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xTool M2 — Diodenlaser mit integriertem CMYK-Farbdruck

Der xTool M2 ist ein geschlossener, TÜV-Süd-zertifizierter Klasse-1-Laser, der zusätzlich vollfarbig drucken kann — auf demselben Werkstück, ohne es zu bewegen. Er kostet ab 649 €. Positioniert wird über eine Kamera-Vorschau: Das Motiv erscheint live auf dem Bildschirm, anders als beim S1, der über zwei Laserpunkte ausgemessen wird.

xTool M2 Diodenlaser mit CMYK-Druckmodul

Was kostet der xTool M2?

Der M2 wird in zwei Leistungsstufen angeboten, dazu kommt ein optionales Infrarot-Modul für die Metallmarkierung. Anders als beim S1 lassen sich die Module beim M2 nicht nachträglich tauschen — die Wattstufe ist eine Kaufentscheidung.

VarianteWofürZustand
10 W Diode Gravur und Druck auf Holz, Papier und Filz, Schnitt nur bei dünnem Material bestellbar
20 W Diode Mehr Schnittleistung bei Holz und Acryl, gleiche Druckfunktion bestellbar
+ 3 W IR-Modul Ergänzung für Markierung auf Metall bestellbar

Einstiegspreis 649 € · Stand 13.08.2026, Quelle de.xtool.com. Wir sind Berater und Vermittler, nicht Verkäufer — den tatsächlichen Lagerbestand kennen wir nicht. „Bestellbar“ heißt: laut xTool-Shop aktuell bestellbar, keine Lieferzusage von uns. Bei „nicht bestellbar“ beobachten wir nur, dass der xTool-Shop diese Variante gerade selbst nicht verkauft — mit Datum, damit du die Aktualität einschätzen kannst.

Dein Angebot erstellen wir direkt im xTool-System.

Nie teurer als der Online-Shop, meist etwas günstiger — und du hast einen festen Ansprechpartner, auch nach dem Kauf. Die Beratung ist kostenlos, vor Ort in Nürnberg oder per Video deutschlandweit.

Für wen passt der xTool M2 — und für wen nicht?

Der M2 ist unsere Empfehlung, sobald Farbdruck oder unregelmäßiges Material im Spiel sind. Wer lieber in wenigen Schritten zu einer Empfehlung kommt statt selbst zu vergleichen, nutzt den Laser-Berater — fünf Fragen, drei passende Maschinen.

Passt gut, wenn du …

  • vollfarbige Drucke auf Holz, Papier oder Filz willst — plus Gravur ohne Werkstückwechsel
  • mit unregelmäßigem oder schiefem Material arbeitest — die Kamera gleicht das aus
  • ohne Laserschutzbeauftragten auskommen willst: Klasse 1, TÜV-Süd-zertifiziert
  • Zylinder bis 100 mm Durchmesser ohne zusätzliches Zubehör gravieren willst
  • ein leichtes, mobil einsetzbares Gerät suchst — rund 12,3 kg

Passt nicht, wenn du …

  • vor allem Fläche und Schnittleistung brauchst. Der M2 hat weniger Arbeitsbereich und weniger Watt als die 40-W-Stufe des S1. Wer keinen Farbdruck braucht, bekommt beim S1 mehr Schneidkraft fürs Geld.
  • überwiegend Metall markieren willst. Das optionale IR-Modul kann das, aber es ist eine Ergänzung, kein Ersatz für einen Faserlaser. Wer täglich Metall graviert, fährt mit dem F1 Ultra deutlich schneller.
  • Acryl oder Holz in größeren Formaten schneidest. Dafür ist der P2S mit CO₂-Leistung und größerer Fläche die bessere Wahl — dann allerdings als Klasse-4-Gerät.

Du erkennst dich in beiden Spalten wieder oder bist dir nicht sicher? Das klären wir in einer kostenlosen Beratung — vor Ort in Nürnberg oder per Video, in der Regel in 30 bis 45 Minuten.

Materialien und Ergebnisse aus der Praxis

Belegt ist: Der M2 bearbeitet Holz, Papier, Filz, Acryl und Leder, mit dem optionalen IR-Modul zusätzlich Metallmarkierung. Die Druckauflösung liegt bei 1200 × 1200 dpi CMYK mit rund 40 ml Tinte, gedruckt und graviert wird dasselbe Werkstück ohne Wechsel — das spart gerade bei Kleinserien den Ausrichtungsschritt, der bei getrennten Geräten nötig wäre. Welche Materialien sich grundsätzlich eignen und welche nicht in einen Laser gehören, steht im Ratgeber Welche Materialien kann man lasern.

Personalisiertes Puzzle-Namensschild aus Sperrholz, graviert mit dem xTool M2
Familien-Namensschild aus Sperrholz, entstanden auf dem M2 in unserer Werkstatt.

Beim mobilen Einsatz ist der M2 mit rund 12,3 kg das leichteste Klasse-1-Gerät im xTool-Sortiment und braucht vor Publikum keine Sonderauflagen — anders als Klasse-4-Geräte, die Schutzbrille und Aufsicht verlangen. Für unkomplizierte Vorführungen auf Märkten und Messen ist das ein spürbarer Vorteil. Mehr dazu im Ratgeber Laser sicher auf Messen und Märkten betreiben.

Betriebskosten und notwendiges Zubehör

Der Anschaffungspreis ist nur ein Teil der Rechnung. Eine Absaugung ist bei jedem Laser Pflicht, unabhängig von der Laserklasse — der M2 bildet da keine Ausnahme. Dazu kommen CMYK-Tintenpatronen, Verbrauchsmaterial und der Stromverbrauch im laufenden Betrieb.

Sicherheit und gewerbliche Pflichten

Der M2 ist im geschlossenen Zustand ein Gerät der Laserklasse 1, TÜV-Süd-zertifiziert, und damit im Normalbetrieb augensicher. Die Laserklasse beschreibt nicht, wie stark die Laserquelle im Inneren ist, sondern wie viel Strahlung am fertigen Gerät nach außen dringen kann. Gehäuse, Verriegelung und Schutzscheibe schließen die Strahlung vollständig ein.

Praktisch heißt das: Für den M2 brauchst du im geschlossenen Betrieb weder eine Laserschutzbrille noch einen Laserschutzbeauftragten. Ein Laserschutzbeauftragter ist erst ab Klasse 3R, 3B oder 4 erforderlich und auch nur, sobald Beschäftigte mit dem Gerät arbeiten — nach OStrV § 5 Abs. 2 dann schriftlich zu bestellen.

Was die Klasse 1 konkret bedeutet: Eingebaute Sicherheitsabschaltungen an Deckel und Grundplatte verhindern, dass der Laser bei geöffnetem Gehäuse überhaupt feuert — das ist Teil der TÜV-Süd-Zertifizierung, nicht nur eine Konstruktionsabsicht. Wer diese Schutzmechanismen manipuliert oder umgeht, verlässt den bestimmungsgemäßen Betrieb — dafür gelten dann die Schutzpflichten der höheren Klasse der eingebauten Laserquelle. Wer den M2 gewerblich einsetzt, braucht unabhängig davon eine Gefährdungsbeurteilung. Alles dazu steht in unserem Ratgeber Lasersicherheit, Laserklassen und gewerbliche Pflichten.

Du willst gewerblich lasern und bist unsicher, was du dafür formal brauchst? Das klären wir in einer kostenlosen Beratung — vor Ort in Nürnberg oder per Video, in der Regel in 30 bis 45 Minuten.

Diese Einschätzung kommt nicht aus einem Datenblatt: In unserem Betrieb ist ein zertifizierter Laserschutzbeauftragter ansprechbar. In der Beratung klären wir deshalb nicht nur, welche Maschine passt, sondern auch, was du für den gewerblichen Betrieb tatsächlich vorweisen musst.

Alternativen im Sortiment

xTool S1

Mehr Fläche und bis zu 40 W Leistung, dafür ohne Farbdruck und ohne Kamera — Positionierung über Pin-Point.

Zum S1 →

xTool P2S

CO₂ statt Diode: schneidet Acryl sauberer und mit polierter Kante, größere Fläche — aber Klasse 4 mit allen Pflichten.

Zum P2S →

xTool F1 Ultra

Galvo-Hybrid für alle, bei denen Metall im Vordergrund steht. Deutlich schneller als der M2 mit IR-Modul.

Zum F1 Ultra →

Technische Daten

Laserklasse1 (TÜV Süd zertifiziert) — im Normalbetrieb augensicher
Leistung10 / 20 W Diode, optional + 3 W IR
Druckauflösung1200 × 1200 dpi, CMYK, ca. 40 ml Tinte
PositionierungKamera-Vorschau — Motiv wird live auf dem Werkstück platziert
MaterialienHolz, Papier, Filz, Acryl, Leder; mit IR-Modul Metallmarkierung
Zylindrische Gravurbis 100 mm Durchmesser ohne Riser
Gewichtrund 12,3 kg

Datenblätter sagen wenig darüber, wie sich eine Maschine im Alltag anfühlt. Der M2 steht bei uns und läuft — komm vorbei oder schau per Video zu.

Beratung anfragen ↗

Häufige Fragen zum xTool M2

Braucht der xTool M2 eine Absaugung?
Ja. Der M2 ist ein Klasse-1-Gerät, das heißt: Die Laserstrahlung bleibt im geschlossenen Gehäuse. Rauch und Feinstaub bleiben davon unberührt — die entstehen bei jedem Laser, unabhängig von der Klasse. Ohne Absaugung setzt sich der Rauch in der Optik ab, die Gravurqualität lässt nach und die Raumluft wird belastet. Mehr dazu in unserem Ratgeber Lasersicherheit.
Brauche ich für den xTool M2 einen Laserschutzbeauftragten?
Nein. Der M2 ist TÜV-Süd-zertifiziert als Klasse-1-Gerät: Eingebaute Sicherheitsabschaltungen an Deckel und Grundplatte verhindern, dass der Laser bei geöffnetem Gehäuse überhaupt feuert. Ein Laserschutzbeauftragter ist erst ab Laserklasse 3R, 3B oder 4 erforderlich und auch nur dann, wenn Beschäftigte mit dem Gerät arbeiten.
Was ist der Unterschied zwischen xTool M2 und S1?
Der wichtigste Unterschied ist die Positionierung: Der M2 arbeitet mit Kamera-Vorschau, das Werkstück erscheint live auf dem Bildschirm — der S1 dagegen über zwei Laserpunkte, die ausgemessen werden müssen. Der M2 kann zusätzlich vollfarbig drucken, hat aber weniger Fläche und Leistung als der S1 in der 40-W-Stufe. Bei unregelmäßigem Material ist der M2 im Vorteil, bei reiner Schnittleistung der S1.
Kann der xTool M2 auf Zylindern und runden Objekten gravieren?
Ja, bis 100 mm Durchmesser sogar ohne zusätzlichen Riser oder Drehaufsatz — ein Vorteil gegenüber Geräten, die dafür extra Zubehör brauchen. Für größere Zylinder ist trotzdem ein Drehaufsatz nötig.
Lässt sich der xTool M2 auch mobil auf Märkten einsetzen?
Ja, mit rund 12,3 kg ist er das leichteste Klasse-1-Gerät im xTool-Sortiment und braucht keine Sonderauflagen vor Publikum — anders als Klasse-4-Geräte. Für unkomplizierte Vorführungen ist er deshalb eine gute Wahl. Mehr dazu im Ratgeber Laser sicher auf Messen und Märkten betreiben.
Kostenlos und unverbindlich

Den M2 erst erleben, dann entscheiden.

Der M2 steht bei uns in der Werkstatt und läuft im Kundenauftrag. In der Beratung siehst du ihn im Betrieb und kannst eigenes Material mitbringen — dann weißt du vor dem Kauf, wie dein Werkstück aussieht. Wenn du nicht nach Nürnberg kommen kannst, machen wir dasselbe per Video, deutschlandweit. Dein Angebot erstellen wir direkt im xTool-System: nie teurer als der Online-Shop, meist etwas günstiger.

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Weiterführende Ratgeber