teilnahmebedingungen kennen wir nicht.
Zeitraum und Stückzahl
Anzahlung vom 12. Oktober (9:00 Uhr MESZ) bis 29. Oktober 2026 (1:00 Uhr MEZ). Zum Verkaufsstart ist laut xTool nur eine begrenzte Stückzahl auf Lager. Die Versandpriorität richtet sich aber nach dem Bestellabschluss, nicht nach dem Tag der Anzahlung.
Vollständig erstattbar
Bis zur Restzahlung bekommst du die 100 € laut xTool komplett zurück, wenn du dich gegen den Kauf entscheidest. Danach wird die Anzahlung auf den Kaufpreis angerechnet.
Warum jetzt anzahlen — und wann eher nicht?
Das spricht dafür (laut xTool):
- Geschenke im Wert von 311 €: xTool nennt sie ausdrücklich „mit der Anzahlung“. Wenn du den X1 ohnehin kaufen willst, bekommst du sie ohne Mehrpreis.
- 60 Tage Preisgarantie: ein Schutz, solange die genauen Bedingungen stimmen (siehe oben).
- Kaum finanzielles Risiko: Die 100 € sind bis zur Restzahlung vollständig erstattbar.
- Gewinnspiel: ein Bonus ohne zusätzliche Kosten.
Das relativiert es:
- Die Anzahlung reserviert kein Gerät. Die Versandpriorität hängt laut xTool vom Bestellabschluss ab; wer zum Launch beliefert werden will, sollte die Restzahlung zügig abschließen.
- Die 311 € sind Listenwerte. Brauchst du Brandschutz-Set, Materialkarte oder Atomm nicht, ist dein Vorteil deutlich kleiner.
- Dein Geld liegt bei xTool, bis du kaufst oder die Erstattung erhältst. Wie lange eine Erstattung dauert, nennt xTool nicht.
- Direktkauf ohne Anzahlung ist laut xTool möglich. Ob es die Geschenke dann auch gibt, sagt xTool nicht; der Wortlaut bindet sie an die Anzahlung.
- Noch keine veröffentlichten Testberichte. Einzelne xTool Hosts haben den X1 bereits im Einsatz, öffentlich zugängliche, unabhängige Tests und Praxiswerte gibt es aber noch nicht. Du zahlst also an, ohne Testberichte zu kennen.
So funktioniert die Erstattung
- AnzahlenDu zahlst zwischen 12. und 29. Oktober 2026 direkt bei xTool 100 € an. Eine Konfiguration musst du dafür noch nicht wählen.
- EntscheidenMit dem Start der Restzahlung (29.10. bis 01.12.2026) gibt xTool Konfigurationen und Preise bekannt. Du wählst deine Ausstattung oder entscheidest dich gegen den Kauf.
- Zurückerhalten oder anrechnenEntscheidest du dich dagegen, bekommst du die Anzahlung laut xTool vollständig zurück, solange du die Restzahlung nicht geleistet hast. Kaufst du, wird sie auf den Kaufpreis angerechnet und ist danach nicht mehr separat erstattbar.
- AbwicklungWie du die Erstattung anstößt und wie lange sie dauert, beschreibt xTool auf der Produktseite nicht. Zahlung und Erstattung laufen ausschließlich über xTool, nicht über uns. Frag im Zweifel vorher beim xTool-Kundenservice nach.
Unsere Einordnung
Wenn du den X1 ernsthaft kaufen willst, spricht wegen der Erstattbarkeit wenig gegen die Anzahlung: Du erhältst die Geschenke, solange du die Restzahlung nicht leistest. Bist du noch unsicher, ob der X1 zu deinem Vorhaben passt, zahle nicht aus Zeitdruck an. Die Anzahlungsphase läuft bis zum 29. Oktober, und bis dahin kannst du bei uns eine kostenlose Demo sehen. Eine Einschränkung bleibt: Du zahlst an, ohne veröffentlichte Testberichte zu kennen, und die genaue Definition der 60-Tage-Preisgarantie nennt xTool nicht.
Bestellt und bezahlt wird direkt bei xTool, nicht über unsere Seite. Der Button ist ein Werbelink (Affiliate): Zahlst du darüber an, erhalten wir unter Umständen eine Provision — für dich ändert sich nichts. Quelle: xTool-Produktseite zum X1, Stand 12.10.2026.
Konfigurationen: X1 Single CO₂ oder X1 CO₂ + Dioden-Galvomodul
xTool bietet den X1 in zwei Ausführungen an. Die entscheidende Frage ist, ob du später weitere Laserquellen ergänzen möchtest. Die Einführungspreise laut xTool (Stand 12.10.2026) stehen in der Tabelle und in der Grafik darunter:
| Merkmal | X1 Single CO₂ | X1 CO₂ + Dioden-Galvomodul |
|---|---|---|
| Laserquellen | 55 W CO₂ | 55 W CO₂ + 20 W Diode (Galvo) |
| Erweiterung um UV, MOPA, Faser | erst nach Ergänzen des Dioden-Galvomoduls | möglich (Laser Swap) |
| Dioden-Galvomodul später ergänzen | ja, laut xTool separat erhältlich | bereits enthalten |
| Einführungspreis laut xTool | 3.369 € statt 3.669 € | 3.959 € statt 4.259 € |
| Unterschied | 590 €, rechnerisch der Preis des Dioden-Galvomoduls im Paket | |
Beide Laserquellen teilen sich das Gehäuse aus dem neuen UniCast-Rahmen und die Hybrid-Motion-Bewegungssteuerung. Wenn du dir spätere Erweiterungen offenhalten willst, empfiehlt xTool die Variante mit Dioden-Galvomodul. Bei früheren Meldungen zum X1 war verkürzt von „55 W CO₂ + 20 W Diode“ als Grundausstattung die Rede; nach xTools Produktseite ist die Diode aber je nach Konfiguration dabei oder optional. Das haben wir auf dieser Seite entsprechend korrigiert.
Was die Preise bedeuten
X1 Single CO₂: 3.369 € (statt 3.669 €)
300 € unter dem Vergleichspreis, den xTool nennt. Nur der 55-W-CO₂-Laser. Passt, wenn du vor allem Holz, Acryl, Leder oder Papier schneidest und gravierst. Das Dioden-Galvomodul lässt sich laut xTool später separat ergänzen; seinen Einzelpreis nennt die Grafik nicht.
X1 CO₂ + Dioden-Galvomodul: 3.959 € (statt 4.259 €)
Ebenfalls 300 € unter dem Vergleichspreis, den xTool nennt. 55-W-CO₂-Laser plus 20-W-Dioden-Galvo für schnelle, feine Gravur bis 6.000 mm/s. Pflicht, wenn du später UV, MOPA oder Faser ergänzen willst. Der Unterschied von 590 € ist rechnerisch das, was das Galvomodul im Paket kostet.
30 W Faser-Galvo: 1.979 €
Optionales Modul für Metallgravur, Prägung und Farbgravur. Setzt das Dioden-Galvomodul voraus.
5 W UV-Galvo: 2.969 €
Optionales Modul für Glas, Kristall und hitzeempfindliche Materialien; laut xTool die einzige X1-Quelle für Glasinnengravur.
60 W MOPA-Galvo: 3.169 €
Optionales Modul für anspruchsvollere Metallbearbeitung; laut xTool feinere Details und schnellere Bearbeitung als die Faserquelle.
So rechnest du
Basis X1 CO₂ + Dioden-Galvomodul 3.959 € plus Modul: mit 30 W Faser 5.938 €, mit 5 W UV 6.928 €, mit 60 W MOPA 7.128 €. Voll ausgebaut mit allen drei Modulen 12.076 €. Das ist unsere Summe aus den Einzelpreisen, ohne Zubehör und Versand; Paketpreise nennt xTool nicht. Die wenigsten brauchen alle fünf Laser. Starte mit dem, was dein Material verlangt (Für wen interessant?).
Preise und Vergleichspreise laut xTools Grafik zur Anzahlung, Stand 12.10.2026. Ob die Preise Versand enthalten, nennt die Grafik nicht. Wie überall im Handel ändern sich Preise mit Aktionen; wir passen die Angaben an, sobald xTool etwas ändert. Laut xTools FAQ bestätigt xTool Konfigurationen und Preise zum Start der Restzahlung noch einmal.
Fünf Laserarten in einer Plattform
Jede Laserart eignet sich laut xTool für unterschiedliche Materialien und Anwendungen. Die folgende Übersicht zeigt, welche der fünf Technologien die Basis bildet und welche optional ergänzt werden kann:
Was die Grafik zeigt
- CO₂ (fest verbaut): Laut dieser Grafik bleibt der 55-W-CO₂-Laser im Gerät. Er ist die Basis, aber kein Wechselmodul.
- Diode: ein kleines Galvo-Modul. Es ist je nach Konfiguration dabei oder lässt sich später ergänzen.
- UV, Faser, MOPA: größere Module (5 W, 30 W, 60 W), die laut xTool an der Rückseite andocken und optional sind.
- Zusammen sind es fünf Laserquellen in einer Plattform. Ab Werk bekommst du aber nie alle fünf, sondern ergänzt sie nach Bedarf.
| Laserart | Wellenlänge laut xTool | Laserpunkt laut xTool | Verwendung |
|---|---|---|---|
| CO₂ — 55 W | 10,6 µm | 0,175 × 0,175 mm | Basis jeder Konfiguration. Schneiden von Holz, Acryl, Leder, Papier und weiteren nichtmetallischen Materialien; bis 600 mm/s. |
| Diode — 20 W | 450 nm | 0,16 × 0,14 bis 0,225 × 0,22 mm | Dioden-Galvomodul, je nach Konfiguration dabei oder separat ergänzbar. Schnelle, detailreiche Gravur auf Holz, Leder, dunklem Acryl und Karton; Markieren lackierter oder beschichteter Metalle; bis 6.000 mm/s. |
| Fiber — 30 W | 1064 nm | 0,05 × 0,05 mm | Optionales Modul ("Laser Swap"). Detailreiche Metallgravur, Prägung und Farbgravur. Einführungspreis laut xTool: 1.979 €. |
| MOPA — 60 W | 1064 nm | 0,04 × 0,04 mm | Optionales Modul ("Laser Swap"). Anspruchsvollere Metallbearbeitung; laut xTool feinere Details und schnellere Bearbeitung als die Faserquelle sowie bessere Ergebnisse bei Farbgravur und Prägung. Einführungspreis laut xTool: 3.169 €. |
| UV — 5 W | 355 nm | 0,017 × 0,017 mm | Optionales Modul ("Laser Swap"). Laut xTool die einzige X1-Quelle für Glasinnengravur; geringe Wärmeentwicklung für Glas, Kristall, Leiterplatten, flexible Kunststoffe und andere hitzeempfindliche Materialien. Einführungspreis laut xTool: 2.969 €. |
Laserpunktgrößen laut xTools Produktseite (Stand 12.10.2026), Wellenlängenangaben laut xTools Blogbeitrag zur Laser-Swap-Technik (Stand 09.09.2026), beides nicht unabhängig nachgemessen. Nicht jedes Material lässt sich zudem mit jeder Laserart schneiden oder gravieren — welches Ergebnis tatsächlich erreichbar ist, hängt unter anderem von Material, Beschichtung, Dicke, Laserquelle und Bearbeitungsparametern ab; pauschale Materialfreigaben nennt xTool bislang nicht. Einen allgemeinen Überblick gibt unser Ratgeber Welche Materialien kann man lasern.
Technische Daten des xTool X1
Die folgenden Angaben stammen aus der Spezifikationstabelle auf xTools Produktseite zum X1 (Stand 12.10.2026). Es sind Herstellerangaben, keine eigenen Messwerte.
Bearbeitung
| Merkmal | Angabe laut xTool |
|---|---|
| Lasertyp | 55 W CO₂; optional 20 W Diode, 5 W UV, 60 W MOPA, 30 W Faser |
| Bearbeitungsmodi | Laserschneiden, Lasergravur |
| Arbeitsbereich Oberflächengravur | 615 × 320 mm |
| Arbeitsbereich Glasinnengravur (Brechungsindex 1,54) | 600 × 300 mm in den oberen 50 mm; 60 × 300 mm bei 50–100 mm Tiefe |
| Arbeitsbereich Metallprägung | 415 × 225 mm (mit Absaughaube für die Prägung) |
| Max. Arbeitsgeschwindigkeit | CO₂: 600 mm/s; Diode, UV, MOPA, Faser: 6.000 mm/s |
| Max. Schnitttiefe | Lindenholz 18 mm; Acryl 20 mm |
| Max. Werkstückhöhe | CO₂: 150 mm; Diode, UV, MOPA, Faser: 140 mm |
| Max. Durchmesser für Rundgravuren | 110 mm |
| Gravurmaterialien | Holz, Acryl, Metall, Glas, Leder, Kunststoff, Gummi, Silikon, Keramik u. a. |
| Schneidmaterialien | Holz, Acryl, Textilien, Leder, Papier u. a. |
Kameras, Positionierung und Software
| Merkmal | Angabe laut xTool |
|---|---|
| Integrierte Kameras | Dreifach-Kamerasystem: 8-MP-Weitwinkelkamera, 12-MP-Nahkamera, Höhenmesskamera |
| Positionierung | kameragestützt, Entfernungsmessung per Punktlaser |
| Fokus und Entfernungsmessung | Autofokus; LiDAR-Messsystem (Bearbeitungsgenauigkeit 0,01 mm) |
| Positioniergenauigkeit Nahkamera | im Zentrum < 0,3 mm; im gesamten Arbeitsbereich < 0,5 mm |
| Positioniergenauigkeit Weitwinkelkamera | mittlere 50 % < 0,5 mm; mittlere 70 % < 1 mm; gesamter Arbeitsbereich < 2 mm |
| Messgenauigkeit | ±0,5 mm |
| Kameraauflösung | 1.000 DPI |
| Bewegungsgenauigkeit | 0,015 mm |
| Vorschau | Schnappschuss-Vorschau per Smartphone |
| Software | xTool Studio (Android, iOS, iPad, Windows, macOS); AImake-kompatibel |
| Verbindung | USB, WLAN |
| Dateiformate | SVG, DXF, JPG, JPEG, PNG, BMP, TIF |
Allgemein
| Merkmal | Angabe laut xTool |
|---|---|
| Lasersicherheit | Klasse 1 (FDA-zertifiziert) laut xTool, siehe Sicherheitshinweis |
| Maschinenabmessungen | 1.000 × 580 × 420 mm |
| Maschinengewicht | Haupteinheit 60 kg |
| Max. Leistungsaufnahme | CO₂ 550 W; Diode 65 W; UV und Faser 192 W; MOPA 300 W |
| Netzteil (Eingangsspannung) | 100–240 V AC, 50/60 Hz |
| Betriebstemperatur | Haupteinheit 0–35 °C; CO₂ 0–35 °C; Diode 0–35 °C; UV 10–35 °C |
| Lagertemperatur | Haupteinheit −10 bis 60 °C; Lasermodul 0–35 °C |
| Lieferzustand | vormontiert |
Was uns an den Daten auffällt
- Tempo ist nicht gleich Tempo. Die 6.000 mm/s gelten für die Galvo-Quellen. Beim CO₂-Laser, der für das Schneiden zuständig ist, nennt xTool 600 mm/s.
- Schneiden hat Grenzen. Als Schnitttiefe nennt xTool 18 mm Lindenholz und 20 mm Acryl. Metall führt die Spezifikation nicht unter den Schneidmaterialien.
- Glasinnengravur ist ungleich verteilt. Die volle Fläche von 600 × 300 mm gilt nur für die oberen 50 mm; in 50–100 mm Tiefe sind es 60 × 300 mm.
- Temperatur beachten. Das Lasermodul darf laut xTool nur bei 0–35 °C gelagert werden, UV arbeitet erst ab 10 °C. In einer unbeheizten Werkstatt ist das im Winter relevant.
- Gewicht einplanen. 60 kg für die Haupteinheit sind kein Tischgerät, das man mal eben umstellt.
Maximalwerte gelten unter den von xTool gewählten Bedingungen; Schnitttiefen und Geschwindigkeiten hängen im Alltag von Material, Laserquelle und Parametern ab. Einen separaten Schneidbereich des CO₂-Lasers nennt xTool nicht.
Ausstattung: Kameras, AutoLift, Kühlung und Abluft
Neben den Laserquellen gehören laut xTool diese Funktionen zum X1.
Was die drei Kameras tun
Die Grafik nennt drei Aufgaben: Materialerkennung, präzise Ausrichtung und Höhenmessung. Das passt zu den drei Kameras der Spezifikation: 8-MP-Weitwinkelkamera, 12-MP-Nahkamera und Höhenmesskamera. Welche Kamera welches Symbol meint, ist unsere Lesart.
Laut xTool liegt die Positioniergenauigkeit der Nahkamera im Zentrum unter 0,3 mm und im gesamten Arbeitsbereich unter 0,5 mm, die der Weitwinkelkamera im gesamten Bereich unter 2 mm. Die Höhenmessung ist auf ±0,5 mm genau. Das sind Herstellerangaben, keine eigenen Messwerte.
Automatisiertes Creation System (ACS)
Das Dreifach-Kamerasystem (8-MP-Weitwinkelkamera, 12-MP-Nahkamera, Höhenmesskamera) erkennt dein Material. Beim Schließen des Deckels entsteht automatisch ein Foto der Arbeitsfläche, auf dem du das Motiv positionierst. xTool nennt das „Place & Go“.
AutoLift-Basis (Z-Achse)
Die Basis passt die Höhe des Arbeitsbetts automatisch an, die Entfernung wird per LiDAR und Punktlaser gemessen. Die Messgenauigkeit liegt laut xTool bei ±0,5 mm. Bei spiegelnden oder transparenten Materialien wie Glas oder Metall hilft Abdeckband, alternativ gibst du die Höhe manuell ein.
Kühlung und Temperatur
Laut xTools Service-Unterlagen wird der CO₂-Laser wassergekühlt, mit Pumpe und Tank im Gerät. Auf der Produktseite nennt xTool dazu nichts. Wichtig im Alltag: Das Lasermodul darf laut Spezifikation nur bei 0–35 °C gelagert werden.
Eingebauter Abluftkanal
Der X1 hat einen eigenen Abluftanschluss für den xTool SafetyPro AP2 oder AP2 Max; kompatibel ist laut xTool auch der Inline-Lüfter IF2. Für leichten Gebrauch (nur Gravur, gelegentlich kleine Schnitte) reicht laut xTool der AP2, bei häufigem Schneiden empfiehlt xTool den AP2 Max. Mehr dazu im Luftreiniger-Vergleich.
Flammenerkennung
Flammensensor und Kamera überwachen die Bearbeitung. Das xTool Brandschutz-Set 2 ist laut xTool mit dem X1 kompatibel (siehe Zubehör). Eine Aufsicht während der Bearbeitung ersetzt das nicht.
Automatische Prüfungen
Der X1 erkennt die eingesetzte Feldlinse, prüft bei CO₂-Bearbeitung die Luftdüse und kontrolliert mit der Kamera vor dem Start, ob die Bearbeitung normal läuft. Die Prüfungen lassen sich in den Geräteeinstellungen abschalten.
Hybrid Motion: Gantry-System trifft Flying-Galvo
Klassische Lasercutter bewegen den Laserkopf mechanisch über ein XY-Fahrwerk (Gantry) über das Werkstück — robust und großflächig, aber vergleichsweise langsam. Galvo-Systeme lenken den Strahl stattdessen über beweglich Spiegel ab, ganz ohne Fahrwerk — sehr schnell, aber meist auf ein kleineres Arbeitsfeld begrenzt. "Hybrid Motion" soll laut xTool beide Prinzipien in einer vierachsig koordinierten Bewegung verbinden: Das Gantry-System liefert die Reichweite über die größere Fläche, das "Flying-Galvo"-System liefert innerhalb dieser Fläche die Geschwindigkeit — laut Hersteller bis zu 6.000 mm/s bei der Galvo-Bearbeitung; für den CO₂-Laser nennt xTool maximal 600 mm/s. Wie sich das in der Praxis auf Gravurqualität und Bearbeitungszeit auswirkt, lässt sich ohne dokumentierte Messungen nicht seriös beurteilen; in der Demo kannst du es live ansehen.
Mit der Fläche wirbt xTool ebenfalls: bis zu viermal mehr Arbeitsfläche als bei einem typischen Galvo-Laser, eine fast doppelt so große Metallgravurfläche und ein bis zu zwölfmal größeres Volumen für Glasinnengravur als bei herkömmlichen UV-Lasern. Womit xTool dabei vergleicht, nennt die Produktseite nicht — wir ordnen die Faktoren deshalb als Marketingaussagen ein und halten uns lieber an die konkreten Maße in der Tabelle oben.
Was du auf der Grafik siehst
Der Galvo-Kopf hängt an der Gantry-Schiene, die ihn über die ganze Fläche fährt. Der blau hervorgehobene Laserstrahl im Kopf wird zusätzlich über Galvo-Spiegel gelenkt. Die Schiene liefert die Reichweite, die Spiegel die Geschwindigkeit; xTool nennt das „Galvo-Geschwindigkeit im Portalformat“.
Die Grafik ist eine Darstellung, kein Foto. Wie ruhig und präzise das System läuft, siehst du am besten live in der Demo; dokumentierte Messwerte ergänzen wir, sobald wir sie haben.
Laser Swap: ein Galvo-System für jede Laserquelle
Statt für jede Metallanwendung eine eigene Maschine zu kaufen, sollen sich beim X1 laut xTool zusätzliche Laserquellen — 5 W UV, 60 W MOPA, 30 W Fiber — über einen gemeinsamen Strahlengang nachrüsten lassen ("Laser Swap"). Voraussetzung ist das 20-W-Dioden-Galvomodul. Die Module selbst wurden auf der Produktvorstellung bereits als eigenständige, austauschbare Einheiten gezeigt. Wie der Wechsel im Alltag abläuft, steht im folgenden Abschnitt „Laser Swap im Alltag“. Offen ist, wann welche Zusatzmodule lieferbar sind und was sie kosten: Die Produktseite nennt dazu nur „später“.
Was ist Laser Swap technisch?
Laut xTools eigenem Blogbeitrag zur Technik trennt Laser Swap Laserquelle und Bearbeitungskopf voneinander: Jede Laserquelle steckt als eigenständiges, industrietaugliches Modul an der Rückseite des X1 und speist ihr Licht über einen "einheitlichen Flying-Optikpfad" in ein gemeinsames Galvo-Bearbeitungssystem ein. Das 20-W-Dioden-Galvomodul sitzt direkt in dieser Galvo-Einheit, die drei Zusatzmodule (30 W Fiber, 60 W MOPA, 5 W UV) docken extern an. Statt für jede Laserquelle ein eigenes Galvo- und Bewegungssystem zu bauen, teilen sich laut xTool alle Laser dieselbe kalibrierte Bearbeitungseinheit und dasselbe Koordinatensystem.
Die vier Bausteine des Systems laut xTool
- Laserquellen-ModuleDiode, Fiber, MOPA und UV erzeugen Laserlicht mit jeweils eigener Wellenlänge, Strahldivergenz und Strahlqualität — als austauschbare Einheiten an der Geräterückseite.
- Einheitlicher Flying-OptikpfadEin für modulare Erweiterbarkeit entwickelter optischer Pfad führt das Licht jeder externen Laserquelle präzise in die gemeinsame Bearbeitungseinheit. Laut xTool stecken darin über 50 Iterationen des Optikpfad-Designs.
- Gemeinsames Galvo-SystemStatt separater Bewegungssysteme übernimmt ein einziges Galvo-System das Hochgeschwindigkeits-Scanning und die finale Strahlführung für alle Laserquellen.
- Kalibrierung & KompensationEin automatisiertes Kalibrierungssystem — laut xTool Ergebnis von über 1.000 Kalibrierungstests — ordnet jede Laserquelle denselben Bearbeitungskoordinaten zu und gleicht Montagetoleranzen sowie Galvo-Verzerrungen aus.
Warum mehrere Laserquellen in einem Strahlengang schwierig sind
Diode, Fiber, MOPA und UV unterscheiden sich in Wellenlänge, Leistung, Strahldivergenz und Strahlqualität. Laut xTool müssen deshalb fünf Dinge gleichzeitig gelöst werden, damit sich diese Laserquellen einen Strahlengang teilen können, ohne dass sich Abweichungen bei Übertragung, Scanning und Fokussierung addieren: ein optisches System für mehrere Wellenlängen, zum jeweiligen Verfahren passende Strahleigenschaften am Galvo-Kopf, ein gemeinsames Bearbeitungskoordinatensystem trotz unterschiedlicher Modul-Einbaupositionen, automatisch erkannte und passend angewendete Prozessparameter je Laserquelle sowie eine gezielte Kompensation mechanischer und montagebedingter Fehlerquellen.
Vorteile von Laser Swap laut xTool
Flexibler erweiterbar
Start mit den Laserquellen, die aktuell gebraucht werden; weitere Module lassen sich später ergänzen, statt von Anfang an alles kaufen zu müssen.
Vielseitiger
Eine Maschine deckt mehrere Wellenlängen ab, sodass für Holz, Metall, Farbmarkierung und feine UV-Details jeweils die passende Laserquelle zum Einsatz kommt.
Konsistenter
Alle Laserquellen nutzen laut xTool dasselbe Bearbeitungskoordinatensystem — kein Umspannen des Werkstücks zwischen mehreren Maschinen.
Zukunftssicherer
Neue Laserquellen sollen sich laut xTool künftig als weitere Module ergänzen lassen, statt die ganze Maschine ersetzen zu müssen.
Diese vier Punkte sind xTools eigene Einordnung der Technik, keine unabhängige Bewertung — wie zuverlässig Kalibrierung und Modulwechsel im Alltag tatsächlich funktionieren, lässt sich erst mit eigenem Test beurteilen.
Laser Swap im Alltag: Kein Hot-Swap, sondern Kalibrieren
Ein Modul zu wechseln heißt beim X1 nicht, es nur einzustecken. Nach xTools Dokumentation gehören mehrere Kalibrierschritte dazu. Das ist kein Nachteil an sich, aber du solltest es einplanen, besonders wenn du häufig zwischen Holz und Metall wechselst.
- Laserquelle am Rücken montierenAlle gewünschten Module sollten vor der ersten Kalibrierung installiert sein. Wird ein Modul später ergänzt, muss laut xTool ein Teil der Kalibrierung wiederholt werden.
- Passende Feldlinse einsetzenJede Laserquelle braucht eine dazu passende Feldlinse. Der X1 erkennt die eingesetzte Linse und fragt eine manuelle Bestätigung ab.
- Strahlweg und Flying-Galvo kalibrierenNach dem Einbau eines neuen Feldobjektivs ist laut xTool eine Flying-Galvo-Kalibrierung nötig. Der Strahlweg der Rückenmodule wird in zwei Stufen ausgerichtet; dazu gibt es Video-Tutorials von xTool.
- Fokus kalibrierenBei Glasbearbeitung mit dem 5-W-UV-Laser kommt eine Glas-Fokuskalibrierung hinzu.
Unsere Einschätzung: xTools Aussage „alle Laserquellen teilen sich dasselbe Koordinatensystem“ stimmt, aber die Anleitung zeigt, dass dieses gemeinsame System kalibriert werden muss. Wie lange das dauert, steht im nächsten Absatz.
Wie lange dauert ein Modulwechsel?
Laut xTool dauert der komplette Wechsel samt Kalibrierung derzeit etwa 35 Minuten. Aus unserer Praxis mit dem X1: Ab- und Anschrauben des Moduls dauert 5 bis 6 Minuten, die Kalibrierung danach 25 bis 30 Minuten. Zusammen sind das rund 30 bis 36 Minuten, und zwar für alle Module gleich.
| Schritt | Dauer laut xTool |
|---|---|
| Modul aus- und einbauen | ca. 5 Minuten |
| Optischen Weg anpassen | ca. 5 Minuten |
| Fokus kalibrieren | ca. 5 Minuten |
| Flying-Galvo kalibrieren | ca. 20 Minuten |
| Gesamt | ca. 35 Minuten laut xTool; bei uns ca. 30 bis 36 Minuten (Ab- und Anschrauben 5 bis 6, Kalibrierung 25 bis 30) |
Warum muss nach jedem Wechsel neu kalibriert werden?
Das Modul ist zwar bereits vorher kalibriert. Beim Aus- und Einbau kann sich der optische Weg aber leicht verschieben. Die Neukalibrierung stellt laut xTool sicher, dass optischer Pfad, Galvo und Portalbewegung genau aufeinander abgestimmt bleiben und die Bearbeitungsgenauigkeit erhalten bleibt.
So planst du den Wechsel im Alltag
xTool beschreibt den modularen Aufbau als Weg, mit wachsendem Geschäft weitere Lichtquellen zu ergänzen, ohne für jeden Prozess eine eigene Maschine zu kaufen. Deshalb sollte der Lasertausch nach Bearbeitungsaufgaben oder Produktionschargen geplant werden, nicht häufig zwischen einzelnen Aufträgen.
Unsere Einordnung: Bei jedem Wechsel gehen rund 30 bis 36 Minuten drauf. Wer vormittags eine Charge mit einem Modul fährt und nachmittags eine mit einem anderen, kommt damit gut klar. Wer mehrmals am Tag das Modul wechseln müsste, sollte das einrechnen; dann kann ein zweites, spezialisiertes Gerät wirtschaftlicher sein. Den Ablauf zeigen wir dir gern in der Demo.
UniCast Frame: der Rahmen aus Aluminium-Druckguss
Der X1 steht laut xTool auf einem sogenannten UniCast-Rahmen: Statt vieler einzeln verschraubter Blechteile bestehen Ober- und Untergehäuse aus großflächigen, einteiligen Aluminium-Druckgussstrukturen. Hergestellt werden sie in einer Druckgussmaschine der 4.000-Tonnen-Klasse — laut xTool ein deutlicher Sprung gegenüber der bis dahin größten bei xTool eingesetzten Anlage (rund 1.000 Tonnen) und in der bestehenden Lieferkette zunächst ungewöhnlich.
Zur Einsparung nennt xTool zwei unterschiedliche Zahlen, die wir beide wiedergeben, da wir nicht nachvollziehen können, wie sie intern gezählt werden: Eine Vergleichsgrafik beziffert den X1-Rahmen auf 3 Bauteile gegenüber 100+ Einzelteilen und 268 zusätzlichen Schrauben bei einer konventionell montierten Maschine. In einem separaten Technik-Blogbeitrag (Stand 17.09.2026) spricht xTool dagegen von einer um rund 70 Positionen reduzierten Stückliste bei ebenfalls 268 Schrauben weniger — vermutlich, weil eine Stücklisten-"Position" mehrere gleiche Einzelteile bündeln kann (z. B. eine ganze Schraubencharge als ein Posten). Der erwartete Vorteil beider Angaben wäre mehr Steifigkeit und Maßhaltigkeit durch weniger Verbindungsstellen — belastbare, unabhängige Messwerte dazu (etwa zur Wiederholgenauigkeit) liegen bislang nicht vor.
Warum großformatiger, einteiliger Druckguss anspruchsvoll ist
Ein großes, dünnwandiges Aluminiumgussteil (laut xTool in Teilbereichen nur 1,5 mm Wandstärke) durchläuft vor der Endmontage laut xTool mehrere Prozessschritte:
- DruckgussDas großformatige Gussteil wird in der 4.000-Tonnen-Anlage geformt.
- AngussentfernungÜberschüssiges Gussmaterial wird entfernt.
- AlterungswärmebehandlungDas Bauteil wird wärmebehandelt, um innere Spannungen zu reduzieren.
- StrahlenDie Oberfläche wird gereinigt und vorbereitet.
- RichtenVerformungen aus dem Gussprozess werden manuell oder vorrichtungsgestützt korrigiert.
- CNC-BearbeitungKritische Maße und Passflächen werden spanend bearbeitet.
- Schleifen und FinishOberflächen werden nachbearbeitet.
- PulverbeschichtungDas Bauteil erhält seine finale Oberfläche.
- MontageEinbau in die Gesamtmaschine.
Laut xTool kann jeder dieser Schritte die endgültige Geometrie beeinflussen — durch Temperaturänderungen, Auswerfkräfte, sich lösende innere Spannungen oder die Aufspannung beim Bearbeiten. Das ist die eigentliche Herausforderung bei großformatigem Druckguss: nicht nur die Form zu füllen, sondern die Geometrie nach dem Guss unter Kontrolle zu behalten.
Maßkontrolle: Richten, CNC-Antasten und Drei-Punkt-Positionierung
Für die Kontrolle der Verformung nach dem Guss setzt xTool laut eigener Beschreibung einen mehrstufigen Prozess ein: Gussprüfung → Richten → erneute Maßprüfung → automatisiertes CNC-Antasten → adaptive Bearbeitung → Montage- und Strahlengangprüfung. Ein automatisierter Taster misst dabei während der CNC-Bearbeitung die tatsächliche Geometrie jedes einzelnen Gussteils; auf Basis dieser Messwerte wird die Bearbeitungsreferenz individuell festgelegt, statt eine pauschale Referenz für alle Teile zu verwenden — laut xTool wichtig, weil große Rohgussteile nie vollkommen identisch sind. Ein Drei-Punkt-Positionierungssystem (statt mehrerer Auflagepunkte) soll dabei eine Überbestimmung der Lage vermeiden.
Warum die Maßgenauigkeit für das Flying-Optics-System zählt
Laut xTool durchläuft der Laser im X1 auf einem bis zu 1,8 m langen optischen Pfad sieben optische Wechselwirkungen, darunter die Brechung durch Linsen. Über diese Distanz soll die Abweichung des optischen Pfads vom Anfang bis zum Ende innerhalb von 1 mm bleiben. Je länger der Pfad und je mehr optische Stufen er durchläuft, desto stärker wirkt sich laut xTool eine kleine Winkel- oder Positionsabweichung an nur einer Stelle der Rahmenstruktur aus. Die einteiligen Gussstrukturen sollen dafür laut xTool eine stabilere, durchgängigere Referenz bilden als ein aus vielen Einzelteilen montierter Rahmen.
Von der Serienstreuung zur wiederholbaren Fertigung
Ein einzelner Rahmen, der die Spezifikation erfüllt, beweist laut xTool nur, dass das Design grundsätzlich funktioniert — in der Serienproduktion muss dasselbe Ergebnis wiederholt erreicht werden. In der frühen Phase des Projekts sei die Ausbeute fertiger Teile gering gewesen; durch iterative Anpassungen mit den Zulieferern bei Formdesign, Druckgussparametern, Kühlung, Auswerfen und Richten stieg sie laut xTool auf nahezu das Fünffache des ursprünglichen Niveaus. Das fertige Gehäuse soll trotz der dünnen Wandstärken leicht bleiben — laut xTool durch Struktursimulation und gezielten Materialabtrag statt durch pauschal mehr Material. Der Blog nannte dafür rund 50 kg Gesamtgewicht der Maschine; die aktuelle Produktseite gibt für die Haupteinheit 60 kg an.
Auch Toleranzwert, Ausbeute-Steigerung und Gewichtsangabe stammen aus xTools eigener Prozessbeschreibung, nicht aus unabhängiger Messung — wir geben sie als Herstellerangabe wieder, nicht als geprüften Fakt.
Zubehör für den xTool X1
xTool nennt auf der Produktseite Zubehör, das speziell für den X1 gedacht ist, und weiteres, das mit ihm kompatibel ist. Preise und Liefertermine für das Zubehör sind noch nicht veröffentlicht.
Speziell für den X1
Intelligent Conveyor Feeder
Automatische Förderbandzuführung für lange Materialien und Serienarbeit, mit eigener Förderschiene. Funktioniert nur mit der CO₂-Lichtquelle. Details im Vergleich mit P3 und P2S.
Mobiler Arbeitsständer
Fahrbarer Ständer mit Rollen. Zusammen mit der Förderbandzuführung ist laut xTool eine Bearbeitung bis 1.500 mm ohne zusätzlichen Tisch möglich.
Arbeitsplatte und Wabenplatte
Beide Teile führt xTool als X1-spezifisches Zubehör auf. Technische Daten oder Einsatzempfehlungen hat xTool dazu noch nicht veröffentlicht; wir ergänzen sie, sobald sie vorliegen.
Kompatibel mit dem X1
xTool Brandschutz-Set 2
Gehört zu den Geschenken bei der Anzahlung (Wert 169 €, siehe Vorverkauf). Wie es mit der Flammenerkennung des X1 zusammenarbeitet, beschreibt xTool auf der Produktseite nicht; wir ergänzen Details, sobald sie vorliegen.
SafetyPro AP2 / AP2 Max und IF2 Inline-Lüfter
Anschluss über den eingebauten Abluftkanal. Unsere Einordnung der Luftreiniger steht auf der Zubehör-Seite.
RA3 Rotationsachse
Der X1 unterstützt die RA3. Laut xTool wird die CO₂-Lichtquelle dabei nicht mit der Walzenverarbeitung (Rollen) betrieben, hier ist das Spannfutter vorgesehen. Mehr im RA3-Vergleich.
Förderbandzuführung: X1 im Vergleich mit P3 und P2S
Die Förderbandzuführung des X1 (xTool nennt sie „Intelligent Conveyor Feeder“) soll vor allem das Einlegen vereinfachen. Laut xTool ist sie nach einmaliger Montage dauerhaft einsatzbereit und stellt sich weitgehend selbst ein. Zum Vergleich die Werte der Zuführungen für P3 und P2S laut xTools Produktunterlagen:
| Merkmal | X1 | P3 | P2S |
|---|---|---|---|
| Max. Vorschub | 160 mm/s | 200 mm/s | 160 mm/s |
| Materialbreite | 152,4 – 610 mm | 101,6 – 610 mm | 65 – 624 mm |
| Max. Dicke Holz / Acryl | 25,4 mm / 20 mm | 20 mm / 20 mm | 14 mm / 14 mm |
| Länge mit Standardschienen | bis 1.500 mm | bis 1.500 mm | bis 1.000 mm |
| Länge mit 1 / 2 Zusatzschienen | bis 2.440 / 3.000 mm | bis 2.200 / 2.900 mm | bis 1.640 / 2.300 mm |
| Unterstützte Lichtquelle | nur CO₂ | nur CO₂ | nur CO₂ |
| Montage | einmal installieren, kein Abbau nötig | einmal installieren, kein Abbau nötig | vor Gebrauch montieren, danach abbauen |
| Nivellieren | höhenverstellbare Füße, einfach drehen | mit Holzbrettern o. Ä. ausgleichen | mit Holzbrettern o. Ä. ausgleichen |
| Material einlegen | Push-in; Endsensor erkennt das Material und erinnert bei fehlender Beladung | manuell nach Gefühl | manuell nach Gefühl |
| Einspannen | automatisch, Spannkraft nach gewählter Materialdicke | automatisch | manuell klemmen, Drucksensor erkennt Klemmung |
| Positionsvorschau | automatisches Foto-Nähen in der Live-Leinwand | automatisches Foto-Nähen | Grenzpass-Test |
| Nachladen | löst Platte automatisch, setzt in Ausgangsstellung zurück | löst Platte automatisch | von Hand lösen |
Die Maßhaltigkeit gibt xTool für den X1 mit einer Dehnungsabweichung unter 1 mm pro Meter an. Bei weichen Materialien ist die Abweichung größer, laut xTool etwa 2 mm; dort sollte das Material auf eine 6-mm-Lindenholzplatte geklebt werden. Zur Einordnung: Die Zuführung nimmt bis 25,4 mm Holz auf, geschnitten werden laut Spezifikation des X1 aber maximal 18 mm Lindenholz und 20 mm Acryl. Alle Zahlen sind Herstellerangaben, eigene Messwerte haben wir noch nicht.
P2S, P3 oder X1: Welches Gerät passt?
Die drei Geräte laut xTool im Vergleich. Bei P2S und P3 nennen wir die Werte, die auch auf unseren Geräteseiten stehen; die Preise der Geräte stehen auf den jeweiligen Geräteseiten, die Einführungspreise des X1 im Abschnitt Konfigurationen.
| Merkmal | P2S | X1 | P3 |
|---|---|---|---|
| Laser | 55 W CO₂ | 55 W CO₂; optional 20 W Diode (Galvo), darauf aufbauend 30 W Fiber, 5 W UV, 60 W MOPA | 80 W CO₂, optional 5 W IR |
| Geschwindigkeit | 600 mm/s | 6.000 mm/s (Galvo-Modul), 600 mm/s (CO₂-Modul) | 1.200 mm/s |
| Arbeitsbereich | 600 × 308 mm | 615 × 320 mm (Oberflächengravur) | 915 × 458 mm |
| Kamera | Dual-Kamera | Dreifach-Kamerasystem (8 MP Weitwinkel, 12 MP Nahkamera, Höhenmesskamera) | Dreifach-Kamera-Positionierung |
| Intelligente Funktionen | manuelle Bilderfassung und Entfernungsmessung | ACS™: erkennt Objektkonturen, passt die Höhe an | ACS™: erkennt Objektkonturen, passt die Höhe an |
| Sicherheit | Klasse 4, 1 Kamera, optionales Brandschutzset | Klasse 1 laut xTool (FDA-zertifiziert), Flammenerkennung per Sensor und Kamera | Klasse 1, 9 Sensoren + 2 Seitenkameras, eingebauter CO₂-Zylinder |
Besondere Bereiche beim X1 laut xTool: Glasinnengravur 600 × 300 mm in den oberen 50 mm und 60 × 300 mm bei 50–100 mm Tiefe; Metallprägung 415 × 225 mm, mit Absaughaube.
Welches Gerät wann?
- X1, wenn du Schnitt und feine Gravur brauchst, mehrere Materialgruppen bearbeitest und später weitere Laserquellen ergänzen willst.
- P3, wenn du vor allem dicke Materialien wie Holz und Acryl schneidest und eine große Fläche für lange Produktionsläufe brauchst.
- P2S, wenn dein Budget knapp ist und du im Alltag nichtmetallische Materialien schneidest und gravierst.
Unsere Einordnung: Der CO₂-Teil des X1 entspricht laut xTools Tabelle dem P2S (55 W, 600 mm/s). Wer nur Holz und Acryl schneidet, bekommt vom X1 also vor allem Galvo-Tempo und Erweiterbarkeit, nicht mehr Schnittleistung. Für reine CO₂-Schnittleistung und Fläche ist der P3 die stärkere Wahl. Der X1 lohnt sich, wenn du die zusätzlichen Laserquellen auch wirklich nutzen wirst.
Verfahren und Materialien: Was xTool bisher nennt
Verfahren laut xTool
- Schneiden und Flächengravur, im Verbund mit dem Galvo-Kopf auch Stapel- und Schablonenbearbeitung (Jig-Modus) für Serien.
- Reliefgravur mit Diode, UV, MOPA und Fiber, zum Beispiel auf Zink, Holz oder Glas. Große Reliefdateien brauchen lange Rechenzeit, der Computer muss dabei verbunden bleiben.
- Farbgravur auf Edelstahl (MOPA); der Abstand wird in Blöcken von etwa 50 × 50 mm gemessen, damit die Fokussierung konstant bleibt.
- Innengravur in Glas mit dem 5-W-UV-Laser, zum Beispiel in K9-Glas oder K5-Kristall. Für die Stapelbearbeitung empfiehlt xTool Werkstücke bis etwa 70 × 70 × 50 mm.
Metall schneiden? Das nennt xTool nicht als bestätigt
Im Marketingtext zur Produktseite ist von Metallschneiden die Rede. In der Spezifikation führt xTool unter den Schneidmaterialien aber nur Holz, Acryl, Textilien, Leder und Papier. Wir nennen Metallschneiden deshalb nicht als bestätigte Fähigkeit des X1, bis xTool Materialien und Dicken konkret angibt. Entsprechend bewerten wir auch die Fähigkeitsmatrix in xTools Marketing („gut/beste“ je Laserquelle) nicht, sondern halten uns an Spezifikation und Anleitung.
Materialien aus xTools Startliste
In der Spezifikation nennt xTool als Gravurmaterialien Holz, Acryl, Metall, Glas, Leder, Kunststoff, Gummi, Silikon und Keramik, als Schneidmaterialien Holz, Acryl, Textilien, Leder und Papier. Zum Start gibt es außerdem eine begrenzte Liste empfohlener Materialien; weitere sollen nach dem Marktstart folgen. Die Tabelle zeigt Beispiele, keine Freigabe für ganze Materialgruppen.
| Material | CO₂ | 20 W Diode | 5 W UV | 60 W MOPA | 30 W Fiber |
|---|---|---|---|---|---|
| Linden-Sperrholz 3 mm, Walnuss-Sperrholz, Bambus 3 mm, MDF | ✓ | ✓ | ✓ | – | – |
| Schwarzes Acryl | ✓ | ✓ | ✓ | – | – |
| Transluzentes Acryl (hellrosa) | ✓ | – | – | – | – |
| PU-Leder (laserfähig) | – | ✓ | ✓ | – | – |
| Schwarz eloxiertes Aluminium 1 mm | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| Aluminiumblech, Edelstahl, Messing | – | – | – | ✓ | ✓ |
| Klares Soda-Kalk-Glas | ✓ | – | ✓ | – | – |
| K9-Glas (Innengravur) | – | – | ✓ | – | – |
Ein „–“ heißt hier: von xTool in dieser Liste nicht für das Modul vorgesehen, nicht, dass es physikalisch ausgeschlossen wäre. Die empfohlenen Parameter gibt xTool zusätzlich als PDF und Tabelle heraus, sie sind laut xTool nicht für jede Maschine unverändert gültig.
Software: xTool Studio
Der X1 wird laut xTool über xTool Studio gesteuert (Android, iOS, iPad, Windows, macOS; Verbindung per USB oder WLAN; Dateiformate SVG, DXF, JPG, JPEG, PNG, BMP, TIF). Ob LightBurn unterstützt wird, hat xTool nicht bestätigt. Nach den bisherigen Angaben gehören zum Funktionsumfang:
- Mehrere Scan-Modi für Füllungen (zufällig und bidirektional), um sichtbare Nähte bei großen Flächen und Bitmap-Gravuren zu reduzieren.
- Kachelmodus (Tiling) für Vektorlinien. xTool empfiehlt ihn, wo immer möglich, für mehr Tempo und gleichmäßigere Ergebnisse.
- Foto-Nähen und Live-Vorschau, automatische Abstandsmessung, Erkennung von Feldlinse und CO₂-Luftdüse.
- Jig-Modus für die Stapelbearbeitung mit selbst definierten Schablonen.
- Geführte Kalibrierungen und ein Einsteiger-Tutorial im Programm.
- Atomm AI für Entwürfe: laut xTool über 130 Generatoren, mehr als 60.000 Projekte, über 10.000 exklusive Kreationen, Schritt-für-Schritt-Tutorials und Materialempfehlungen. Bei der Anzahlung ist ein 6-Monats-Abo von Atomm Max enthalten.
Allgemeines zu den xTool-Programmen steht im Ratgeber xTool Software.
Für wen ist der xTool X1 interessant — und wann solltest du nicht warten?
Eine ehrliche Einordnung auf Basis der bisher bestätigten Angaben. Ohne verbindlich bestätigten Preis und veröffentlichte Testberichte lässt sich der X1 noch nicht abschließend bewerten — aber schon sagen, für welche Vorhaben sich das Abwarten lohnen kann und für welche nicht.
Den X1 im Blick behalten, wenn du …
- regelmäßig mehrere Materialgruppen bearbeitest, etwa Holz, Acryl und Leder plus Metall, und dafür bisher mehrere Geräte bräuchtest.
- wenig Platz hast und lieber eine Maschine mit Erweiterungsmodulen aufstellen möchtest als mehrere Einzelgeräte. Der X1 misst laut xTool 1.000 × 580 × 420 mm und wiegt 60 kg (Haupteinheit): Plane Tischfläche und Tragkraft mit ein.
- nicht dringend Kapazität brauchst und den verbindlichen Preis und erste Tests abwarten kannst. Die 100-€-Anzahlung ist bis zur Restzahlung erstattbar.
Nicht auf den X1 warten, wenn du …
- jetzt Aufträge hast und Kapazität brauchst. Ein Gerät ohne verbindlich bestätigten Preis, mit Versandstart ab 29.10. und begrenztem Launch-Bestand sollte laufende Arbeit nicht aufhalten.
- im Wesentlichen eine Materialgruppe bearbeitest. Ein spezialisiertes, heute verfügbares Gerät ist dann oft die einfachere Lösung, bei Metall zum Beispiel der F2 Ultra.
- ein festes Budget hast und mit den Einführungspreisen (3.369 € bzw. 3.959 €, Module ab 1.979 €) nicht sicher rechnen kannst: Sie sind noch nicht verbindlich bestätigt, und die Liefertermine der Erweiterungsmodule sind offen.
Ersetzt der X1 bestehende xTool-Geräte?
xTool hat bislang nicht erklärt, dass der X1 bestehende Modelle ablöst. Er bündelt Anwendungen, die bisher auf verschiedene Geräte verteilt waren — etwa CO₂-Bearbeitung, wie beim P3, und schnelle Galvo-Markierung, wie beim F2 Ultra. Ob der X1 für dich besser passt als ein spezialisiertes Gerät, hängt von Praxisleistung und verbindlichem Preis ab, die wir heute noch nicht kennen. Wenn du unsicher bist, klären wir das in einer kostenlosen Beratung für deinen konkreten Fall.
Verfügbarkeit und offene Angaben
Der X1 wurde am 27. August 2026 auf der "The Next Level Maker Conference" vorgestellt und war auf der IFA 2026 in Berlin zu sehen. Seit dem 12. Oktober 2026 läuft der Vorverkauf (Details im Abschnitt Vorverkauf); der Versand beginnt laut xTool am 29. Oktober 2026, der Bestand zum Launch ist begrenzt. Diese Termine sind Herstellerangaben, keine Zusage unsererseits.
Von xTool bestätigt
- 55 W CO₂-Laser als Basis; 20 W Dioden-Galvomodul je nach Konfiguration dabei oder separat ergänzbar
- Optionale Module: 30 W Fiber, 60 W MOPA, 5 W UV ("Laser Swap"), nur mit Dioden-Galvomodul
- Hybrid Motion: Gantry + Flying-Galvo, bis 6.000 mm/s bei der Galvo-Bearbeitung, bis 600 mm/s beim CO₂-Laser
- Galvo-Arbeitsbereich 615 × 320 mm; Maße 1.000 × 580 × 420 mm, 60 kg
- Dreifach-Kamerasystem und AutoLift-Basis; Lasersicherheit Klasse 1 (FDA-zertifiziert)
- Software: xTool Studio
- UniCast-Rahmen aus Aluminium-Druckguss
- Vorverkauf: Anzahlung 100 € ab 12.10.2026, Restzahlung 29.10.–01.12.2026, Versand ab 29.10.2026
- Einführungspreise laut xTool-Grafik: X1 Single CO₂ 3.369 €, X1 CO₂ + Dioden-Galvomodul 3.959 €, Module Faser 1.979 €, UV 2.969 €, MOPA 3.169 €
- CO₂-Laser fest verbaut; Diode, UV, MOPA und Faser als Module (laut Übersichtsgrafik)
- Modulwechsel samt Neukalibrierung: laut xTool ca. 35 Minuten, bei uns ca. 30 bis 36 Minuten (Ab- und Anschrauben 5 bis 6, Kalibrierung 25 bis 30)
Noch offen
- Verbindliche Preise. Die Einführungspreise stehen in xTools Grafik; laut xTools FAQ gibt xTool Konfigurationen und Preise aber erst zur Restzahlung ab 29.10.2026 verbindlich bekannt. Die genaue Definition der 60-Tage-Preisgarantie nennt xTool nicht.
- Zusatzmodule. Liefertermine für UV, MOPA und Faser sowie der Einzelpreis des separaten Dioden-Galvomoduls sind offen; die Produktseite sagt nur „später“.
- Praxiswerte. Dauer der Erstkalibrierung, echte Gravur- und Schneidzeiten und Ergebnisqualität (zur Dauer des Modulwechsels siehe Laser Swap im Alltag): dazu gibt es noch keine veröffentlichten Testberichte. Wir haben den X1 bereits und ergänzen dokumentierte Messwerte hier, sobald wir sie haben.
- Schneidbereich und Materialfreigaben. xTool nennt keinen separaten Schneidbereich des CO₂-Lasers und keine pauschalen Materialfreigaben.
- EU-Sicherheitsunterlagen. Konformitätserklärung und Sicherheitsdokumentation haben wir noch nicht gesehen.
- LightBurn-Unterstützung hat xTool nicht bestätigt.
- Finale regionale Verfügbarkeit außerhalb der hier genannten Termine.
Wir sind offizieller xTool Pro Hub und aktualisieren diese Seite, sobald xTool Preise und Konfigurationen verbindlich bestätigt. Trag dich für eine Benachrichtigung ein — unverbindlich, kein Vorbestell-Zwang.
Den X1 live erleben: kostenlose Demo in Nürnberg oder online
Wir sind offizieller xTool Pro Hub mit Showroom in Nürnberg und haben den X1 auf der IFA 2026 persönlich erklärt. Den X1 haben wir inzwischen selbst und dürfen ihn vorführen: Seit dem 12. Oktober 2026 kannst du bei uns eine kostenlose X1-Demo vereinbaren — vor Ort oder per Video. Der X1 ist im Vorverkauf und noch nicht an Kunden ausgeliefert; Software und Funktionen können sich bis zum Marktstart noch ändern. Wir zeigen dir, was xTool zum X1 bestätigt hat, nennen offene Punkte ausdrücklich als offen und sagen dir ehrlich, ob der X1 zu deinem Vorhaben passt oder ob ein heute verfügbares Gerät die bessere Wahl ist. Eigene Messwerte nennen wir auf dieser Seite erst, wenn wir sie sauber dokumentiert haben. Bestellt wird offiziell bei xTool.
Fotos von der Produktvorstellung und der IFA
Diese Fotos haben wir selbst gemacht, mit dem Smartphone und ohne Studiolicht. Sie ersetzen keine xTool-Grafik, zeigen aber, wie der X1 in echt aussieht: Größenverhältnisse, Gehäuse und Module, ganz ohne Rendering. Die Technik dahinter erklären die Abschnitte weiter oben.
Sicherheitshinweis
Laut xTools Produktseite hat der X1 „Lasersicherheit der Klasse 1 (FDA-zertifiziert)“. Klasse 1 beschreibt das geschlossene Gesamtsystem im Normalbetrieb: Die Laserquellen im Inneren — CO₂, Fiber und MOPA sind in vergleichbaren Geräten deutlich stärker — sind durch das Gehäuse abgeschirmt. Dasselbe Prinzip gilt bei unseren Klasse-1-Geräten wie P3, S1 und M2. Die FDA-Zertifizierung betrifft den US-Markt; die EU-Konformitätserklärung und die Sicherheitsdokumentation des X1 haben wir noch nicht gesehen und prüfen sie direkt gegen die Herstellerquelle, sobald xTool sie veröffentlicht.
Was auch bei Klasse 1 gilt: Beim Modulwechsel, bei Wartung oder wenn Schutzeinrichtungen umgangen werden, kann Strahlung der inneren Laserquelle austreten; halte dich dann strikt an xTools Anleitung. Allgemein gilt für jede Lasergravur: geeignete Schutzausrüstung, geschultes Personal und ausreichende Belüftung beim Bearbeiten von Kunststoffen oder beschichteten Materialien. Welche Pflichten im gewerblichen Einsatz konkret gelten, hängt vom Einsatz ab — einen allgemeinen Überblick gibt unser Ratgeber Lasersicherheit, Laserklassen und gewerbliche Pflichten.
Häufige Fragen zum xTool X1
Was kostet der xTool X1?
Wann kommt der xTool X1 und wann wird er geliefert?
Ist der xTool X1 schon bestellbar?
Wie funktioniert die Anzahlung beim xTool X1?
Was bekomme ich bei der Anzahlung für den X1?
Ist die Anzahlung für den xTool X1 erstattbar?
Warum sollte ich den xTool X1 jetzt anzahlen und nicht erst später kaufen?
Welche Konfigurationen des xTool X1 gibt es?
Was kosten die Zusatzlaser und der xTool X1 mit allen fünf Lasern?
Welche Laser kann ich beim xTool X1 wechseln?
Kann ich den xTool X1 vor dem Kauf live sehen?
Sollte ich mit dem Laserkauf auf den xTool X1 warten?
Was unterscheidet den xTool X1 von anderen xTool-Lasern?
Ersetzt der xTool X1 andere xTool-Geräte wie den P3 oder den F2 Ultra?
Wie groß ist der Arbeitsbereich des xTool X1?
Wie schnell ist der xTool X1?
Hat der xTool X1 eine Kamera und eine motorisierte Z-Achse?
Welche Laserklasse hat der xTool X1?
Wie groß und wie schwer ist der xTool X1?
Unterstützt der xTool X1 LightBurn? Welche Software nutzt er?
Wie funktioniert Laser Swap beim xTool X1 technisch?
Wie läuft der Wechsel der Laserquellen beim xTool X1 im Alltag ab?
Wie lange dauert ein Modulwechsel beim xTool X1?
Warum muss das Lasermodul beim xTool X1 nach jedem Wechsel neu kalibriert werden?
Welche Wellenlängen haben die Laserquellen des xTool X1?
Wie wird der Rahmen des xTool X1 gefertigt?
Welches Zubehör gibt es für den xTool X1?
Wie dick und lang darf Material in der Förderbandzuführung des X1 sein?
Support nach dem Kauf
Wir sind autorisiertes xTool Service Center. Wenn du beim xTool X1 Fragen zu Technik, Software oder einem Garantiefall hast, helfen wir dir weiter — per Telefon, WhatsApp oder Video. Mehr zum xTool Kundenservice
Weiterführende Ratgeber
Stand: 12. Oktober 2026. Angaben basieren auf xTools offizieller X1-Produktseite (de.xtool.com/pages/xtool-x1, Vorverkaufsstart 12.10.2026) mit Spezifikationstabelle, FAQ und Grafiken (Anzahlungsvorteile, Einführungspreise, Überblick), auf der Produktvorstellung von xTool am 27.08.2026, auf xTools Blogbeitrag "xTool X1 LaserSwap™: Ein Galvo-System für jede Laserquelle" (de.xtool.com/blogs/xtool-academy/xtool-x1-laserswap, dort aktualisiert am 09.09.2026) zur Funktionsweise von Laser Swap sowie auf xTools Blogbeitrag "Im xTool X1: Wie der UniCast Frame Präzision durch einteiligen Druckguss ermöglicht" (de.xtool.com/blogs/xtool-academy/xtool-x1-unicast-frame-druckguss, dort aktualisiert am 17.09.2026) zur Fertigung des UniCast-Rahmens. Die Angaben zu Förderband-Zuführung, Zubehör, Verfahren, Materialien und Software stammen aus xTools Produktunterlagen. Preise, Konfigurationen und finale Spezifikationen können sich bis zum Marktstart noch ändern.