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xTool F2 — tragbarer Dual-Laser für Metallmarkierung und Personalisierung unterwegs

Der xTool F2 ist ein tragbarer Galvo-Dual-Laser mit 15 W Diode und 5 W IR (1064 nm), der Gravuren bis 11,5 × 11,5 cm mit bis zu 6000 mm/s erzeugt — deutlich schneller als ein klassischer XY-Lasercutter in dieser Größe. Er kostet ab 1.389 €. Mit nur 4,8 kg und Tragegriff ist er das leichteste Gerät im xTool-Programm. Als Laserklasse 4 braucht er im Gewerbe einen Laserschutzbeauftragten und wird nur geschult und mit Schutzbrille bei geöffnetem Gehäuse bedient.

* Werbelink (Affiliate): Bestellst du direkt darüber, erhalten wir eine Provision — für dich ändert sich der Preis nicht. Der Kaufvertrag entsteht bei xTool, nicht bei uns.

xTool F2 tragbarer Dual-Laser

Was kostet der xTool F2?

Leistungsstufen gibt es beim F2 nicht — 15 W Diode plus 5 W IR sind fest. Die Preisspanne im xTool-Shop ergibt sich aus dem Zubehör-Paket, etwa mit oder ohne Slide Extension für den erweiterten Arbeitsbereich. Der Einstiegspreis gilt für das Standalone-Grundgerät.

Einstiegspreis 1.389 € · Stand 18.08.2026, Quelle de.xtool.com. Wir sind Berater und Vermittler, nicht Verkäufer — den tatsächlichen Lagerbestand kennen wir nicht, deshalb nennen wir keine Lieferzusage.

Dein Angebot erstellen wir direkt im xTool-System.

Nie teurer als der Online-Shop, meist etwas günstiger — und du hast einen festen Ansprechpartner, auch nach dem Kauf. Die Beratung ist kostenlos, vor Ort in Nürnberg oder per Video deutschlandweit.

Für wen passt der xTool F2 — und für wen nicht?

Der F2 ist unsere Empfehlung, sobald Gewicht und Arbeitsfläche zweitrangig sind und es um schnelle, feine Gravuren auf kleinen, fertigen Teilen geht — vor allem unterwegs. Wer lieber in wenigen Schritten zu einer Empfehlung kommt statt selbst zu vergleichen, nutzt den Laser-Berater — fünf Fragen, drei passende Maschinen.

Passt gut, wenn du …

  • fertige Kleinteile wie Schlüsselanhänger, Schmuck oder Visitenkarten schnell personalisieren willst
  • Metall markieren willst — Edelstahl, Aluminium, Kupfer, Titan, Gold oder Silber
  • ein möglichst leichtes, mobiles Gerät für Messen, Märkte oder Events brauchst
  • Tempo wichtiger ist als Fläche — Galvo-Geschwindigkeit auf kleinem Format
  • als geschulte Fachkraft mit Klasse-4-Anforderungen umgehen kannst

Passt nicht, wenn du …

  • größere Formate oder Zuschnitte brauchst. 11,5 × 11,5 cm (mit Slide Extension bis 40 cm) sind für Schilder oder größere Werkstücke zu klein — dafür sind S1 oder M2 die richtige Wahl.
  • Farbmarkierung auf Stahl oder Titan willst. Dafür ist der MOPA-Faserlaser des F2 Ultra gebaut — der F2 markiert Metall, aber nicht in Farbe.
  • ohne Laserschutzbeauftragten auskommen willst. Der F2 ist Klasse 4 — im Gewerbe ist ein benannter Laserschutzbeauftragter Pflicht. Wer das vermeiden will, ist mit dem geschlossenen S1 oder M2 (jeweils Klasse 1) besser bedient.

Du erkennst dich in beiden Spalten wieder oder bist dir nicht sicher? Das klären wir in einer kostenlosen Beratung — vor Ort in Nürnberg oder per Video, in der Regel in 30 bis 45 Minuten.

Materialien und Ergebnisse aus der Praxis

Belegt ist: Der IR-Laser (1064 nm) markiert Edelstahl, Aluminium, Kupfer, Titan, Gold und Silber, der Diodenlaser (445 nm) übernimmt Holz, Leder, Kunststoff und dunkles bzw. beschichtetes Acryl. In unserer eigenen Werkstatt entstehen darauf regelmäßig personalisierte Flaschenbeschriftungen auf eingefärbtem Aluminium, Feingravuren auf Schiefer und Lederpersonalisierungen. Welche Materialien sich grundsätzlich für welchen Lasertyp eignen, steht im Ratgeber Welche Materialien kann man lasern.

Positioniert wird über eine 50-MP-Kamera, das Motiv wird live auf dem Werkstück platziert. Mit bis zu 6000 mm/s sind Füllmuster und feine Details, für die ein klassischer XY-Lasercutter deutlich länger braucht, in einem Bruchteil der Zeit fertig.

Individuelle Flaschenbeschriftung auf farbigem Aluminium, graviert mit dem xTool F2
Flaschenbeschriftung auf eingefärbtem Aluminium, entstanden auf dem F2 in unserer Werkstatt.

Betriebskosten und notwendiges Zubehör

Der Anschaffungspreis ist nur ein Teil der Rechnung. Auch beim F2 ist eine Absaugung sinnvoll, sobald Kunststoff oder organisches Material verarbeitet wird. Für unterwegs setzen wir selbst auf den xTool AP2 (150 m³/h, bis zu 7-stufige Filterung) — laut Hersteller kompatibel mit F2, F1, F1 Lite und M1 Ultra und in unserer Erfahrung die praktikabelste Wahl für den F2 auf Reisen. Dazu kommt eine wellenlängenspezifische Laserschutzbrille (445 ± 15 nm, 655 ± 5 nm, 1064 ± 5 nm), gegebenenfalls eine physische Absperrung für den Publikumsbetrieb, und der laufende Stromverbrauch.

Sicherheit und gewerbliche Pflichten

Der F2 ist für den EU/UK-Markt — und damit auch für unseren Shop — als Laserklasse 4 eingestuft: Laut Hersteller enthält das Gerät zwei Class-4-Arbeitslaser (445 ± 15 nm Diode mit 15 W, 1064 ± 5 nm IR mit 5 W) plus einen Class-2-Justierlaser. Eine Klasse-1-Variante gibt es für diesen Markt nicht — anders als S1, P3 und M2, die als Klasse 1 gelten. Vorgeschrieben sind eine wellenlängenspezifische Laserschutzbrille, eine aktive Sicherheitsverriegelung ("Stops when enclosure opened" in der xTool-Software) und der Verzicht auf offenen Betrieb an Orten mit ungeschultem Publikum oder Kindern.

In unserer eigenen Praxis heißt das konkret: Der F2 läuft auch bei Publikumskontakt auf Messen oder Märkten ausschließlich im geschlossenen Zustand, mit gut sichtbarem Warnschild direkt auf dem Gehäuse und ausreichend Abstand zum Publikum — nie unbeaufsichtigt, während er graviert. Wer den F2 gewerblich einsetzt, braucht zusätzlich einen schriftlich bestellten Laserschutzbeauftragten nach OStrV § 5 Abs. 2 und eine Gefährdungs- beurteilung. Alles dazu steht in unserem Ratgeber Lasersicherheit, Laserklassen und gewerbliche Pflichten sowie, speziell für den mobilen Einsatz, in Laser sicher auf Messen & Märkten betreiben.

Du willst gewerblich lasern und bist unsicher, was du dafür formal brauchst? Das klären wir in einer kostenlosen Beratung — vor Ort in Nürnberg oder per Video, in der Regel in 30 bis 45 Minuten.

Diese Einschätzung kommt nicht aus einem Datenblatt: In unserem Betrieb ist ein zertifizierter Laserschutzbeauftragter ansprechbar, und unser eigener F2 ist seit Jahren regelmäßig auf Messen und Märkten im Einsatz. In der Beratung klären wir deshalb nicht nur, welche Maschine passt, sondern auch, wie sich ein Klasse-4-Gerät im mobilen Alltag sicher betreiben lässt.

Alternativen im Sortiment

xTool F2 Ultra

60 W MOPA-Faser statt 15 W Diode + 5 W IR — für Farbmarkierung und Serienfertigung auf Metall, größer und schwerer, für den stationären Einsatz gebaut.

Zum F2 Ultra →

xTool S1

Diodenlaser mit deutlich größerer Arbeitsfläche und Laserklasse 1 — kein Laserschutzbeauftragter nötig, dafür kein tragbares Galvo-Tempo.

Zum S1 →

xTool M2

Klasse 1, mit CMYK-Druckmodul — die unkomplizierteste Wahl für Einsteiger, die kein Metall markieren müssen.

Zum M2 →

Technische Daten

Laserklasse4 — zwei Class-4-Arbeitslaser plus Class-2-Justierlaser, kein garantierter Stopp laut Hersteller bei geöffnetem Gehäuse (EU/UK-Modell)
Leistung15 W Diode (445 ± 15 nm) + 5 W IR (1064 ± 5 nm)
TechnologieGalvo (Spiegelablenkung), kein XY-Fahrwerk
Arbeitsbereich11,5 × 11,5 cm (mit Slide Extension bis 11,5 × 40 cm)
Geschwindigkeitbis 6000 mm/s
Positionierung50-MP-Kamera — Motiv wird live auf dem Werkstück platziert
Gewicht4,8 kg, mit Tragegriff — leichtestes Gerät im Programm
MaterialienMetall (Edelstahl, Aluminium, Kupfer, Titan, Gold, Silber), Leder, Holz, Kunststoff

Datenblätter sagen wenig darüber, wie sich eine Maschine im Alltag anfühlt. Der F2 steht bei uns und läuft — komm vorbei oder schau per Video zu.

Beratung anfragen ↗

Häufige Fragen zum xTool F2

Was bringt die Galvo-Technologie im xTool F2 gegenüber einem normalen Lasercutter?
Ein klassischer Lasercutter fährt den Laserkopf mechanisch über zwei Achsen (XY) über das Werkstück. Der F2 arbeitet stattdessen mit Galvo-Technologie: Zwei bewegliche Spiegel lenken den Strahl ab, ganz ohne Fahrwerk. Das macht ihn auf seiner Arbeitsfläche von 11,5 × 11,5 cm mit bis zu 6000 mm/s deutlich schneller als ein XY-Gerät in vergleichbarer Größe — bei feinen Gravuren, wie sie für Schlüsselanhänger oder Schmuck typisch sind, ist der Unterschied deutlich spürbar.
Was ist der Unterschied zwischen xTool F2, F2 Ultra und F2 Ultra UV?
Trotz des ähnlichen Namens sind das drei verschiedene Maschinen. Der F2 ist der Einstieg: 15 W Diode + 5 W IR, portabel, 4,8 kg, für Metallmarkierung und Personalisierung unterwegs. Der F2 Ultra ist ein reiner MOPA-Faserlaser (60 W, optional zusätzlich 40 W Diode) für Farbmarkierung und Tiefengravur auf Edelstahl und Titan — größer, schwerer, für den stationären Einsatz gebaut. Der F2 Ultra UV markiert bei 355 nm kalt, ohne Hitzeeintrag — die richtige Wahl für Glas, Kristall und Keramik. Alle drei im direkten Vergleich stehen im Laser-Vergleich.
Kann ich den xTool F2 vor Kunden auf Messen und Märkten einsetzen?
Nur mit Einschränkungen. Der F2 ist für den EU/UK-Markt als Laserklasse 4 eingestuft — laut Hersteller ausdrücklich nicht für den Einsatz an Orten mit ungeschultem Publikum oder Kindern vorgesehen, wenn das Gehäuse dabei offen sein könnte. In unserer eigenen Praxis auf rund 30 Messen und Märkten im Jahr läuft er deshalb auch bei Publikumskontakt ausschließlich im geschlossenen Zustand, mit gut sichtbarem Warnschild direkt auf dem Gehäuse und Abstand zum Publikum — nie unbeaufsichtigt, während er graviert.
Brauche ich für den xTool F2 einen Laserschutzbeauftragten?
Ja, im gewerblichen Einsatz zwingend. Laserklasse 4 verlangt nach OStrV § 5 Abs. 2 einen schriftlich bestellten Laserschutzbeauftragten, der die Gefährdung beurteilt und die Schutzmaßnahmen festlegt — laut Hersteller zusätzlich, dass das Gerät ausschließlich von geschultem Personal unter Anleitung des Laserschutzbeauftragten bedient wird.
Welche Materialien kann der xTool F2 bearbeiten?
Der IR-Laser (1064 nm) markiert Edelstahl, Aluminium, Kupfer, Titan, Gold und Silber. Der Diodenlaser (445 nm) übernimmt Holz, Leder, Kunststoff und dunkles bzw. beschichtetes Acryl. Für großformatige Zuschnitte wie Schilder ist der F2 wegen seiner Arbeitsfläche von nur 11,5 × 11,5 cm (bzw. bis 40 cm mit Slide Extension) nicht gebaut — dafür sind S1 oder M2 die bessere Wahl. Welche Materialien sich grundsätzlich für welchen Lasertyp eignen, steht im Ratgeber Welche Materialien kann man lasern.
Funktioniert der xTool F2 auch bei Kälte, zum Beispiel auf dem Weihnachtsmarkt?
In unserer Erfahrung ja. Bei kälteren Temperaturen sollte das IR-Modul vor dem Lasern kurz vorheizen — eine Einstellung, die sich in der xTool-Studio-Software aktivieren lässt. Mit dieser Routine ist unser eigener F2 seit Jahren ohne Probleme auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt im Einsatz, bei Wind, Kälte und Schnee.
Kostenlos und unverbindlich

Den F2 erst erleben, dann entscheiden.

Der F2 steht bei uns in der Werkstatt und läuft im Kundenauftrag. In der Beratung siehst du ihn im Betrieb und kannst eigenes Material mitbringen — dann weißt du vor dem Kauf, wie dein Werkstück aussieht. Wenn du nicht nach Nürnberg kommen kannst, machen wir dasselbe per Video, deutschlandweit. Dein Angebot erstellen wir direkt im xTool-System: nie teurer als der Online-Shop, meist etwas günstiger.

Termin oder Beratung anfragen ↗ Direkt bei xTool bestellen ↗* * Werbelink (Affiliate): Bestellst du direkt darüber, erhalten wir eine Provision — für dich ändert sich der Preis nicht. Der Kaufvertrag entsteht bei xTool, nicht bei uns.

Weiterführende Ratgeber