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xTool P3 — das 80-W-CO₂-Flaggschiff für Serienproduktion

Der xTool P3 ist ein 80-W-CO₂-Laser mit 91,5 × 45,8 cm Arbeitsbereich, wassergekühlt und für Dauerbetrieb gebaut. Er schneidet Holz bis 20 mm und Acryl bis 25 mm in einem Durchgang. Er kostet ab 6.929 €. Trotz der hohen Leistung gilt er als Laserklasse 1: Deckel- und Grundplatten-Interlocks stoppen den Laser sofort bei geöffnetem Gehäuse, deshalb entfällt die Pflicht zu Laserschutzbeauftragtem und Schutzbrille.

xTool P3 80W CO2 Laserschneider mit geschlossenem Gehäuse

Was kostet der xTool P3?

Anders als beim S1 oder M2 gibt es beim P3 keine Leistungsstufen — die Leistung ist mit 80 W CO₂ (optional +5 W IR-Modul) fest. Die Preisspanne im xTool-Shop ergibt sich stattdessen aus drei Zubehör-Paketen: vom Standalone-Grundgerät über ein Versatile Bundle bis zum All-in-One Bundle mit zusätzlicher Ausstattung. Die Standalone-Version ist der relevante Einstiegspreis.

Einstiegspreis 6.929 € · Stand 13.08.2026, Quelle de.xtool.com. Wir sind Berater und Vermittler, nicht Verkäufer — den tatsächlichen Lagerbestand kennen wir nicht, deshalb nennen wir keine Lieferzusage.

Dein Angebot erstellen wir direkt im xTool-System.

Nie teurer als der Online-Shop, meist etwas günstiger — und du hast einen festen Ansprechpartner, auch nach dem Kauf. Die Beratung ist kostenlos, vor Ort in Nürnberg oder per Video deutschlandweit.

Für wen passt der xTool P3 — und für wen nicht?

Der P3 ist unsere Empfehlung, sobald es um Serienproduktion, große Formate oder hohes Tempo geht — nicht für den ersten Einstieg. Wer lieber in wenigen Schritten zu einer Empfehlung kommt statt selbst zu vergleichen, nutzt den Laser-Berater — fünf Fragen, drei passende Maschinen.

Passt gut, wenn du …

  • regelmäßig größere Serien oder Stückzahlen fertigst
  • Acryl bis 25 mm oder Holz bis 20 mm in einem Durchgang schneiden willst
  • einen möglichst großen Arbeitsbereich (91,5 × 45,8 cm) brauchst
  • Wert auf Klasse 1 legst — auch bei hoher Leistung keine Schutzbrillenpflicht
  • Metall oder Kunststoff zusätzlich markieren willst (mit optionalem IR-Modul)

Passt nicht, wenn du …

  • zum ersten Mal lasern. Der P3 ist Flaggschiff-Klasse, entsprechend investitions- und platzintensiv. Für den Einstieg ist der geschlossene S1 die deutlich günstigere und kompaktere Wahl.
  • häufig mobil auf Messen oder Märkten unterwegs bist. Die für 80 W ausgelegte Absaugung mit Formaldehydfilter macht den P3 schwerer und sperriger als kleinere Geräte — für den festen Stand gut geeignet, für häufigen Auf- und Abbau weniger.
  • vor allem in Metall gravieren willst. Auch mit IR-Modul markiert der P3 Metall nur oberflächlich. Für tiefe Metallgravur ist ein Faserlaser wie der F1 Ultra die richtige Wahl.

Du erkennst dich in beiden Spalten wieder oder bist dir nicht sicher? Das klären wir in einer kostenlosen Beratung — vor Ort in Nürnberg oder per Video, in der Regel in 30 bis 45 Minuten.

Materialien und Ergebnisse aus der Praxis

Belegt ist: Der P3 schneidet Holz bis 20 mm und Acryl bis 25 mm in einem Durchgang — bei klarem Acryl ein klarer Vorteil gegenüber Diodenlasern wie dem S1, weil CO₂-Licht anders als blaues Diodenlicht nicht einfach durch transparentes Material hindurchgeht. Die Schnittkanten werden glasklar und glänzend, fast wie poliert. Mit dem optionalen 5-W-IR-Modul lässt sich zusätzlich Metall und Kunststoff markieren — allerdings nur an der Oberfläche, keine tiefe Gravur, und ohne das Cermark-Beschichtungsspray, das nur beim reinen CO₂-Betrieb auf blankem Edelstahl nötig ist. Welche Materialien sich grundsätzlich eignen, steht im Ratgeber Welche Materialien kann man lasern.

Positioniert wird über ein 4-Kamera-System mit LiDAR-Autofokus, laut Hersteller inklusive AutoLift-Z bis 220 mm — das Motiv wird live auf dem Werkstück platziert, ähnlich wie beim P2S, aber mit mehr Kameras für höhere Präzision. Der ACS-Workflow (laut Hersteller) fasst Auto-Positionierung und Autofokus zusammen und ist förderer-fähig, also für automatisierte Serienfertigung ausgelegt.

Großformatige Holzscheibe mit floraler Gravur, 30 Zentimeter Durchmesser, gefertigt mit dem xTool P3
Großformat-Gravur, 30 cm Durchmesser — aus eigener Produktion mit dem P3.

Betriebskosten und notwendiges Zubehör

Der Anschaffungspreis ist nur ein Teil der Rechnung. Der P3 ist für eine leistungsstarke Absaugung mit rund 700 m³/h und 7-stufiger Filterung inklusive Formaldehydfilter ausgelegt — eine kleinere Absaugung reicht bei dieser Leistungsklasse nicht. Dazu kommen CO₂-Röhre, Wasserkühlung, Filterwechsel und der Stromverbrauch im Dauerbetrieb.

Sicherheit und gewerbliche Pflichten

Der P3 ist als Laserklasse 1 eingestuft — trotz 80 W interner CO₂-Leistung. Der Punkt dahinter: Sicherheitsabschaltungen an Deckel und Grundplatte stoppen den Laser sofort, sobald das Gehäuse während des Betriebs geöffnet wird. Das gilt für den bestimmungsgemäßen Betrieb uneingeschränkt — anders als beim P2S (Klasse 4), bei dem ein geöffnetes Gehäuse eine Laserschutzbrille erfordert.

Praktisch heißt das: Für den P3 braucht es weder einen Laserschutzbeauftragten noch eine Laserschutzbrille, auch nicht im gewerblichen Einsatz oder bei direktem Publikumskontakt auf Messen. Wer die Sicherheitsabschaltungen manipuliert oder umgeht, verlässt den bestimmungsgemäßen Betrieb — dafür gelten dann die Schutzpflichten der höheren Klasse der eingebauten Laserquelle. Alles dazu steht in unserem Ratgeber Lasersicherheit, Laserklassen und gewerbliche Pflichten.

Du willst gewerblich lasern und bist unsicher, was du dafür formal brauchst? Das klären wir in einer kostenlosen Beratung — vor Ort in Nürnberg oder per Video, in der Regel in 30 bis 45 Minuten.

Diese Einschätzung kommt nicht aus einem Datenblatt: In unserem Betrieb ist ein zertifizierter Laserschutzbeauftragter ansprechbar. In der Beratung klären wir deshalb nicht nur, welche Maschine passt, sondern auch, was du für den gewerblichen Betrieb tatsächlich vorweisen musst.

Alternativen im Sortiment

xTool S1

Diode statt CO₂, deutlich kompakter und günstiger — der richtige Einstieg, wenn das 80-W-Flaggschiff zu viel Maschine wäre.

Zum S1 →

xTool P2S

55 W statt 80 W, kleinerer Arbeitsbereich, Klasse 4 statt 1 — dafür günstiger und für viele Standardanwendungen weiterhin ausreichend.

Zum P2S →

xTool F1 Ultra

Für alle, bei denen tiefe Metallgravur im Vordergrund steht — das schafft der P3 auch mit IR-Modul nur oberflächlich. Galvo-Hybrid, deutlich schneller bei Metall.

Zum F1 Ultra →

Technische Daten

Laserklasse1 — Sicherheitsabschaltungen an Deckel und Grundplatte, keine Schutzbrillenpflicht
Leistung80 W CO₂ (optional +5 W IR-Modul für Oberflächenmarkierung auf Metall/Kunststoff)
Arbeitsbereich91,5 × 45,8 cm
Geschwindigkeitbis 1200 mm/s
Positionierung4-Kamera-System + LiDAR-Autofokus (laut Hersteller), AutoLift-Z bis 220 mm
KühlungWassergekühlt
MaterialienHolz, Acryl, Leder, Kunststoff, mit IR-Modul: Metall (Oberfläche)
SchnittleistungHolz bis 20 mm, Acryl bis 25 mm in einem Durchgang
ZusatzfunktionenACS-Workflow: Auto-Positionierung, Autofokus, förderer-fähig (laut Hersteller)

Datenblätter sagen wenig darüber, wie sich eine Maschine im Alltag anfühlt. Der P3 steht bei uns und läuft — komm vorbei oder schau per Video zu.

Beratung anfragen ↗

Häufige Fragen zum xTool P3

Braucht der xTool P3 einen Laserschutzbeauftragten?
Nein. Der P3 ist als Laserklasse 1 eingestuft — Deckel- und Grundplatten-Interlocks stoppen den Laser sofort, sobald das Gehäuse während des Betriebs geöffnet wird. Damit entfällt die Pflicht zum Laserschutzbeauftragten und zur Schutzbrille, auch im gewerblichen Einsatz. Mehr dazu im Ratgeber Lasersicherheit.
Was ist der Unterschied zwischen xTool P3 und P2S?
Der P3 ist das neuere Flaggschiff: 80 W statt 55 W CO₂-Leistung, ein 2,3-fach größerer Arbeitsbereich, doppeltes Tempo, ein 4-Kamera-System mit LiDAR-Autofokus statt einfacher Dual-Kamera — und Laserklasse 1 statt 4. Der P2S ist dafür günstiger und für kleinere Formate und Stückzahlen weiterhin ausreichend.
Kann der P3 auch Metall gravieren?
Nur mit dem optionalen 5-W-IR-Modul, und dann ausschließlich als Oberflächenmarkierung — keine tiefe Gravur. Für tiefe Gravur oder Schnitt in Metall braucht es einen Faserlaser wie den F1 Ultra. Ohne IR-Modul wird CO₂-Licht von blankem Metall fast vollständig reflektiert.
Schneidet der P3 klares Acryl sauber?
Ja, das ist eine Kernstärke von CO₂-Lasern gegenüber Diodenlasern: Klares Acryl lässt blaues Diodenlicht fast ungehindert durch, CO₂-Licht dagegen nicht. Der P3 schneidet Acryl bis 25 mm in einem Durchgang, mit glatten, glänzenden Kanten. Wichtig: nur echtes Acryl (PMMA), kein Polycarbonat.
Eignet sich der P3 für Messen und mobilen Einsatz?
Bedingt. Der P3 ist für die 700-m³/h-Absaugung mit Formaldehydfilter ausgelegt und dadurch schwerer und sperriger als S1 oder M2 — für Messen mit festem Stand und Anlieferung gut geeignet, für Außenmärkte mit häufigem Auf- und Abbau eher unpraktisch. Als Klasse-1-Gerät braucht er dabei aber keine Sonderauflagen vor Publikum.
Kostenlos und unverbindlich

Den P3 erst erleben, dann entscheiden.

Der P3 steht bei uns in der Werkstatt und läuft im Kundenauftrag. In der Beratung siehst du ihn im Betrieb und kannst eigenes Material mitbringen — dann weißt du vor dem Kauf, wie dein Werkstück aussieht. Wenn du nicht nach Nürnberg kommen kannst, machen wir dasselbe per Video, deutschlandweit. Dein Angebot erstellen wir direkt im xTool-System: nie teurer als der Online-Shop, meist etwas günstiger.

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