xTool S1
Reiner Diodenlaser, Klasse 1 ohne Laserschutzbeauftragten — aber ohne Metallgravur. Für alle, bei denen Holz, Acryl und Leder im Vordergrund stehen.
Zum S1 →Der xTool F1 Ultra kombiniert einen 20-W-Faserlaser und einen 20-W-Diodenlaser in einem kompakten Gehäuse und arbeitet über Spiegelablenkung (Galvo) statt XY-Fahrwerk — bis zu 10.000 mm/s. Er kostet ab 2.969 €. Als Laserklasse 4 braucht er im Gewerbe einen Laserschutzbeauftragten und wird nur geschult und mit Schutzbrille bei geöffnetem Gehäuse bedient.
Leistungsstufen gibt es beim F1 Ultra nicht — 20 W Faser plus 20 W Diode sind fest. Die Preisspanne im xTool-Shop ergibt sich aus drei Paketen: vom Standalone-Grundgerät über die Version mit Förderband bis zum Deluxe Bundle mit zusätzlichem Zubehör. Die Standalone-Version ist der relevante Einstiegspreis.
Einstiegspreis 2.969 € · Stand 13.08.2026, Quelle de.xtool.com. Wir sind Berater und Vermittler, nicht Verkäufer — den tatsächlichen Lagerbestand kennen wir nicht, deshalb nennen wir keine Lieferzusage.
Nie teurer als der Online-Shop, meist etwas günstiger — und du hast einen festen Ansprechpartner, auch nach dem Kauf. Die Beratung ist kostenlos, vor Ort in Nürnberg oder per Video deutschlandweit.
Der F1 Ultra ist unsere Empfehlung, sobald Metallmarkierung oder -gravur regelmäßig gebraucht wird, aber ein Diodenlaser wie der S1 nicht ausreicht. Wer lieber in wenigen Schritten zu einer Empfehlung kommt statt selbst zu vergleichen, nutzt den Laser-Berater — fünf Fragen, drei passende Maschinen.
Du erkennst dich in beiden Spalten wieder oder bist dir nicht sicher? Das klären wir in einer kostenlosen Beratung — vor Ort in Nürnberg oder per Video, in der Regel in 30 bis 45 Minuten.
Belegt ist: Der Faserlaser des F1 Ultra schneidet dünne Bleche — Messing bis 0,4 mm, Edelstahl bis 0,3 mm, Aluminium bis 0,2 mm — und graviert nahezu alle Metalle mit bis zu 10.000 mm/s. Der Diodenlaser übernimmt Holz bis 15 mm und Acryl bis 12 mm. In Kombination deckt eine Maschine damit ab, wofür sonst zwei nötig wären. Welche Materialien sich grundsätzlich für welchen Lasertyp eignen, steht im Ratgeber Welche Materialien kann man lasern.
Positioniert wird über eine Kamera-Vorschau, das Motiv wird live auf dem Werkstück platziert. Laut Hersteller ermöglicht die Auto-Streamline-Funktion mit Förderer, Kamera und Autofokus automatisierte Serienverarbeitung — dazu ein Touchscreen mit Offline-Betrieb und bis zu 7 GB Speicher, unabhängig vom angeschlossenen Rechner.
Der Anschaffungspreis ist nur ein Teil der Rechnung. Auch beim F1 Ultra ist eine Absaugung Pflicht, sobald Kunststoff oder beschichtetes Metall verarbeitet wird — reines Metallgravieren erzeugt zwar keinen klassischen Rauch, aber Feinstaub und teils Dämpfe je nach Beschichtung. Dazu kommen Schutzbrille, gegebenenfalls eine physische Absperrung für den Publikumsbetrieb, und der laufende Stromverbrauch.
Der F1 Ultra ist als Laserklasse 4 eingestuft — anders als S1, P3 und M2, die als Klasse 1 gelten. Laut Hersteller ist bei geöffnetem Gehäuse kein garantierter Stopp sichergestellt, deshalb ist bei geöffnetem Gehäuse eine wellenlängenspezifische Laserschutzbrille vorgeschrieben, und der Hersteller schreibt ausdrücklich: nicht an Orten mit ungeschultem Publikum einsetzen, solange das Gehäuse dabei offen sein könnte.
In unserer eigenen Praxis heißt das konkret: Der F1 Ultra läuft auch bei Publikumskontakt auf Messen oder im Laden ausschließlich im geschlossenen Zustand, bedient von geschultem Personal, mit einer physischen Barriere zwischen Publikum und Gerät — nie frei zugänglich, nie mit offenem Gehäuse in Kundennähe. Wer den F1 Ultra gewerblich einsetzt, braucht zusätzlich einen schriftlich bestellten Laserschutzbeauftragten nach OStrV § 5 Abs. 2 und eine Gefährdungsbeurteilung. Alles dazu steht in unserem Ratgeber Lasersicherheit, Laserklassen und gewerbliche Pflichten.
Du willst gewerblich lasern und bist unsicher, was du dafür formal brauchst? Das klären wir in einer kostenlosen Beratung — vor Ort in Nürnberg oder per Video, in der Regel in 30 bis 45 Minuten.
Diese Einschätzung kommt nicht aus einem Datenblatt: In unserem Betrieb ist ein zertifizierter Laserschutzbeauftragter ansprechbar, und der F1 Ultra läuft bei uns im eigenen Publikumsbetrieb. In der Beratung klären wir deshalb nicht nur, welche Maschine passt, sondern auch, wie sich Klasse-4-Geräte im Alltag sicher betreiben lassen.
Reiner Diodenlaser, Klasse 1 ohne Laserschutzbeauftragten — aber ohne Metallgravur. Für alle, bei denen Holz, Acryl und Leder im Vordergrund stehen.
Zum S1 →60 W MOPA-Faser statt 20 W, größerer Arbeitsbereich mit Förderer-Option, höheres Tempo. Für mehr Leistung und Serienfertigung in Metall.
Zum F2 Ultra →80 W CO₂, Klasse 1, große Fläche — für Holz und Acryl in Serie, mit optionalem IR-Modul zusätzlich für Metall-Oberflächenmarkierung.
Zum P3 →| Laserklasse | 4 — Schutzbrille bei geöffnetem Gehäuse nötig, kein garantierter Stopp laut Hersteller |
| Leistung | 20 W Faser + 20 W Diode |
| Technologie | Galvo (Spiegelablenkung), kein XY-Fahrwerk |
| Geschwindigkeit | bis 10.000 mm/s, Spotgröße ab 0,03 × 0,03 mm |
| Positionierung | Kamera-Vorschau — Motiv wird live auf dem Werkstück platziert |
| Materialien | Metall (Messing, Edelstahl, Alu), Holz, Acryl, Leder, Kunststoff |
| Schnittleistung Faser | Messing bis 0,4 mm, Edelstahl bis 0,3 mm, Aluminium bis 0,2 mm |
| Schnittleistung Diode | Holz bis 15 mm, Acryl bis 12 mm |
| Zusatzfunktionen | Touchscreen mit Offline-Betrieb, bis 7 GB Speicher, Auto-Streamline-Serienverarbeitung mit Förderer (laut Hersteller) |
Datenblätter sagen wenig darüber, wie sich eine Maschine im Alltag anfühlt. Der F1 Ultra steht bei uns und läuft — komm vorbei oder schau per Video zu.
Beratung anfragen ↗Der F1 Ultra steht bei uns in der Werkstatt und läuft im Kundenauftrag. In der Beratung siehst du ihn im Betrieb und kannst eigenes Material mitbringen — dann weißt du vor dem Kauf, wie dein Werkstück aussieht. Wenn du nicht nach Nürnberg kommen kannst, machen wir dasselbe per Video, deutschlandweit. Dein Angebot erstellen wir direkt im xTool-System: nie teurer als der Online-Shop, meist etwas günstiger.