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xTool S1 — geschlossener Diodenlaser für den gewerblichen Einstieg

Der xTool S1 ist ein geschlossener Diodenlaser der Klasse 1 für alle, die Holz, Acryl und Leder gravieren und schneiden wollen — im Nebengewerbe wie im laufenden Betrieb. Er kostet ab 1.059 €. Er ist der einzige xTool Laser ohne Kamera: Positioniert wird über zwei Laserpunkte, du musst dein Motiv also selbst ausmessen statt es auf dem Bildschirm zu platzieren.

xTool S1 Diodenlaser mit geschlossenem Gehäuse

Was kostet der xTool S1?

Der S1 wird in drei Leistungsstufen angeboten, dazu kommt ein optionales Infrarot-Modul für die Metallmarkierung. Die Module lassen sich wechseln — laut Hersteller in etwa 15 Sekunden. Du legst dich beim Kauf also nicht endgültig fest.

VarianteWofürZustand
10 W Diode Gravur auf Holz, Leder und Acryl, Schnitt nur bei dünnem Material nicht bestellbar bei xTool
Stand 13.08.2026
20 W Diode Gravur und Schnitt im Alltag, der häufigste Kompromiss nicht bestellbar bei xTool
Stand 13.08.2026
40 W Diode Kirschholz bis 18 mm, schwarzes Acryl bis 15 mm in einem Durchgang bestellbar
+ 2 W IR-Modul Ergänzung für Markierung auf Metall und Kunststoff bestellbar

Einstiegspreis 1.059 € · Stand 13.08.2026, Quelle de.xtool.com. Wir sind Berater und Vermittler, nicht Verkäufer — den tatsächlichen Lagerbestand kennen wir nicht. „Bestellbar“ heißt: laut xTool-Shop aktuell bestellbar, keine Lieferzusage von uns. Bei „nicht bestellbar“ beobachten wir nur, dass der xTool-Shop diese Variante gerade selbst nicht verkauft — mit Datum, damit du die Aktualität einschätzen kannst.

Dein Angebot erstellen wir direkt im xTool-System.

Nie teurer als der Online-Shop, meist etwas günstiger — und du hast einen festen Ansprechpartner, auch nach dem Kauf. Die Beratung ist kostenlos, vor Ort in Nürnberg oder per Video deutschlandweit.

Für wen passt der xTool S1 — und für wen nicht?

Das ist der Abschnitt, wegen dem sich das Lesen lohnt. Der S1 ist unser meistempfohlener Einstieg ins gewerbliche Lasern, aber er ist nicht für jeden die richtige Maschine. Wer lieber in wenigen Schritten zu einer Empfehlung kommt statt selbst zu vergleichen, nutzt den Laser-Berater — fünf Fragen, drei passende Maschinen.

Passt gut, wenn du …

  • überwiegend Holz, Acryl und Leder bearbeitest
  • mit zugeschnittenem, gleichmäßigem Material arbeitest
  • eine große Arbeitsfläche brauchst — bis 49,8 × 31,9 cm
  • ohne Laserschutzbeauftragten auskommen willst: Klasse 1, geschlossen
  • später aufrüsten möchtest, ohne das Gerät zu tauschen

Passt nicht, wenn du …

  • mit unregelmäßigem Material arbeitest. Ohne Kamera musst du jedes Motiv ausmessen. Bei Treibholz, gebrauchten Brettern oder wenn eine Gravur exakt in eine vorhandene Aussparung passen soll, verlierst du Zeit und Material. Dann ist der M2 mit Kamera die bessere Wahl — auch wenn er weniger Fläche und weniger Leistung hat.
  • überwiegend Metall markieren willst. Das IR-Modul kann das, aber es ist eine Ergänzung, kein Ersatz für einen Faserlaser. Wer täglich Metall graviert, fährt mit dem F1 Ultra deutlich schneller.
  • dickes Acryl in Serie schneidest. Dafür ist ein CO₂-Laser gebaut. Der P2S schneidet sauberer und mit polierten Kanten — Diodenlaser hinterlassen bei Acryl mattere Schnittflächen.

Du erkennst dich in beiden Spalten wieder oder bist dir nicht sicher? Das klären wir in einer kostenlosen Beratung — vor Ort in Nürnberg oder per Video, in der Regel in 30 bis 45 Minuten.

Materialien und Ergebnisse aus der Praxis

Belegt ist: Der S1 bearbeitet Holz, Acryl, Leder und Kunststoff, mit dem IR-Modul zusätzlich Metallmarkierung. In der 40-W-Variante schneidet er Kirschholz bis 18 mm und schwarzes Acryl bis 15 mm in einem Durchgang, bei bis zu 600 mm/s. Welche Materialien sich grundsätzlich eignen und welche nicht in einen Laser gehören, steht im Ratgeber Welche Materialien kann man lasern.

Mit dem xTool S1 graviertes Trinkglas aus der CreaBlond-Produktion
Graviertes Trinkglas, entstanden auf dem S1 in unserer Werkstatt.

Das IR-Modul (1064 nm) ist genau für die einfache Metallmarkierung gebaut: Anders als die blaue Diode wird diese Wellenlänge direkt von Metall absorbiert, ganz ohne Beschichtungsspray. Das bleibt aber Oberflächenmarkierung — für echte Gravur im Metall braucht es einen Faserlaser wie den F1 Ultra. Ein Spray wie Cermark ist dagegen dort im Spiel, wo ohne IR-Modul markiert wird: mit der Diode selbst auf blankem Edelstahl, oder klassisch mit einem CO₂-Laser. Beim mobilen Einsatz zieht der S1 rund 150 W und läuft an einer normalen Haushaltssteckdose — bei Kälte lohnt es sich, das IR-Modul vor dem Lasern kurz vorheizen zu lassen, eine Einstellung direkt in der xTool-Software. Diese Werte stammen aus unseren rund 30 Messe- und Markteinsätzen im Jahr, mehr dazu im Ratgeber Laser sicher auf Messen und Märkten betreiben.

Ohne Kamera arbeitet der S1 über Pin-Point-Positionierung: Zwei Laserpunkte markieren die Ecken des Gravurbereichs, das Motiv wird gemessen statt am Bildschirm platziert. Das ist in der Beratung der Punkt, an dem sich die meisten Kunden zwischen S1 und M2 entscheiden — bei gerade zugeschnittenem Material ist das kein Nachteil, bei unregelmäßigen Formen schon.

Betriebskosten und notwendiges Zubehör

Der Anschaffungspreis ist nur ein Teil der Rechnung. Eine Absaugung ist bei jedem Laser Pflicht, unabhängig von der Laserklasse — der S1 bildet da keine Ausnahme. Dazu kommen Verbrauchsmaterial, Filterwechsel und der Stromverbrauch im laufenden Betrieb.

Sicherheit und gewerbliche Pflichten

Der S1 ist im geschlossenen Zustand ein Gerät der Laserklasse 1 und damit im Normalbetrieb augensicher. Die Laserklasse beschreibt nicht, wie stark die Laserquelle im Inneren ist, sondern wie viel Strahlung am fertigen Gerät nach außen dringen kann. Gehäuse, Verriegelung und Schutzscheibe schließen die Strahlung vollständig ein.

Praktisch heißt das: Für den S1 brauchst du im geschlossenen Betrieb weder eine Laserschutzbrille noch einen Laserschutzbeauftragten. Ein Laserschutzbeauftragter ist erst ab Klasse 3R, 3B oder 4 erforderlich und auch nur, sobald Beschäftigte mit dem Gerät arbeiten — nach OStrV § 5 Abs. 2 dann schriftlich zu bestellen.

Was die Klasse 1 konkret bedeutet: Anders als bei offen konstruierten Geräten lässt sich der S1 nicht einfach offen betreiben — eingebaute Sicherheitsabschaltungen verhindern, dass der Laser bei geöffnetem Gehäuse überhaupt feuert. Das gilt auch mit Riser-Base oder Drehachse, beide sind für den Betrieb im geschlossenen Zustand ausgelegt. Wer diese Schutzmechanismen manipuliert oder umgeht, verlässt den bestimmungsgemäßen Betrieb — dafür gelten dann die Schutzpflichten der höheren Klasse der eingebauten Laserquelle. Wer den S1 gewerblich einsetzt, braucht unabhängig davon eine Gefährdungsbeurteilung. Alles dazu steht in unserem Ratgeber Lasersicherheit, Laserklassen und gewerbliche Pflichten.

Du willst gewerblich lasern und bist unsicher, was du dafür formal brauchst? Das klären wir in einer kostenlosen Beratung — vor Ort in Nürnberg oder per Video, in der Regel in 30 bis 45 Minuten.

Diese Einschätzung kommt nicht aus einem Datenblatt: In unserem Betrieb ist ein zertifizierter Laserschutzbeauftragter ansprechbar. In der Beratung klären wir deshalb nicht nur, welche Maschine passt, sondern auch, was du für den gewerblichen Betrieb tatsächlich vorweisen musst.

Alternativen im Sortiment

xTool M2

Weniger Fläche und weniger Leistung, dafür mit Kamera und CMYK-Farbdruck. Die bessere Wahl bei unregelmäßigem Material.

Zum M2 →

xTool P2S

CO₂ statt Diode: schneidet Acryl sauberer und mit polierter Kante, größere Fläche — aber Klasse 4 mit allen Pflichten.

Zum P2S →

xTool F1 Ultra

Galvo-Hybrid für alle, bei denen Metall im Vordergrund steht. Deutlich schneller als der S1 mit IR-Modul.

Zum F1 Ultra →

Technische Daten

Laserklasse1 (geschlossen) — im Normalbetrieb augensicher
Leistung10 / 20 / 40 W Diode, optional + 2 W IR
Arbeitsbereichbis 49,8 × 31,9 cm
Geschwindigkeitbis 600 mm/s
PositionierungPin-Point (zwei Laserpunkte) — keine Kamera
Module4 austauschbare Lasermodule, Wechsel laut Hersteller in 15 Sekunden
MaterialienHolz, Acryl, Leder, Kunststoff; mit IR-Modul Metallmarkierung
Schnittleistung (40 W)Kirschholz bis 18 mm, schwarzes Acryl bis 15 mm
Zubehörkompatibel mit RA2-Pro-Drehachse
Gewichtrund 20 kg

Datenblätter sagen wenig darüber, wie sich eine Maschine im Alltag anfühlt. Der S1 steht bei uns und läuft — komm vorbei oder schau per Video zu.

Beratung anfragen ↗

Häufige Fragen zum xTool S1

Braucht der xTool S1 eine Absaugung?
Ja. Der S1 ist ein Klasse-1-Gerät, das heißt: Die Laserstrahlung bleibt im geschlossenen Gehäuse. Rauch und Feinstaub bleiben davon unberührt — die entstehen bei jedem Laser, unabhängig von der Klasse. Ohne Absaugung setzt sich der Rauch in der Optik ab, die Gravurqualität lässt nach und die Raumluft wird belastet. Mehr dazu in unserem Ratgeber Lasersicherheit.
Brauche ich für den xTool S1 einen Laserschutzbeauftragten?
Nein. Der S1 ist ein Klasse-1-Gerät: Eingebaute Sicherheitsabschaltungen verhindern, dass der Laser bei geöffnetem Gehäuse überhaupt feuert — das gilt auch mit Riser-Base oder Drehachse, beide sind für den Betrieb im geschlossenen Zustand ausgelegt. Ein Laserschutzbeauftragter ist erst ab Laserklasse 3R, 3B oder 4 erforderlich und auch nur dann, wenn Beschäftigte mit dem Gerät arbeiten.
Brauche ich beim xTool S1 eine Laserschutzbrille?
Im bestimmungsgemäßen Betrieb nicht — das Schutzfenster filtert die Strahlung, und die eingebaute Sicherheitsabschaltung verhindert, dass der Laser bei geöffnetem Gehäuse feuert. Das gilt auch mit Riser-Base oder Drehachse, beide sind für den geschlossenen Betrieb ausgelegt. Anders sieht es aus, wenn diese Schutzmechanismen manipuliert oder umgangen werden — das ist kein bestimmungsgemäßer Betrieb mehr und dringend abzuraten.
Warum hat der xTool S1 keine Kamera?
Der S1 arbeitet mit Pin-Point-Positionierung: Zwei Laserpunkte markieren die Ecken des Gravurbereichs. Das ist zuverlässig und genau, aber du siehst dein Motiv nicht auf dem Material — du musst messen und rechnen. Bei gerade zugeschnittenen Platten reicht das völlig. Bei unregelmäßigen Formen oder wenn eine Gravur exakt in eine vorhandene Aussparung passen soll, ist eine Kamera ein spürbarer Vorteil. Alle anderen xTool Geräte haben eine.
Welche Wattstufe beim xTool S1 ist die richtige?
Die Wattzahl entscheidet vor allem darüber, wie dick du schneiden kannst, nicht darüber, wie gut du gravierst. Mit 40 W schneidet der S1 Kirschholz bis 18 mm und schwarzes Acryl bis 15 mm in einem Durchgang. Wer überwiegend graviert und nur dünnes Material schneidet, kommt mit weniger aus. Die Module lassen sich später tauschen — die Entscheidung ist also nicht endgültig.
Lohnt sich der xTool S1 für ein Nebengewerbe?
Der S1 ist bei uns in der Beratung das Gerät, mit dem die meisten erfolgreichen Nebengewerbe starten: Klasse 1 spart den Laserschutzbeauftragten, der Preis liegt im Einstiegsbereich, und die Materialpalette (Holz, Acryl, Leder) trifft die gefragtesten Personalisierungs-Produkte. Was Startkosten, Kalkulation und Kleinunternehmerregelung angeht, steht Genaueres in unserem Ratgeber Lasergravur als Nebengewerbe.
Kann ich den xTool S1 auch mobil auf Märkten und Messen einsetzen?
Ja, mit 20 kg ist er transportabel, auch wenn er im Alltag schwerer ist als der M2 oder F2. Er zieht rund 150 W und läuft an einer normalen Haushaltssteckdose. Aus unseren rund 30 Markt- und Messeeinsätzen im Jahr wissen wir: Bei Kälte lohnt sich ein kurzes Vorheizen des IR-Moduls vor dem ersten Lasern. Mehr dazu im Ratgeber Laser sicher auf Messen und Märkten betreiben.
Kostenlos und unverbindlich

Den S1 erst erleben, dann entscheiden.

Der S1 steht bei uns in der Werkstatt und läuft im Kundenauftrag. In der Beratung siehst du ihn im Betrieb und kannst eigenes Material mitbringen — dann weißt du vor dem Kauf, wie dein Werkstück aussieht. Wenn du nicht nach Nürnberg kommen kannst, machen wir dasselbe per Video, deutschlandweit. Dein Angebot erstellen wir direkt im xTool-System: nie teurer als der Online-Shop, meist etwas günstiger.

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Weiterführende Ratgeber