xTool S1
Diode statt CO₂, dafür Klasse 1 ohne Laserschutzbeauftragten. Weniger Fläche, aber kein Problem bei klarem Acryl-Bedarf umgehbar durch dunkles Material.
Zum S1 →Der xTool P2S ist ein 55-W-CO₂-Laser mit geschlossenem Gehäuse für alle, die Acryl, Holz und Leder in größeren Stückzahlen oder Formaten schneiden wollen. Er kostet ab 3.569 €. Anders als S1, P3 und M2 ist er als Laserklasse 4 eingestuft: Bei geöffnetem Gehäuse ist eine Laserschutzbrille Pflicht, im Gewerbe zusätzlich ein Laserschutzbeauftragter.
Anders als der S1 gibt es den P2S nur in einer Leistungsstufe (55 W). Die Preisspanne im xTool-Shop ergibt sich aus dem Zubehör-Paket — vom reinen Grundgerät bis zum Bundle mit Drehachse, Luftfilter und zusätzlichem F1 Ultra. Die Basisversion ist der relevante Einstiegspreis.
Einstiegspreis 3.569 € · Stand 13.08.2026, Quelle de.xtool.com. Wir sind Berater und Vermittler, nicht Verkäufer — den tatsächlichen Lagerbestand kennen wir nicht, deshalb nennen wir keine Lieferzusage.
Nie teurer als der Online-Shop, meist etwas günstiger — und du hast einen festen Ansprechpartner, auch nach dem Kauf. Die Beratung ist kostenlos, vor Ort in Nürnberg oder per Video deutschlandweit.
Der P2S ist unsere Empfehlung, sobald CO₂-Leistung gebraucht wird, aber das 80-W-Flaggschiff P3 zu viel Maschine wäre. Wer lieber in wenigen Schritten zu einer Empfehlung kommt statt selbst zu vergleichen, nutzt den Laser-Berater — fünf Fragen, drei passende Maschinen.
Du erkennst dich in beiden Spalten wieder oder bist dir nicht sicher? Das klären wir in einer kostenlosen Beratung — vor Ort in Nürnberg oder per Video, in der Regel in 30 bis 45 Minuten.
Belegt ist: Der P2S schneidet Acryl bis 20 mm und Holz bis 18 mm in einem Durchgang, laut Hersteller 5-mal schneller als der Vorgänger P2. Bei klarem Acryl liegt die eigentliche Stärke gegenüber Diodenlasern wie dem S1: Das blaue Diodenlicht geht durch transparentes Acryl fast ungehindert hindurch, CO₂-Licht dagegen nicht — die Schnittkanten werden glasklar und glänzend, fast wie poliert. Auch für Stempelherstellung, Schildermaterial und größere Lederzuschnitte ist er in der Beratung häufig die empfohlene Maschine. Welche Materialien sich grundsätzlich eignen und welche nicht in einen Laser gehören, steht im Ratgeber Welche Materialien kann man lasern.
Positioniert wird über eine Kamera-Vorschau: Das Werkstück erscheint live auf dem Bildschirm, das Motiv wird direkt darauf platziert — anders als beim S1, der über zwei Laserpunkte ausgemessen wird. Bei schiefem oder unregelmäßigem Material ist das ein klarer Vorteil. Laut Hersteller verarbeitet die AutoPassthrough-Funktion durchlaufende Materialien bis 300 cm Länge, und die 3D-Curve-Funktion graviert auf gewölbten Oberflächen.
Der Anschaffungspreis ist nur ein Teil der Rechnung. Eine Absaugung ist bei jedem Laser Pflicht, unabhängig von der Laserklasse — der P2S bildet da keine Ausnahme. Dazu kommen CO₂-Röhre, Wabengitter, Filterwechsel und der Stromverbrauch im laufenden Betrieb.
Der P2S ist als Laserklasse 4 eingestuft — anders als S1, P3 und M2, die trotz teils stärkerer interner Laserquelle als Klasse 1 gelten. Im geschlossenen Normalbetrieb filtert die Schutzscheibe die Strahlung. Bei geöffnetem Gehäuse ist eine wellenlängenspezifische Laserschutzbrille vorgeschrieben.
Praktisch heißt das: Wer den P2S gewerblich einsetzt und Beschäftigte damit arbeiten lässt, braucht einen schriftlich bestellten Laserschutzbeauftragten nach OStrV § 5 Abs. 2, dazu eine Gefährdungsbeurteilung. Für reine Privatnutzung gilt die OStrV formal nicht, die physikalischen Gefahren sind aber identisch — Vorsicht und Schutzbrille gehören trotzdem zum Umgang mit dem Gerät bei geöffnetem Gehäuse. Alles dazu steht in unserem Ratgeber Lasersicherheit, Laserklassen und gewerbliche Pflichten.
Du willst gewerblich lasern und bist unsicher, was du dafür formal brauchst? Das klären wir in einer kostenlosen Beratung — vor Ort in Nürnberg oder per Video, in der Regel in 30 bis 45 Minuten.
Diese Einschätzung kommt nicht aus einem Datenblatt: In unserem Betrieb ist ein zertifizierter Laserschutzbeauftragter ansprechbar. In der Beratung klären wir deshalb nicht nur, welche Maschine passt, sondern auch, was du für den gewerblichen Betrieb tatsächlich vorweisen musst.
Diode statt CO₂, dafür Klasse 1 ohne Laserschutzbeauftragten. Weniger Fläche, aber kein Problem bei klarem Acryl-Bedarf umgehbar durch dunkles Material.
Zum S1 →80 W statt 55 W, 2,3-fache Fläche, doppeltes Tempo — und trotzdem Klasse 1. Flaggschiff für Serienproduktion, entsprechend teurer.
Zum P3 →Für alle, bei denen Metall im Vordergrund steht — das schafft der P2S als CO₂-Laser nicht. Galvo-Hybrid, deutlich schneller bei Metallgravur.
Zum F1 Ultra →| Laserklasse | 4 — Schutzbrille bei geöffnetem Gehäuse nötig |
| Leistung | 55 W CO₂ |
| Arbeitsbereich | 60 × 30,8 cm |
| Geschwindigkeit | bis 600 mm/s |
| Positionierung | 16-MP-Dual-Kamera-Vorschau (laut Hersteller) — Motiv wird live auf dem Werkstück platziert |
| Materialien | Acryl, Holz, Leder, Kunststoff, Textil |
| Schnittleistung | Acryl bis 20 mm, Holz bis 18 mm in einem Durchgang |
| Zusatzfunktionen | AutoPassthrough bis 300 cm Materiallänge, 3D-Curve-Gravur auf gewölbten Flächen (laut Hersteller) |
Datenblätter sagen wenig darüber, wie sich eine Maschine im Alltag anfühlt. Der P2S steht bei uns und läuft — komm vorbei oder schau per Video zu.
Beratung anfragen ↗Der P2S steht bei uns in der Werkstatt und läuft im Kundenauftrag. In der Beratung siehst du ihn im Betrieb und kannst eigenes Material mitbringen — dann weißt du vor dem Kauf, wie dein Werkstück aussieht. Wenn du nicht nach Nürnberg kommen kannst, machen wir dasselbe per Video, deutschlandweit. Dein Angebot erstellen wir direkt im xTool-System: nie teurer als der Online-Shop, meist etwas günstiger.